Teilnehmer der "Wienwoche" fixiert

24. Mai 2012, 15:03

44 Initiativen für Event vom 21. September bis 7. Oktober

Wien -  Die Teilnehmer der von den Grünen ins Leben gerufene Kulturinitiative "Wienwoche" stehen fest, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Im Zentrum des Auswahlverfahrens stand eine öffentliche Beiratssitzung. Aus insgesamt 215 Einreichungen kamen letztendlich 44 zum Zug. Grünes Licht für eine Teilnahme gab es unter anderem für folgende Gruppen bzw. Initiativen: BDFA - Bunte Demokratie für Alle, Netzwerk KuKuMA, Verein EXIT, Plattform Geschichtspolitik, AgrarAttac, Discover TV oder die Rosa Lila Villa.

Sie sollen nun gemeinsam das Programm der Wienwoche erarbeiten, die vom 21. September bis 7. Oktober über die Bühne geht. Die Wienwoche will ihr Publikum mit Aktionen im Stadtraum nicht bedienen, sondern "herausfordern, überraschen und zum re/agieren einladen", hieß es in der Mitteilung.  Die Beteiligten werden nun an den Event-Schwerpunkten "agieren", "geschichte neu schreiben", "raum umverteilen" sowie "involviert berichten" arbeiten. Themen der Projekte sind unter anderem Arbeitsverhältnisse und Prekariat, antirassistisches Handeln oder feministische Perspektiven.

"Die hohe Anzahl der Einreichungen sowie deren enorme Bandbreite und Qualität spricht eine klare Sprache: in Wien gibt es eine große Notwendigkeit nach Förderung von kritischer und emanzipativer Kulturarbeit", hieß es in der Aussendung. Derzeit sieht die Förderung der Wienwoche jedenfalls so aus: Insgesamt verfügt die Veranstaltung, die genau genommen über gut zwei Wochen geht, über städtische Mittel in der Höhe von 450.000 Euro.   (APA, 24.5.2012)

klingt schrecklich.

und die homepage ist einfach nur grauenvoll.

Mein Eindruck von der Homepage: Mehr Veranstalter als Teilnehmer.

Da gibt es ein Leitungsteam, dann einen Verein, dazu einen Beirat.
Viele Leute - was tun die eigentlich?
Darunter immerhin eine Person, der ich internationales Niveau zutraue. Wow.
Vergleicht man die Zahl der zu den Veranstaltern zu rechnenden Leuten mit den Teilnehmern, ergibt sich imho ein Missverhältnis. Das ist so, als wären für die Kasseler Documenta mindestens 100 Kuratoren nötig.
Geht man dann von Leitungsteam, Beirat, Verein aus und schaut auf die Teilnehmer, sind die Namen der Teilnehmer so überraschend wie Salz im Meer.
Und was da an Kunst entstehen soll, muss natürlich alles brav gruppenkompatibel und angepasst sein. Für Radikales oder Einzelgängerisches ist da kein Ort.
Zuletzt wählte ich grün. Nächstes Mal nicht mehr.

nur aus neugier:

wem trauen Sie denn internationales Niveau zu?

lol

...das hab ich mich auch gefragt: wem ist internationales niveau zuzutrauen? ich komm echt nicht drauf.

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