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Nach der umfangreichen Social Engineering-Attacke gegen den Wired-Journalisten Mat Honan hat Apple nun reagiert. Nachdem Honan im Detail geschildert hatte, wie die Übernahme seines digitalen Lebens möglich war, sind Passwortrücksetzungen per Telefonanruf nun nicht mehr möglich.
Wired erhielt die Information von einem AppleCare-Angestellten, während man erneut probierte, den Exploit des Hackers „Phobia" zu reproduzieren. "Unser System erlaubt uns nicht, Passwörter zurückzusetzen.", so der Mitarbeiter. „Ich weiß aber nicht, warum." Apple soll dabei sein, ein konzernweites "Wartungsupdate" durchzuführen.
Ob danach die Passwortwiederherstellung wieder telefonische möglich ist, bleibt abzuwarten. Vorerst ist ein Reset des Kennworts jedenfalls nur über appleid.apple.com oder iforgot.apple.com möglich.
Damit folgt man Amazon, wo man bereits im Laufe des gestrigen Tages die Sicherheitsrichtlinien im Kundenbetreuungs-Zentrum verschärft hat. Name, E-Mail und Wohnadresse reichen beim Online-Versandhändler nicht mehr aus, um sich zu identifizieren.
In Cupertino hat man sich mittlerweile auch zu einem Statement durchgerungen, laut diesem das Prozedere, das zum Honan-Hack geführt hatte, den "internen Richtlinien nicht vollständig" entsprochen hätte. Dies steht allerdings im Widerspruch zu den Aussagen des Mitarbeiters, der hier keinerlei Verstoß ortet. (red, derStandard.at, 08.08.2012)
Link:
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natuerlich haben die mitarbeiter entsprechend der richtlinien gearbeitet.
Das zeigt sich schon daran, dass derselbe Hack von Honan und seinen Kollegen danach noch mehrmals durchgefuehrt werden konnte. Und ich geh einmal davon aus, dass die *nicht* immer wieder zufaelligerweise zum selben sachabearbeiter gekommen sind.
"nicht vollständig" und "nicht" (nach den Richtlinien) sind zwei verschiedene Dinge.
Natürlich haben die Mitarbeiter nicht vollständig nach dem Richtlinien gehandelt, denn der Passwortreset darf nicht ohne eindeutigen Nachweis der Identität durchgeführt werden, und genau das ist geschehen. Der ganze Trick bei Social Engineering ist ja, Menschen durch überzeugende Argumente, Tricks, manchmal auch Verführung etwas tun zu lassen, von dem sie eigentlich wissen dass sie es nicht tun sollten.
In welcher sicherheitsrelevanten Umgebung geht denn das bitteschön??
Jeder kann anrufen und behaupten, XY zu sein. Überprüfen kann das niemand, außer man hat Fingerabdrucksensoren am Telefon dabei ;-)
DAS kommt sicher in den nächsten Jahren ... ID-Chip onboard (Kunde & Gerät) .. das sollte ich mir wohl schnell patentieren lassen!
In recht vielen - macht ja auch Sinn.
Üblicherweise hast ein automatisiertes System mit Sprach- und Sprechererkennung.
Du musst dem System einen Text nachsprechen - hier rennt die Spracherkennung. Dies dient als Replay-Schutz. Dazu kommt die Sprechererkennung - diese autentisiert Dich.
Sowas rennt üblicherweise recht fein - klappt aber klarerweise nicht mit anonymen Kunden. Deswegen darf man aber grundsätzlich Passwortrücksetzungen per Tel nicht verteufeln :-D
Stellen sie sich vor beim Spar fällt einem Mitarbeiter eine Semmel runter und sie als Kunde bekommen deswegen bauchweh.
Spar reagiert wie folgt: Es gibt ab jetzt keine Semmeln mehr.
Tolle Sache oder?
Dieses "Feature" braucht wohl kaum einer... Ich mein, wieviele Leute gibt es wirklich, die Cloud-Services nutzen und zu blöd sind, sich ihr Kennwort zu notieren?
Genutzt hat es also kaum jemand - aber betreffen kann der Angriffsvektor Millionen Unschuldige.
aber es muss auch Kritik erlaubt sein ohne gleich als Hexenverbrenner dargestellt zu werden..was bei Apple schwer ist (wie früher MS)..selbst wenn man zu 100% neutral schreibt..
glaub genau dieses verhalten provoziert halt das bashing..
Sorry, aber das Post vom @Schere,Stein,… war doch wieder eine der ueblichen Generalansagen.
Den Passwort-Reset via Telefon vorerst zu verweigern ist die naheliegenste und schnellst wirksame Gegenmassnahme bis bessere Loesungen gefunden sind.
Und was ist die Reaktion hier? Apple nimmt seinen Kunden schon wieder etwas weg!?
Wenn Apple nicht sofort reagieren wuerde, dann wuerde man hier wieder darueber lamentieren, dass sie ewig fuer Sicherheitsupdates brauchen.
Das ist echt krankhaft!
... ist aber noch keine Entschuldigung, warum Apple sich gleich mal auf einen einzelnen Mitarbeiter abputzen will - insbesondere wo doch bekannt ist, dass der Angriffsvektor mehrmals funktionierte und daher wohl mehrere/alle Mitarbeiter so reagieren.
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