Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Kinder und Facebook - ein heikles Thema.
Ein Vorfall an einer deutschen Schule könnte Anstoß für eine umfassende Diskussion sein, ob Eltern Fotos ihrer Kinder im Internet veröffentlichen sollten. An der Schule in Braunlage wurden sechs Schüler von einer Schulveranstaltung ausgeschlossen, da die Eltern der Veröffentlichung von Fotos auf Facebook nicht zustimmen wollten, berichtet die Goslarsche Zeitung.
Empörung bei Datenschützern
Grundsätzlich entscheiden Eltern, ob Bilder ihrer Kinder veröffentlicht werden dürfen. Dass die Kinder einfach vom Unterricht ausgeschlossen wurden, sorgt für Empörung. Gegenüber Golem kritisiert der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert: "Als Datenschützer allgemein und bürgerrechtlich bewusster Mensch kann ich das Verhalten nicht nur aus rechtlicher, sondern vor allem aus pädagogischer Sicht nur kritisieren: Die zwangsweise Animation von Kindern, ein Medium zu nutzen, das für diese weder rechtlich vorgesehen und erlaubt noch geeignet ist, müsste meines Erachtens nicht nur öffentlich kritisiert, sondern aufsichtlich gerügt werden."
Protestgruppe auf Facebook
Ob Kinderfotos überhaupt auf der Plattform veröffentlicht werden sollten, darüber scheiden sich die Geister. Mit "Keine Kinderfotos im Social Web" wurde bereits eine Facebook-Gruppe gegründet, die dagegen eintritt. Eltern sollten die Privatsphäre ihrer Kinder schützen und respektieren, heißt es. Dennoch posten zahlreiche User teils sehr intime Einblicke in ihr Familienleben. (red, derStandard.at, 20.6.2012)
Über 100 Gefangene im Hungerstreik - US-Präsident Obama unter Druck
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Niederländische Forscher entwickeln Programm zur Entschlüsselung
Die Besessenheit mit dem Thema Essen kann zu Fettsucht führen, sagt eine kanadische Ärztin
Android-App in keinem Land unter den Top-100-Downloads - Wachstum flacht ab
Android-Launcher bisher rund eine Million Mal heruntergeladen
Verhandlungen über Erwerb des in Israel gegründeten Start-up - Verkehrs-App mit 40-50 Millionen Nutzern
Drei bis fünf Kontakte können gewählt werden, um den Account vor Fremdzugriffen zu schützen
Das soziale Netzwerk verspricht, interne Prozesse zu evaluieren und zu verbessern
Elf Polizeistreifen lösten die Versammlung auf
Großteil von Bezügen in Form von Sach- und Dienstleistungen
Online-Netzwerk im Land jedoch blockiert
Neuzugang Parse stellt Werkzeuge für Entwickler von Miniprogrammen bereit
Microblogging-Präsenz des Ex-US-Präsidenten begann ursprünglich mit Scherz
Laut Wired wird die doppelte Absicherung für Twitter-Accounts derzeit intern getestet
Zuckerbergs Unternehmen muss an Home noch viel schrauben, wenn es zur Zentrale für Facebook-Nutzer werden soll
Auch der Air-Desktop-Client und die Facebook-Integration werden eingestellt
Unklar, wie viele davon App tatsächlich nutzen - Bisher dominieren negative Bewertungen
dachte ich, der sachverhalt wäre genau andersrum; dass aber die schule kinder bzw. eltern zwingen will einer veröffentlichung von fotos auf fb zuzustimmen, ist ja völlig jenseitig.
dort wird ganz offensichtlich bereits die nächste genaration an kritiklosen lämmern großgezogen - als gäbe es nicht eh schon genug davon - offenbar von ebenfalls völlig unkritischen und v.a. inkompetenten lehrern...
Jede Schule hat eine Homepage. Dort kann sich eine Schule präsentieren. Auch eventuell Fotos veröffentlichen. (auch passwortgeschützt)
wozu gibts denn das offene Internet dannüberhaupt noch???
Ich finde es auch nicht richtig, alles auf facebook zu verlagern.
Es gibt wirklich sehr sehr gute Gründe, vorsichtig damit zu sein.
facebook-Zwang an Schulen??? Gehts noch???
Die verantwortlichen Pädagogen sollten sich etwas schämen!
Was dieser Fall aber sehr deutlich zeigt, dass wir unbedingt Regeln brauchen im Umgang mit sozialen Netzwerken!
als Eingeborene Ureinwohner glaubten dass mit einer Fotografie die Seele des Fotografierten Menschen eingefangen wird. Wenn man dann das Foto verbrannt hat, war die Panik noch größer. Mit einer Polaroid hatte man die Macht der Götter!
