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vergrößern 500x333Szene aus "The Witcher 2".
Zahlreiche Herausgeber der Videospielindustrie setzen so wie Branchenvertreter aus Film und Musik seit Jahren auf Mechanismen, die die illegale Vervielfältigung von Inhalten verhindern sollen. Während sie die Urheber und Verwerter schützen sollen, sorgen diese Systeme zum digitalen Rechtemanagement (DRM) bei Konsumenten oftmals für Unmut. Dass es sich auszahlt, mit Kopierschutzsoftware oder Online-Überwachung Kunden zu verärgern, bezweifelt nun der CD-Projekt-CEO und Entwickler des Rollenspiels "The Witcher 2" ganz offenkundig. "Lassen Sie mich den Mythos widerlegen, wonach DRM irgendetwas schützt", sagt Marcin Iwinski gegenüber "Forbes" in einem Interview. "Die Wahrheit ist, dass es sinnlos ist. So einfach ist das."
Verschwendung
Die Technologien, die eingesetzt werden, um vor Spielkopien zu schützen, würden innerhalb von Stunden geknackt. "Die Implementierung ist verschwendetes Geld und Zeit", so Iwinski. Das schlimmste aber sei, dass DRM-Systeme das Spielerlebnis gravierend beeinträchtigen würden. Einerseits werden Kunden gezwungen, Seriennummern einzugeben, das Spiel online zu aktivieren und in einigen Fällen auch während des Spiels online zu sein. Andererseits gäbe es auch technisch gesehen negative Auswirkungen. "Recht oft verlangsamt DRM ein Spiel, weil der Schutz um die aufgeführte Datei ständig überprüft, ob das Spiel legal genutzt wird oder nicht. Das ist sehr viel, was den legalen Spielern da abverlangt wird, während Nutzer gecrackter Kopien eine 'saubere', funktionstüchtigere Version erhalten."
Besser kein Kopierschutz
Seinen Branchenkollegen empfiehlt der Entwickler, künftig ganz auf Kopierschutzmaßnahmen zu verzichten. "Wenn Sie mich fragen, wie ich die Zukunft von DRM in Spielen sehe, dann muss ich sagen, dass ich für DRM gar keine Zukunft sehe", meint Iwinski. Dass es auch ganz ohne Kopierschutz geht, zeige der Vertrieb von "The Witcher 2" über die DRM-freie Plattform GOG.com. "Wir hatten erwartet, dass die GOG.com-Version gleich nach dem Erscheinen kopiert würde. Praktisch jeder hätte es herunterladen und dann auf illegalen Wegen vertreiben können, aber es passierte nicht", erzählt Iwinski. Grund dafür sei, dass in diesem Fall die Motivation für Cracker fehle. "In der illegalen Szene dreht sich praktisch alles ums Spiel und den Ruhm: Wer wird das Spiel als erstes liefern und wer ist der beste Cracker."
Zorn der Community
Wie sehr restriktive Kopierschutzmaßnahmen Kunden auf die Palme bringen können, zeigt aktuell Blizzards Blockbuster "Diablo 3". Das Action-Rollenspiel für Windows und Mac setzt zu jeder Zeit eine Internetverbindung voraus. Als es zum Start am 15. Mai und in der Woche danach zu Serverausfällen kam und Berichte über Profil-Diebstähle aufkamen, hagelte es von betroffenen Kunden schlechte Bewertungen auf Handelsplattformen und in Branchenforen. Würde es sich nicht ausgerechnet um ein Werk mit einer derart großen Fanbasis wie "Diablo 3" handeln, könnte der Protest durchaus schwere Folgen für das Geschäft haben. Aber auch Blizzard wird viel daran setzen müssen, vergraulte Spieler zurückzuholen.
Umdenken
Umdenken setzte so etwa beim französischen Studio Ubisoft ein. Der Konzern galt vor einigen Jahren als Vorreiter bei "always-online"-Kopierschutzsystemen bei PC-Spielen. Nach massiven Protesten von Seiten der Konsumenten und zahlreichen kritischen Medienberichten, lenkte der Herausgeber vergangenes Jahr ein und gab die Einstellung der "Online Service Platform" bekannt. Wenngleich man nach wie vor auf lokale DRM-Software setzt, wurde der Online-Zwang nachträglich auch bei allen älteren Games aufgehoben. (zw, derStandard.at, 23.5.2012)
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noch aktuelleres beispiel als diablo 3. release 1.juni - gefühlte 80% der käufer konnten das spiel nicht einmal starten. rockstar war bemüht das ganze auf .net libarys zu schieben und veraltete grafikkartentreiber als ursache zu verorten. Daher dann bei vielen eine gecrackte .exe datei abhilfe schaffte brauch ich glaube ich nicht weitersprechen....
Weils grade so schön passt:
BioShock lässt sich grade nicht installieren - Downloadserver not responding.
Kostet mich jetzt schon etwa 30 Minuten, funktioniert aber immer noch nicht - in der Zeit hätte ich mir schon eine funktionierende Raubkopie gezogen. Ich versteh' echt nicht, warum ich mir noch Spiele kaufe.
