World of Warcraft verliert eine Million Spieler

4. August 2012, 12:24

Schätzungen zufolge soll in ein paar Jahren Schluss mit dem Hype sein

World of Warcraft existiert nun seit acht Jahren. Zwölf Millionen Abonnenten hatte das Spiel in seiner besten Phase 2010. Einem Bericht von Mashable zufolge sind die Spitzenzeiten von World of Warcraft allerdings nun vorbei.

Eine Million gehen

Activision verzeichnet starke Rückgänge in einem Tempo wie noch nie zuvor. Innerhalb von drei Monaten hat World of Warcraft eine Million Spieler verloren und zählt nur noch neun Millionen.

Sommerpause

Sollte diese Verlustrate bleiben, so schätzt Mashable, dass 2014 kaum mehr Spieler bei World of Warcraft zu finden sein werden. Blizzard-Chef Mike Morhaime glaubt, dass dies nur eine Phase sei, da viele Spieler über den Sommer Diablo III spielen würden und im Herbst für "Mists of Pandaria" zurückkehren werden.

Nicht zeitgemäß

Mashable kritisiert auch den veralteten Subscriber-Modus bei WoW, bei dem man 15 US-Dollar monatlich zahlen muss, um über das zwanzigste Level hinauszukommen. Dies allein sei mit dem heutigen Trend nicht vereinbar. Das Spiel ist auch nicht, wie beispielsweise Infinity Blade, auf Smartphones und Tablets zu haben, was mit ein Grund für den Schwund sein könnte. (red, derStandard.at, 4.8.2012)

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Ich seh schon die Krone-Schlagzeile: Eine Million Menschen auf der Flucht! Schlepperbanden organisieren Transport. Wo sollen die bloß eine wohnen?

irgendwann wird einem alles zwieder - ausser a Schnitzel^^

Blizzard hat einfach zu sehr auf die Hardcore Gamer gehört

WoW war am erfolgreichsten zu Lichking. Man konnte mit wenig Zeit auch konkurenzfähig bleiben, also sprich Marken für die Up2Date Gegenstände sammeln. Die HC Instanzen waren in 10 Minuten mit Zufallsgruppen durchgerusht.

Mit Cata verbrachte man in Instanzen oft zwei Stunden. Mit 8 Chars den täglichen Dungeon zu absolvieren also ein Ding der Unmöglichkeit. Ohne diese Instanzen keine Chance an Gegenstände zu kommen die man für Raids braucht.

Herausforderung ist gut, aber in Zufallsgruppen einfach nicht umsetzbar.

DAS ist der Grund für die Spielerflucht, nicht irgendwelche Vertriebsgschichtln.

MoP verspricht hier aber (Szenarien, Punkte auch für Dailies) wieder Besserung.

Bei WoLK hatte man aber das Problem, dass die Spieler genauso schnell weg wie da waren, sprich hoher Churn. Denn es war schon wieder zu einfach EQ zu farmen, bis auf die Inis/Raids wo etwas Bewegung verlangt war (Heigan der Unreine sag ich nur). Und damit waren die Spieler schnell zufrieden oder schnell gelangweilt.
So ne 3/4 Stunde ist als Limit für ne Ini gar nicht verkehrt, aber diese 10-Minutenausflüge .... viel zu kurz.

Lichking kam 2008 und bot dem Groß der Spieler (mich eingeschlossen) das perfekte WoW (eben zb. Komfortfeatures wie den Dungeonbrowser)

bis 2010 baute sich das Maximum auf. Somit stimmt die Aussage einfach nicht, im Gegenteil, es wurden bis Cata immer mehr!

Die Leute waren richtig heiß auf Cata, es kann ja nicht schlechter werden, oder?

Aber Cata war eben schlecht und vergraulte die Leute. Nicht nur die Skillsystemänderungungen, sondern auch Tol Barad, das gegen Tausendwinter wirklich grottig ist, die nicht mehr browsertauglichen Instanzen, Events die einem selbst für Twinks keine Gegenstände mehr boten, die Questinselartige Überarbeitung der alten Welt (ich mochte die Quests die einen durch die ganze Welt schickten, wie etwa den vermissten Diplomaten).

