ÖBB: Kampf gegen Hasstiraden auf Facebook

14. August 2012, 09:10
  • Nach der Deutschen Bahn müssen die Österreichischen Bundesbahnen mit einer Kommentarflut auf Facebook kämpfen
    foto: apa

    Nach der Deutschen Bahn müssen die Österreichischen Bundesbahnen mit einer Kommentarflut auf Facebook kämpfen

Innerhalb kürzester Zeit wurden hunderte Postings mit tausenden Likes auf der Unternehmensseite der ÖBB veröffentlicht

Die Österreichischen Bundesbahnen haben in der Nacht von Sonntag auf Montag mit einer massiven Kommentarflut ungewisser Herkunft auf ihrer offiziellen Facebook-Seite kämpfen müssen, berichtet ORF.at am Montag.

Beschimpfungen statt gewöhnlicher Anfragen

Die Kommentare fingen in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen Mitternacht an. Im Minutentakt wurden hunderte Postings auf die Pinnwand des Unternehmens geschrieben, die innerhalb weniger Minuten wiederum zahlreiche Kommentare mit hunderten Likes bekamen. Die Postings enthielten nicht nur Beschwerden, mit denen jedes Unternehmen auf Facebook umgehen muss, sondern vor allem Beleidigungen und Beschimpfungen in einem massiven Ausmaß.

Deutsche Bahn mit ähnlichem Problem

Auch die Deutsche Bahn hatte vor einigen Tagen mit einem ähnlichen Problem auf ihrer Facebook-Präsenz zu kämpfen. Dass durch Facebooks Social Graph Freunde von Posting-Verfassern besser auf deren Beiträge aufmerksam werden und ein solidarisches "Like" unter deren Beschwerden setzen, ist nichts Neues und dennoch zum Leidwesen der Unternehmen: Eine schnelle Reaktionszeit und eine angemessene Antwort werden erwartet und mit Spannung mitverfolgt. Jene, die es verabsäumen, zufriedenstellende Antworten zu geben, müssen im Nachhinein oft mit einer unangenehmen Anzahl von Schimpftiraden kämpfen, wie kürzlich erst Vodafone Deutschland.

Fake Accounts

Die Kommentarflut bei der Österreichischen Bahn hat zwar abgenommen, allerdings beantworten die ÖBB sämtliche echte Anfragen vorübergehend per E-Mail. Viele der Accounts, die auf der ÖBB-Seite posten, scheinen "tot" zu sein, die Vermutung von Fake-Accounts liegt nahe. Ob hinter den Profilen tatsächlich Menschen stecken oder die Accounts lediglich dazu dienen, Beleidigungen auf Unternehmensseiten zu posten, ist nicht klar. (iw, derStandard.at, 14.8.2012)

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das passiert wenn man social media sein will, dann aber doch nicht so "social" ist ...

gerade jetzt..

sitz ich in einem zug auf der west richtung amstetten. alle wcs versperrt, niemand drin. die waren schon am westbahnhof zu. zug halbvoll.

ich würde mich nicht hasserfüllt auf fb ässern, aber ehrlich, wenn es aus unzufriedenheit resultiert, kann ich es verstehen. dieser betrieb ist einfach nur ein witz, ich bin auch selbstständig, und wenn ein mitarbeiter von mir einen kunden so behandeln würde wie es die öbb mit den ihren tut, ist das die fristlose.

Farbe

Welche Farbe hat denn der Zug? Eher so rot, oder eher so gruen-blau?
Die verschlossenen Haeusln kenne ich eher von den gruen-blauen. Die haben aber eh so auch zu wenig davon.

Firmen die bei diesem FB-Schmarrn mitmachen haben nichts anderes verdient.

Und Firmen wie der Standard, der seine Leser sogar zwingen will, dort mit zu machen, weil man sonst gewisse Inhalte gar nicht bekommt, sollen jeden Tag geshitstormed werden, bis sie endlich wieder das tun, was eine Zeitung tu soll.

Was heisst "wieder"?

Inhalte dort einstellen, wo sie hingehören.

Auf derstandard, diestandard oder dastandard und NICHT exklusiv auf facebook/standard!

Das einzige, was der Standard auf Twitter, fb und co macht, ist das Posten von links zu Artikeln hier und das Posten von sonstigen Fotos. Also was willst du jetzt anderst haben?

Dem Wehninger ist auch nichts zu peinlich...

Soso, die Kritikfunktion wird eingeschränkt.

Dafür gibts ein *Fail*

Richtig wäre es, für Sauberkeit im Zug zu sorgen, Personal ordentlich zu bezahlen und zu führen, die Verkaufskanäle zu überarbeiten, nötige Kapazitäten einsetzen, ordentliches WLAN im Zug usw...

