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Neue Chancen, neue Verbindungen

13. September 2002, 09:51
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Am 17. September beginnt die Ifabo 2002.

Neue Konzepte und thematische Schwerpunktsetzungen sollen die schwierige Branchensituation ausgleichen.

Die Welt von Informationstechnologie und Telekommunikation rücken wieder enger zusammen. Das zeigt die Rückkehr der meisten Mobilfunkbetreiber und wichtiger Aussteller wie dem Software-Konzern Microsoft und HP/Compaq zur Ifabo, die sich immer mehr in Richtung Fachmesse entwickelt. Zudem setzt die Messe wichtige Schritte in Richtung einer Öffnung zu den EU-Beitrittsländern im Osten. Im Rahmen eines Kontaktforums werden Business-Termine zwischen österreichischen und internationalen Anbietern, Produzenten und Händlern .

Ziel der Maßnahmen, die bei der Ifabo zum ersten mal voll greifen sollen ist es, Wien rechtzeitig zum wichtigsten Messestandort für die Erweiterungsregion zu machen. Besonders im IT-Bereich bestehen große Geschäftschancen.

Wachstumsmarkt

Der Informationstechnologiemarkt in den osteuropäischen Ländern wächst derzeit um rund 15 Prozent im Jahr, und das trotz der allgemeinen Krise der Branche. Das bedeutet, dass Osteuropa im Jahr 2010 bereits ein Marktvolumen von 576 Millionen Euro pro Jahr erreichen wird, das entspricht etwa der Größe des derzeitigen Marktes in Westeuropa. Osteuropa und die Erweiterung der Europäischen Union ist auch das Thema der Cita Conference for Internet Technology Austria, die im Rahmen der Messe stattfindet.

Schwerpunkt der diesjährigen Ifabo ist das Thema Mobile Computing. Bereits heute haben zwei Drittel der Topmanager großer Konzerne vor, in absehbarer Zeit eine mobile Applikation in ihrem Unternehmen zur Anwendung zu bringen. Eine Mobile Computing Show als Highlight im Rahmen des Business Forums zeigt konkrete Anwendungen und will vor allem Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu wettbewerbsentscheidenden Lösungen erschließen.

Das Marktforschungsunternehmen Forst & Sullivan rechnet damit, dass sich in Europa der Umsatz mit mobiler Datenkommunikation von Geschäftskunden bis zum Jahr 2006 auf sieben Mrd. Euro verzehnfachen wird. Mit dieser Entwicklung wird auch die Bedeutung der Business Kunden weiter steigen: Im Jahr 2000 waren unter den Mobilfunk-Teilnehmern nur 9,4 Prozent Geschäftskunden, die jedoch knapp 16 Prozent des Umsatzes brachten. Im Jahr 2006 werden voraussichtlich knapp 12 Prozent der Teilnehmer als Geschäftskunden für 23 Prozent der Gesamteinnahmen sorgen.

Mit diesen Aussichten und im Hinblick auf die enormen Investitionen in die UMTS-Netze ist es nicht verwunderlich, dass die Mobilfunkbetreiber wieder stärker an die IT-Welt angedockt haben. Droht ihnen doch auch noch die Konkurrenz von Lokalen Wireless-LAN Lösungen, die mobile Computernutzer an stark frequentierten Bereichen mit Anschlüssen versorgen.

Künftig wird es wohl so sein, dass die mobilen Geräte je nachdem, wo man sich befindet, stets mit jener Technologie arbeiten, die aktuell zur Verfügung steht. Der Übergang von einer Technologie zur anderen wird sich vollautomatisch und ohne Abbruch vollziehen. Die Geräte werden noch leistungsfähiger und vor allem noch einfacher zu bedienen sein. Erste Beispiele, etwa der neue Tablet PC von Compaq, der auf der Ifabo 2002 präsentiert wird, zeigen, wohin der Weg geht. (bra)

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