Der vermisste Diplomat..

ich habe WoW von Anfang an bis 2007 gespielt. Seit dem beobachte ich dieses Spiel über die Medien nur noch am Rande. Vieles hab ich wieder vergessen, aber bei dieser eeeeelendslangen Quest hat's wieder klick gemacht... Hach war das eine unbekümmerte Zeit damals. ;)

ich mochte die Quests die einen durch die ganze Welt schickten, wie etwa den vermissten Diplomaten

Aber genau solche Quests wurden ja nicht wegen den Hardcoregamern entfernt sondern wegen den Casuals.

Weil die haben ja schon herumgejammert wenns 2-3 Inis besuchen mussten oder eine Questreihe mal über 5 Quests gegangen ist, damit sie an den Schlüssel für eine größere Instanz kommen.

Und dann immer herumjammern wenns im Endgame nichts zu tun gibt.

/*
Aber genau solche Quests wurden ja nicht wegen den Hardcoregamern entfernt sondern wegen den Casuals.
*/

Und genau das verstehe ich nicht. Viele dieser Questreihen waren ja eh nur OPTIONAL (Zugangsquests ausgenommen)

- Priester-Quest: Rein optional

- Jäger-Quest: Dito

- T0.5-Reihe (incl .45 Minutenrun): Rein optional, Eine fordernde und zugleich spassige Q-Reihe, war mir eine der liebsten.

- Druidenflugformquest: Ok nicht optional, aber war ohnehin sehr kurz (aber stimmig) und auch für einen Casual kein Problem. Stattdessen drückt es einem nun der Lehrer aufs Druidenauge.

usw.

Ich seh da sowieso keinen Sinn, denn GERADE diese Reihen kann mann ja auch in kleinen Casual-tauglichen Stücken machen. Dauerts halt 3 Wochen, na und?

Dauerts halt 3 Wochen, na und?

Das ist aber das Problem.

Es musste schneller gehen und wenn man etwas nicht erreichen konnte dann war das Konzept sch...., so der Tenor vieler.

Das Problem dabei ist, das es sich um ein MMO handelt und Zeit bei dieser Spielform dann doch ein entscheidender Faktor ist.
Ein Casual wird nie das erreichen können, was ein Hardcoregamer erreichen kann. Das haben aber eben viele nicht verstanden und haben geglaubt, mit ihren 5 Minuten Spielzeit (übertrieben) am Tag steht ihnen das gleich zu wie den Hardcoregamern. Immerhin zahlen sie ja auch 13€ im Monat.

In Classic waren diese Quests nervig, da Reiten erst mit 40 kam und die Flugpunkte nicht verbunden waren. Aber ja, inzwischen sind die sogar massentauglich und erträglich.
Oder solche Questreihen wie der Zugang zu Onyxias Hort, der Jägerbogen ...
Nur bemerkte ich in meinem Spielerkreis, wie diese zu kurzen (und vielen) Dailies zwar anfangs anspornten und es einfach machten ans Ausrüstung zu kommen, aber auch schnell langweilig wurden. Ich stellte mich sogar zwecks Amusement immer nach Dalaran und bot die Rinowürsten (aus echten Rinoprodukten) zum Verkauf an, nur um mich selbst in den Ruin zu treiben. Den Witz verstand aber kaum wer.
Erst die Zitadelle war wirklich herausfordernd ... bis es generft wurde.

Ich zock seit geraumer Zeit nur mehr auf Privatservern. Einen mit 3.3.5 (da ham's jetzt sogar Tausendwinter wieder zum laufen gebracht) und einen Vanilla WoW 1.12. - letzteren vor allem um eben genau diese Quests wieder zu erleben, weil dank der Hochlevelraten (auch auf den Öffis) mitten in der Questreihe die Gegner schon grau wurden...

Die Schwierigkeit ist nicht das Problem, dass es zu einfach ist, sondern dass es nach oben hin zu früh Grenzen gibt. Das ganze müsste einfach stufenweise gestaltet werden zb. Instanz auf Heroisch ohne abzuleben erst dann wird der Herausforderungsmodus freigeschalten.

Moment ... läuft auf dem schon das alte Naxramas?

Vanilla Wow ... obwohl ein zweites Mal Thunderfury und Sulfuras farmen ... bitte nicht! Die Dropraten waren ja unterirdisch schlecht (pun intended).

Das ganze müsste einfach stufenweise gestaltet werden zb. Instanz auf Heroisch ohne abzuleben erst dann wird der Herausforderungsmodus freigeschalten.