Da viele nicht mehr an die Seele glauben, ist Privatsphhäre wohl der Ersatz zu Seele geworden.
Also Leute, auch wenn ich mich über eure primitive Panik vor Facebook amüsiere, Facebook klaut euren Kindern nicht die Seele/Privatsphäre, nur weil ein Foto von ihnen dort erscheint.
Yep, psychisch eingeschränkte Menschen reagieren auf anscheinend komplizierte Sachverhalte meist mit hysterischen Lachen.
Du lern mal wie das Geschäftsmodell von Facebook aussieht und was du gerade deinem Lebenslauf antust ... und dann können wir dich ja gerne in den Kreis der mündigen Menschen aufnehmen.
meiner Kinder und meiner Familie auf Facebook haben:
http://derstandard.at/133963827... ebernommen
Dieser Zwang ist schon sehr bedenklich.
Die dafür verantwortlichen Pädagogen sollten mal mit ihren Schulklassen die Berliner-Mauer / DDR Ausstellungen ansehen .. sich damit beschäftigen .. und dann erkennen, wessen Geisteshaltung sie da eigentlich unterstützen!
Die Frage ist jetzt nur, ob das auch so ein Problem wäre, wenn die Fotos ganz legal auf der schuleigenen Homepage veröffentlicht werden. Früher war das da kein so großes Problem.
Liegt wohl daran, daß die User auf der Schulhomepage die Eigentümer der Fotos bleiben, und ihre Rechte nicht an einen Konzern abtreten, der damit auch noch Geld verdient!
Nein, im Prinzip ist es bei der Schul-HP dasselbe. Es wird den Schulen geraten, bei den Eltern eine Erlaubnis für die Veröffentlichung von Bildern einzuholen. Das machen viele Schulen. Ein paar wenige Eltern gibt es, die dann die Zustimmung verweigern.
Damit muss man dann umgehen. Diejenigen Schüler sind dann auf keinem Klassenfoto drauf und sonst muss man auch aufpassen, dass diese nicht irgendwie in Bild rutschen. Grad bei einer Massenveranstaltung nicht ganz einfach, aber bei 100 Leuten ist es eine Grauzone.
Ist alles zwar lästig, aber es muss sein.
Wichtig ist natürlich, dass man Vertrauen schafft, indem man z. B. keine Namen zu den Bildern veröffentlicht.
Und ja: Natürlich gehören diese Bilder auf die eigene HP und nicht auf Facebook.
Ich denke, genau um den letzten Punkt geht es den Eltern auch.
Aber selbst wenn die Eltern dem auch nicht zustimmen würden: es wäre doch nichts dabei gewesen, ihre Kinder so zu platzieren, dass diese eben trotz Teilnahme *nicht* am Foto sind. Der Ausschluss war wirklich die blödeste Art zu verhindern, dass die Kinder auf fotografiert werden ...
dann soll die Schule eine Dropbox machen und jedem Kind den Zugangsnamen und das PW ins Mitteilungsheft reinschreiben ... oder noch besser ... man tut´s auf einen FTP und die Eltern können sich die Bilder saugen!
... und daß viele leut da ned mitkommen - eine dropbox hier, ein ftp da, das forum der schule mit den bildern von veranstaltung x, die website vom verein y mit den bildern von veranstaltung z, 30 emails kreuz und quer gesendet, der rest über usb-stick - DAS is der grund, warum facebook so populär geworden is.
ned weils nicht eh auch irgendwie anders ginge, sondern weil die leut sich damit zurechtfinden. das "ich brauch das nicht, das kann ich alles auch ohne fb" is sehr stark von überlegenheitsgefühlen einer minderheit von it-affinen leuten getragen, die schon seit 15 jahren digital kommuniziert und daten ausgetauscht haben. das hat trotzdem noch ned jeder drauf.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Schule die Kinder nicht ausschließen wollte.
Wenn die Eltern dieser sechs Kinder nun partout darauf bestehen das keine Fotos auf FB kommen, auf der anderen Seite aber zig andere Eltern ihre Kinder fotografieren möchten und diese Fotos dann die Fotos mit Freunden und Bekannten teilen möchten... Da kann es natürlich passieren das eines der sechs Kinder eben auch auf einem der Fotos zu sehen ist. Das lässt sich bei so einer Veranstaltung gar nicht vermeiden.
Die Schule kann den Eltern ein veröffentlichen auf FB aber nicht verbieten. Was sollte die Schule also tun? Entweder man verbietet fotografieren für alle Eltern oder man schließt die sechs Kinder aus.
Was man hätte tun sollen? Man hätte die Kinder so hinsetzen können, dass sie auf den Fotos nicht drauf sind, ganz einfach (ggf. hätte man allen Fotografierenden vorher sagen müssen, dass diese Kinder nicht auf zu veröffentlichenden Bildern auftauchen sollen).
