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Wien - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) will nicht bis 2018 auf eine valorisierte, also laufend an die Inflation angepasste Familienbeihilfe warten, wie Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) für den Fall, dass der Familienlastenausgleichsfonds dann wieder im Plus sein sollte, in Aussicht gestellt hat.
"Das ist an Zynismus nicht zu überbieten", kritisiert Martin Schott vom ÖH-Vorsitzteam im Standard-Gespräch: "Die Familienbeihilfe wurde seit elf Jahren nicht mehr an die Inflation angepasst und müsste jetzt schon um die 460 Euro pro Jahr und Kind oder rund 39 Euro pro Monat mehr betragen. Weitere sechs Jahre zu warten ist absolut unverantwortlich und würde zu einer massiven finanziellen Benachteiligung führen." Es habe nämlich auch für die Studienbeihilfe seit Jahren keinen Teuerungsausgleich gegeben.
Seit 2001 beträgt die Familienbeihilfe für das erste Kind ab dem 19. Lebensjahr 152,70 Euro. Wäre der Betrag jährlich an die Inflation angepasst worden, wären 2011 191,30 Euro zu zahlen gewesen.
"Anstatt ständig über Studiengebühren zu diskutieren, sollte die Valorisierung der Beihilfen endlich angegangen werden", fordert der ÖH-Chef: "Das führt mit Sicherheit zu einer Verbesserung der Studienbedingungen." (nim, DER STANDARD, 24.7.2012)
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die Parteienförderung wird angehoben, die Förderungen für die Landwirtschaft werden nicht angetastet, vor einer nennenswerten Verwaltungsreform schreckt die Bundesregierung zurück - aber bei Familien- und Studienbeihilfe sparen.
Und bei dem ganzen Spiel regelmäßig betonen, dass ja hinten und vorne kein Geld da ist.
"Tolle" Arbeit, liebe Bundesregierung!
Jepp, Einkommensgrenzen von vor 30 Jahren stellen allzu oft auch die Geringverdiener (Arbeitnehmer) von heute als "zu reich" hin. Da müsste man auch dringend etwas tun. In einer kleineren Stadt kann man mit dem Höchstsatz gerade noch auskommen, in Wien oder Salzburg stell ich mir das sehr schwierig vor.
Ihre Ironie in Ehren, aber es IST zynisch, wenn Bundesminister Mitterlehner sich hinstellt und in einer vermeintlich großzügigen Geste ankündigt, ab 2018 die inflationsbedingten Verluste ausgleichen zu wollen.
(Und das ist die gleiche Partei, die Studiengebühren für alle fordert und behauptet, es gäbe ja eh ein super Stipendiensystem!)
Die Behauptung ist von Hahn Zeiten noch übrig. Derzeitger Stand ist, es gibt nix dazu zu sagen. Der Töchterl hat mal kurz das ganze angerissen, aber eigentlich nur deswegen um die Gebühren durchzuboxen. Aber, dass mal ein guter Stipendienplan kommt und dann über Gbeühren und Co gesprochen wird, das kanns natürlich nicht geben.
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