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Reykjavik - Ein Steuerstreit in Island könnte den Finnwalen zugute kommen: Sollten die Mitarbeiter der Walfang-Firma Hvalur weiterhin eine finanzielle Entschädigung für abgeschaffte Steuererleichterungen für Wal-Fänger fordern, "wird es diesen Sommer keine Jagd geben", sagte Hvalur-Chef Kristjan Loftsson am Mittwoch.
Island hatte zuvor Steuererleichterungen abgeschafft, mit denen Wal-Fänger bisher dafür entschädigt worden waren, dass sie für lange Zeiträume weit von zu Hause entfernt arbeiten müssen. Hvalur ist die größte Walfang-Firma des Landes. 2010 fing sie 148 Finnwale, im vergangenen Jahr gab es wegen des Zusammenbruch des Marktes nach dem Tsunami in Japan keine Finnwal-Jagd. Dieses Jahr sollten laut Loftsson 70 Finnwale gefangen werden, da sich der Markt in Japan allmählich erhole. Die über 20 Meter langen Finnwale gelten nach wie vor als gefährdete Art.
Island und Norwegen sind die beiden einzigen Länder, in denen der kommerzielle Walfang trotz eines internationalen Moratoriums aus dem Jahr 1986 noch erlaubt ist. In Japan ist die Jagd auf Wale offiziell nur zu Forschungszwecken gestattet, allerdings darf das Fleisch der erlegten Tiere verkauft werden. In anderen Ländern stößt die Jagd auf die bedrohten Wale auf deutliche Kritik. (APA/red, derStandard.at, 9.5.2012)
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Die Waljagd ist unnütz und ungerecht. Sobald die Wale von diesen sogenannten “Wissenschaftlern vermessen und gewogen worden sind, gehen die Schlachter ans Werk und die Wale werden zerschnitten und für den Markt verpackt. Es geht nur um Geld und nicht um Forschung.
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sorgen für ökologisches Gleichgewicht. Doch die
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