Ich bin auch kein Fan vom Fotografiertwerden (schon vor FB-Zeiten; ich will einfach so gut es geht verhindern, dass Fotos von mir im Umlauf sind) und gebe natürlich Bescheid, dass ich das nicht mag. Selbstverständlich halte ich mich dann auch nicht im Zentrum des Fotointeresses auf; aber ich bin trotz Abwesenheit auf Fotos überall dabei.
Jedenfalls war darum meiner Meinung nach der Ausschluss der Kinder absolut unnötig.
"ggf. hätte man allen Fotografierenden vorher sagen müssen, dass diese Kinder nicht auf zu veröffentlichenden Bildern auftauchen sollen"
praxisnäher is aber, leut, die angst haben, dass fotografieren ihre seele stiehlt, einfach rauszuhauen. man muss ja ned auf jeden verschrobenen spleen eingehen. ich mach doch keine veranstaltung für ein paar hundert leut und koch dann für jeden extrawürstel.
So hätte man es theoretisch machen können.
Die Frage ist nur, ob sich die Eltern auch ausnahmslos alle daran gehalten hätten. Und da unterstelle ich gar keine Absicht: Es ist fast unmöglich ein Foto des eigenen Kindes zu machen und das andere, das daneben steht, nicht auch am Foto zu haben.
Und die Fotografen müssten wissen welche Kinder nicht fotografiert werden dürfen, auch wenn sie die betreffenden Kinder noch nur gesehen haben und nur vom Namen her kennen.
Das scheint alles extrem kompliziert zu sein und mit ziemlicher Sicherheit würde doch das eine oder andere Foto eines der sechs Kinder auf FB zu kommen. Dann wäre der Skandal perfekt.
Man hätte sagen können: "Die 6 Kinder links außen sollen nicht auf Fotos sein". Oder man hätte den nicht-FB-Kindern irgendein Erkennungszeichen geben können (Blume anstecken oder Ähnliches), sodass auch Fremde sie leicht erkennen können.
Und wenn man wirklich ganz sicher gehen wollte, könnte man den Fotografen bitten, die Fotos vor Veröffentlichung auf FB der Schule zu schicken, damit die Bilder kontrolliert und freigegeben werden können.
Das wäre alles in 3 Minuten vor der Veranstaltung durchführbar gewesen (Erklärung & Platzierung/Ausstattung der Kinder) und ist aus eigener Erfahrung in der Praxis umsetzbar. So aber wurde der einfachste Weg gewählt, der allerdings definitiv nicht der beste war ...
"Genau! Wo kommen wir denn da hin wenn man Einfach Fotos von seinen Kindern macht, und die vielleicht auch noch mit anderen Menschen teilt...früher, da hätts sowas nicht gegeben!
Und was ist mit dem Risiko frage ich? Immerhin ist es ein ewohlbekannte Tatsache, dass 90% der Weltbevölkerung Pädophile oder Kidnapper sind...wir müssen da schon aufpassen, ja!
Wie was? Nein, ich bin nicht paranoid und gehöre in eine geschlossene Anstalt..."
So eine unqualifizierte antwort kann nur einer/eine abgeben der/die keine kinder hat.
es ist immer noch ich, der bestimmt wem ich fotos von meine kindern zeige - und schon gar nicht fremden personen, welche ich gar nicht kenne -
der poster obiger nachricht sollte sich schämen, pfui...
ihr kommentar könnte undurchdachter nicht sein.
kleines beispiel: ich würde meiner mutter am liebsten an die gurgel hupfen wenn bei verwandtschaftstreffen zu fortgeschrittener stunde die babyfotos von mir hervorgeholt werden. und da handelt es sich um einen recht eingeschränkten personenkreis, dem die bilder zugänglich gemacht werden. peinlich sowas.
aber knallen sie ruhig alle fotos ihrer kinder auf facbook. und bitte ja kein peinliches auslassen.
elternstolz kann für den nachwuchs zu einem ausgewachsenen albtraum werden.
Ich schäme mich ned für keine Kinderfotos. Ich würde mich aber dennoch beschweren, wenn meine Mutter ungefragt welche veröffentlicht. Es geht ums Prinzip: wann und wo welche Fotos von mir veröffentlicht werden, bestimme einzig und allein ich. Das ist mein gutes Recht. Nicht das meiner Eltern. Und das fangt für mich schon im Kindesalter an, und ned erst mit Volljährigkeit. Und ja, posten auf Facebook ist - völlig unabhängig davon mit welchen Privatsphäre-Einstellungen dies geschieht - VERÖFFENTLICHEN, und ist was ganz anderes wie das herzeigen des Fotoalbums im kleinen Kreise.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.