Gabs alles schon in gewisser Weise.

Da haben aber die Casuals herumgejammert, das es zu viel Zeit benötigt.

Also alles raus damit.

Gleich wie der Anstieg der Levelkurven im Low-Level Bereich. Da haben sich auch die Leute aufgeregt das sie für ihren xten Twink so lange brauchen würden bis sie den endlich auf Max Level haben um damit Arena gehen zu können.

The Secret World zocken, da ist die Community über 20 Jahre alt und man muss denken.

Ein Teil spielt RIFT und der andere Teil spielt The Secret World.

kann ja nicht ewig so weitergehen

Klar, dass der Hype bald vorbei ist, denn nach jedem Hoch muss mal ein Tief kommen - was auch wieder "normales Niveau" bedeuten kann.

Ich habe WoW noch nie gespielt, könnte mir aber vorstellen, dass es schon langsam angestaubt ist bzw. nicht mehr viel neues kommt? Aber das ändert sich ja auch bald wieder, ein neues Addon steht ja bald bereit. Aber was man auch nicht vergessen sollte: es spielen immerhin noch 9 Millionen Leute (!) laut Artikel das Spiel ... was doch eh sehr viel ist ...

Mashable kritisiert auch den veralteten Subscriber-Modus bei WoW, bei dem man 15 US-Dollar monatlich zahlen muss, um über das zwanzigste Level hinauszukommen.

DIE Änderung ist aber erst vor wenigen Monaten heraus gekommen, um neue Spieler anlocken zu können. VORHER ging das nur, wenn man sich WoW als Spiel kaufte, da hies das noch Testmonat und war vom Stufenaufstieg nicht limitiert.

Gratis zocken bis Level 20 ist relativ neu auf WoW - außerdem ist man da auch wieder beschränkt, und zwar insoweit, als man nur die Erweiterung "The Burning Crusade" (Berufe & Völker) zur Verfügung hat.

So gesehen habe ich mehr Freiheiten, wenn ich ein F2P-Spiel zocken - da wäre the Lord of the Rings Online zu empfehlen!

OMG, was für ein Unsinn.

1. Es waren 10 Testtage und kein Monat.
2. Es war immer bis 20 begrenzt.

Es wurde damals nur die 10-Tage-Grenze aufgehoben.

da hies das noch Testmonat und war vom Stufenaufstieg nicht limitiert.

MWn schon.

Nämlich Level 20. 1 Monat spielen bis maximal Level 20. Wennst nach einem Monat nur Level 10 warst, dann hattest Pech.

Jetzt kannst du fix bis Level 20 spielen. Und wennst 3 Monate dafür brauchst.

Das ist trotzdem keine Limitierung ...

.. es soll manche Zocker geben, die haben in diesem Monat bis Level 40 oder 50 geschafft. Klar, die hatten dann auch viel mehr freie Zeit :-)

Wäre sowieso besser gewesen, die Testzeit hätte 3-6 Monate gedauert ;-)

Was ist daran keine Limitierung?

30 Tage spielen bis maximal Level 20.

Wennst nach 3 Tagen Level 20 warst, wars quasi vorbei. Du konntest im Testmonat ganz sicher nicht bis Level 40 oder 50 questen.

30 Tage spielen bis maximal Level 20.

Wie jetzt was? Woher kommt Ihre Reglementierung? Die gab es noch nie und gibt es auch nicht!

Die alten Testmonate waren nur bis zur jener Levelgrenze begrenzt, welche abhängig vom Programm war. Warcraft alleine war bis Level 60 begrenzt, und bei "The Burning Crusade" gab es die Levelgrenze von 70!

Jetzt ist neu, daß die Levelgrenze bei 20 liegt, aber man keine zeitliche Reglementierung mehr hat.

Das gilt auch nur solange, solange ihre frei spielbaren Charaktere den Level 20 nicht übersteigen. Wenn ein Charakter den Level 20 übersteigt, wird der ganze Account pflichtig.

Nein, Testaccounts waren IMMER mit Level20 begrenzt. Höher konnte man nicht leveln. Berufe waren übrigens auch bis 100 begrenzt.

7 jahre…

blizzard hatte wow selber eine lebenszeit von 7 jahren gegeben…und ich wette mop wird wieder eine riesen erfolg. das wahrscheinlich beste game aller zeiten verdient etwas mehr respekt :)

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