Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
France Telecom macht die neue Billig-Konkurrenz im heimischen Mobilfunkgeschäft schwer zu schaffen. Seit Beginn des harten Preiskampfes mit dem neuen Anbieter Iliad Mitte Jänner laufen dem Konzern die Mobilfunk-Kunden in Scharen davon. Ihre Zahl sank im ersten Quartal um 615.000, wie der größte französische Telekommunikationskonzern am Donnerstag mitteilte. Das sind zwei Prozent des heimischen Kundenstamms. Iliad und seine Free-Mobile-Angebote haben eine Zäsur gesetzt: Der französische Mobilfunkmarkt wandelt sich von einem der lukrativsten zu einem der am härtesten umkämpften Europas mit sinkenden Margen.
"Unsere Preissenkungen bei einigen Angeboten haben sich ausgezahlt."
Die Angebotsoffensive der Iliad-Tochter Free Mobile habe erhebliche Folgen, räumte Finanzchefchef Gervais Pellissier ein. Zuletzt habe sich der Wechselwunsch unter den Kunden aber wieder auf ein normales Maß eingependelt. "Unsere Preissenkungen bei einigen Angeboten haben sich ausgezahlt." Die Anleger honorierten dies: Die Aktie legte rund 2,5 Prozent zu.
Weniger Umsatz
Der Umsatz schrumpfte im ersten Quartal um rund zwei Prozent auf 10,9 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank sogar um sieben Prozent auf 3,43 Mrd. Euro, lag aber im Rahmen der Marktprognosen. Wie die beiden Lokalrivalen, die Vivendi-Tochter SFR und Bouygues Telecom, ließ sich auch France Telecom es einiges kosten, die Kunden bei der Stange zu halten. Dies nagte an der Marge, die um 1,7 Punkte auf 31,4 Prozent zurückging.
Der Branchenprimus senkte die Preise, trieb den Ausbau der Billig-Tochter Sosh voran und bot neue Vierfach-Flatrates für Mobilfunk, Festnetz, Fernsehen und Internet an. Zudem kam ihm zugute, dass Iliad wegen der noch im Ausbau befindlichen eigenen Infrastruktur für hohe Roaming-Gebühren das Netz von France Telecom nutzen muss.
"Es ist ein wenig so, als wenn sie sich ein neues Fundament gebaut hätten, und wir nun abwarten müssen, wie das neue Haus aussehen wird"
Allerdings lässt sich Wachstum im angestammten Telefon- und Internetgeschäft angesichts des harten Wettbewerbs mit Mobilfunk-Discountern und Kabelnetzbetreibern kaum noch erzielen - die Umsätze erodieren. Zudem schlagen auch die Subventionen für die teuren Smartphones zu Buche. Experten sehen daher in den Gegenmaßnahmen von France Telecom auch nur erste Schritte, um die Umwälzungen auf dem französischen Telekommunikationsmarkt zu bewältigen. "Es ist ein wenig so, als wenn sie sich ein neues Fundament gebaut hätten, und wir nun abwarten müssen, wie das neue Haus aussehen wird", sagte Telekom-Analyst Guy Peddy von Macquarie Securities. (APA, 03.05. 2012)
Link
Erstes Foto aufgetaucht – Smartphone soll wasser- und staubdicht sein
Frühere Telekom-Manager liefern Teilgeständnis: Auftrag an FP-nahe Agentur auf Bitten Haiders
Auch Beamer-Phone "S1 Mirage" mit Snapdragon 600-CPU in Arbeit
Telefonica hatte im vergangenen Jahr die deutsche Tochter O2 an die Börse gebracht und damit 1,45 Mrd. Euro eingenommen
Kreise hatten von Plänen zur Abspaltung von Mobilfunk und Festnetz berichtet
"Schichten"-System soll Anpassbarkeit an unterschiedliche Hardware verbessern
App für Galaxy- und Note-Modelle zunächst nur in den USA und Südkorea verfügbar
Gewinn von Marktanteilen befördert Microsofts Betriebssystem auf Platz drei
Einblick in Bücher gewährt, Übernahmeverhandlungen können starten
Googles Betriebssystem mittlerweile auf fast drei Viertel aller neuen Geräte
Im Jahr 2012 hatte Google erst 400 Millionen aktivierte Android-Geräte gemeldet
Tarife bieten nun 1.500 bzw. 3.000 MB Datenvolumen, SMS und Telefonieminuten
In ihrer Enkeltochter Airwin Entertainment hat die börsennotierte Telekom Austria (TA) ein Geschäft mit Rennmäusen aufgezogen
Laut Angaben von Samsung – vier Millionen in den ersten vier Tagen
Konzern setzt in unrentablen Gegenden offenbar auf Mobilfunktechnik
Neues Modell mit 4,6-Zoll-Display, 13-Megapixel-Kamera und LTE
Ex-Chef von Telekom-Zulieferfirma hat bereits ausgepackt - Staatsanwaltschaft beantragte Kronzeugenstatus
Bis zum Jahr 2020 soll die fünfte Mobilfunkgeneration marktreif sein
Vor allem Huawei und ZTE sind im Visier
In den USA sucht man nach Lösungen, um der hohen Diebstahlsrate entgegenzuwirken
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.