DRM richtet sich nicht gegen Piraten, die bekommen das Spiel ja sowieso (eher) früher oder später.
Man soll die Spiele ganz einfach nicht mehr weiterverkaufen oder herborgen können, darum geht es in Wirklichkeit. Man will die Second Hand Geschäfte unterbinden, hier meint man nämlich tatsächlich Geld zu "verlieren".
Denn im Gegensatz zu den Fantasiewerten mit denen die Publisher betreffend PirateBay um sich werfen, sind die Zahlen von Ebay, Gamestop & co höchst real!
empfehlen...
da gibts keinen onlinezwang...macht viel spaß...
und wird nicht langweilig...
braucht man allerdings einen echten menschen dazu...noch besser einen mit grips...
;-)
das wäre dann zwar voll retro...
aber keiner kann einem dabei zu irgendwas zwingen...
nix drm
kein bescheuerter onlinezwang
etc. etc. etc.
bisher ca. 30 stunden gespielt...
ist jedes neue lustig...
kostenpunkt ca. 16- 20 euro...
für alle die denen die großen firmen computerfirmen genauso auf die ei*r gehen wie mir...
und die sich nicht gerne vorschrieben lassen wollen was man darf und was nicht...
http://www.youtube.com/watch?v=VTUKdshBzlQ
Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt übrigens ein paar echt brilliante Brettspielumsetzungen von bekannten Computerspielen, z.B. Doom oder Civilization bzw. von Computerspielen inspirierte Brettspiele wie Dungeon Lords (Dungeon Keeper) oder Eclipse (Master of Orion).
sogar auf den konsolen breitet sich dieses schmarotzen aus das man sich für spiele 'exclusive inhalte' kaufen kann oder bei boxspielen zb. sich einen rocky balboa etc. zusätzlich erkaufen kann.
darüber ärgere ich mich denn ich war noch nicht eine sekunde mit meiner xbox online weil eine konsole für mich eine konsole ist und bleibt.
meine meinung eben.
übrigens möchte ich anmerken das abgesehen von GTA und ein paar weiteren titeln ca.90% aller games heute schrott sind und mich nicht mehr lange genug fesseln können.
das letzte PC spiel welches ich spielen wollte war TROPICO. nette sache aber mein PC hat nur geruckelt. ebenso mein notebook!
einfach als Kollateralschaden ansieht.
Wer diese nicht haben will, darf halt keinen Internetauftritt machen.
Denn Pauschlabgaben heißt nur, dass man die gesamte Communitie verpflichtet, diesen Kollateralschaden zu bezahlen, auch solche, die das gar nicht interessiert, und das sind mehr als 60% der Internetnutzer.
Ist halt so wie vielen Rechteinhabern: auf die Beamten schimpfen, aber dieselbe einkommensstruktur anstreben. Üble Bande das.
glaub ich.
Wer würde die Software "Photoshop" kennen, wäre sie nicht so oft kopiert worden?
Ist wie im Supermarkt, der Ladendiebstahl mit einkalkuliert.
Wenn sie das nicht so machen:
1) naiv?
2) den zuständigen Buchhalter entlassen!
3) absicht?
Btw: Ich hasse das Wort "Kollateralschaden"!
sonst sind wir uns ja einig, denk ich.
Man könnte die Bezahlung des unrechtmäßigen Internetnutzens (Urheber und so) ja über Facebook-Gewinne und Google-Gewinne bezahlen, das wäre die logische Verknüpfung.
dann würde sich das Ganze von selbst finanzieren.
Denn aus den Klicks der User Gewinne zu schlagen ist genauso ein Betrug am Nutzer, da ja seine Arbeit udn Recoursen von anderen für Einkünfte genutzt werden.
http://www.rpgwatch.com/show/news... sbit=19723
Spiele, die die Leute gerne kaufen, werden sowieso erstanden, sogar gleich bei Release. 6.3 Millionen verkaufte Einheiten in der ersten Woche bei einem PC-only Release.
Liegt übrigens sicher daran, dass es bis jetzt noch nicht gecrackt ist. Hätte aber denke ich nicht soviel Unterschied gemacht.
Als alter GTA-Hase (einiges gekauft) wollte ich mal GTA4 antesten als es raus gekommen ist. Die ganze Prozedur beim Cracken war mir aber zu aufwendig und der Crack selbst auch nur am Rande vertrauenswürdig.
Fazit: Spiel bis heute nicht gespielt (und nat. auch nicht gekauft)
Ich habe leider oft schlechte Erfahrung mit Demos gemacht, und wenn ich mir schon 2-3 GB für eine Demo laden müsste, die mir ganz gezielt nur ein Schmankerl anbietet ist die Versuchung nat größer sich gleich einen umfangreicheren Eindruck zu verschaffen.
Gute Spiele hingegen wurden alle nachgekauft. Bei manchen Herstellern aus reiner Solidarität und bei anderen um ganz simpel den vollen Umfang (Multiplayer, Foren und co) genießen zu können.
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