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Überfälle auf Apple-Kunden nehmen zu.
Diebe, die Handys und Tablets aus den Fingern unvorbereiteter Passanten grabschen, und sich Flugs damit aus dem Staub machen, sind kein neues Phänomen. Die USA scheint nun jedoch von einer neuen Welle des "iCrimes" heimgesucht zu werden, berichtet das Wall Street Journal.
Fälle nehmen zu
Die Fälle von Diebstählen und Überfällen auf Personen, um deren iPhones und iPads zu erbeuten, habe seit 2011 drastisch zugenommen. Das gehe aus einem Bericht des New Yorker Police Departments hervor. Für ein geklautes Apple-Smartphone oder -Tablet würden über 400 US-Dollar bezahlt.
Alleine in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres habe es in New York 26.000 Fälle von Elektronik-Diebstählen gegeben, in 81 Prozent habe es sich um Handys gehandelt. In Washington DC seien Raubüberfälle, in denen ein Handy erbeutet worden sei, von 2007 auf 2011 um 54 Prozent angestiegen.
Brutal Raubüberfälle
In vielen Fällen würden die Diebe brutal vorgehen. Autor Rolfe Winkler sei selbst einmal niedergeschlagen worden, nachdem er einen iPad-Dieb verfolgt hatte. Einem Mann in Denver war der kleine Finger abgerissen worden, als ihm ein Dieb eine Apple-Einkaufstasche aus der Hand gerissen hatte. Hwang Yang, Koch im Museum of Modern Art in New York, war von einem iPhone-Dieb erschossen worden.
Gegenmaßnahmen
Ein Mittel gegen Handy-Diebstähle ist eine Blacklist bei den Providern, die als gestohlen gemeldete Geräte für ihre Services deaktivieren. In den USA ist das bereits bei Sprint und Verizon der Fall, da die Geräte dort über Seriennummern im Netz identifiziert werden. Bei AT&T und T-Mobile erfolge die Identifizierung derzeit noch über die SIM-Karte, die nach einem Diebstahl entfernt werden könne.
Im April hatten beide Provider jedoch auf Drängen der Kommunikationsaufsichtsbehörde eingewilligt, ebenfalls die Identifizierung über ID-Nummern zu starten.
Blacklists System weltweit
Bis Oktober 2013 sollen alle Provider eine einheitliche Blacklist aufbauen. Ähnliche Systeme gebe es bereits in Europa, Südamerika und Australien. In London etwa seien die Diebstähle nach Einführung eines solchen Systems zurückgegangen.
"Kill Switch"
Problematisch an solchen Blacklists sei jedoch, dass etwa in den USA gebannte Smartphones in europäischen Netzen weiter genutzt werden könnten. Bei Tablets mit WLAN-Anbindung funktioniere das System zudem nicht. So werde etwa bereits angedacht, einen echten "Kill Switch" zu integrieren, sodass ein gestohlenes Gerät nicht mehr gestartet werden könne.
Apple hat auf die Diebstähle mit der Funktion "Find My iPhone" reagiert, die User aktivieren können, um Daten per Fernzugriff zu löschen und das Gerät auf einer Landkarte zu lokalisieren. Auch andere Hersteller bieten solche Funktionen an. (red, derStandard.at, 30.7.2012)
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...das der "Kill-Switch" nur das Handy "bricked". Wenn schon sollten die Akkuzellen überlastet werden und der Dieb sich ein paar hübsche irreversible Verbrennungen an den edelsten Teilen holen.
Alternativ kann ich mir noch eine GPS Ortung zwecks Verhaftung vorstellen, aber so richtig lachen kann ich erst bei meiner ersten Idee...
Dauert nur einen halben Tag, bis der erste Teenie als kleines Scherzerl das iPhone herborgt und Ihren Kill-Switch aktiviert. Auch für Virenschreiber oder böse App-Entwickler eine neue Herausforderung, wenn sich sowas softwareseitig evozieren lässt. Von der diesbezüglichen Gefahr auf gejailbreakten bzw. gerooteten Geräten will ich gar nicht reden.
...es war auch nicht wirklich ernst gemeint, die Gefahren einer solchen Einrichtung sind mir durchaus bewusst, und über die Verhältnismäßigkeit brauchen wir erst recht nicht reden.
Aber den Gedanken wenn der Dieb mitbekommt wie es auf einmal recht schnell sehr heiß in seiner Hose wird find ich trotzdem (so er in meinem Kopf bleibt und nicht realisiert wird) zum zerkugeln komisch.
Das iKlumpat stiehlt doch jeder weil mans teuer weiterverkaufen kann und man damit in kein Fettnäpfchen tritt als wenn man zB nur ein Wildfire S verticken möchte.
Von meiner Warte aus würde ich niemals zur weiterverwendung ein iKlumpat stehlen wollen, weil iTunes einem gänzlich den Tag versaut.
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