Eigentlich erspart man sich mit sozialen Medien die Marktforschung, oder?

Oder muss man dafür wieder Millionen für einen Unternehmensberater ausgeben?

Die Story habe ich schon einmal woanders gehört....

Sogar schon erlebt - ab einer gewissen Menge

- ab einer gewissen Menge kannst gar nichts machen - bei anderen Systemen kann man IP´s - im Extremfall ganze ISPs sperren aber dazu brauchts ein Moderator-Admin Modul

falls das ein verantwortlicher liest,...

bitte mit der fb-seite der post weitermachen!!!

falls die überhaupt eine haben,...

die kommentare auf der FB seite sind teilweise schon sehr lustig...

Gibts immer noch die Garnitur, wo schon

seit Jahren die Klima nicht mehr geht? Einmal war ein älterer Herr im Abteil, der immer weisser und weisser wurde. Ich hab dann den Zugbegleiter gesucht und gesagt, er soll doch bitte dafür sorgen, dass der betagte Mann in ein klimatisiertes Abgteil kommt, sonst kolabiert der womöglich noch. Hat er gemacht. Alibihalber hat er noch versucht die Klimaanlange in Gang zu bringen. Im Wartungsheft stand was von letzter kontrolle vor 100.000km. Da hab ich gesagt lassens gut sein, ich kenn die Garnitur schon, da geht nichts. Als der Schaffner dann kam, hab ich folgendes gefragt:"Ah, hier ist der Saunameister - Ich hätte 2 Fragen. Erstens, wann kommt der Aufguss und zweitens, kostet das extra." Er ist ohne Karten zu kontrollieren zum nächsten Abteil

wie? der ist ohne aufguss gegangen? dem haben sie es aber so richtig gezeigt. hat er sie wenigstens für ihren einfallsreichen kommentar gewürdigt?

Der Zugbegleiter kann aber nichts dafür, wenn die Klimaanlage nicht funktioniert.
Das ist einfach aus mangelhafte Wartung zurückzuführen.
Und dafür ist ein Zugbegleiter nicht zuständig.
Ich rate auch einigen dringend, sich mal mit den Themen Würdigung und Wertschätzung auseinanderzusetzen.
Denn der Zugbegleiter macht nur seinen Job und ist nicht als Fussabreter für aggressive und überhebliche Leute vorgesehen.

stimmt nur ansatzweise

Richtig ist dass, der Zugbegleiter nicht für mangelhafte Wartung verantwortlich ist. Es muss es jedoch melden.

Versuche sie mal, den Verantwortlichen dafür zu finden?
Es gibt keinen. Die OeBB ist Meister, im Verlagern von Verantwortung.

Sicherlich wird der Zugbegleiter das auch melden.
Aber wenn Zugbegleiter mittlerweile sogar in manchen Zügen einen Security beigestellt bekommen, dann zeigt das, das einige Fahrgäste die Worte Respekt, angemessenes Verhalten etc. nicht mehr zu kennen scheinen oder nie gelernt haben.
Denn auch König Kunde, ist nur dann König, wenn er sich würdig zeigt.

zugegeben, es war ziemlich sarkastisch. Aber jenseits der 35 Grad Grenze in einem vollbesetzten Abteil fällt es einem wirklich schwer die Fassung zu bewahren. Wie erwähnt sass ich als pendler nicht zum ersten mal im hochsommer in der nicht gewarteten Garnitur. Ist mir in Deutschland auch mal passiert, da hat man wenigstens gekühltes Mineralwasser ausgeteilt bekommen. Das hätte meine Sarkasmusgrenze nach unten gedrückt und ich wär vielleicht nicht so frech gewesen....

Verständlich, aber auch für den Zugbegleiter, hatte es 35 Grad in seiner Uniform und auch er hat kein Mineral bekommen.
Heutzutage scheinen einige doch zu glauben sie sind VIP's.
Schon interessant, dass sich bei den Billig Fliegern nicht mehr Passagiere beschweren.
Mein Lieblings Negativ Beispiel ist hier Ryan Air.

Kontrolle der Koerperfunktionen

nicht schwitzen ist umweltfreundlicher als Klimaanlage. Denken sie mal ueber ihre Koerperfehlfunktion nach und reparieren sie lieber sich selbst. Dann brauchens auch kein Ventil mehr, ist eh voellig verstopft bei ihnen

ihre geschichte klingt erfunden... denke sie darueber nach

da brauch ich keine sekunde drüber nachdenken, das ist genauso passiert.

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