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Kleinanleger-Vertreter Wilhelm Rasinger kann angesichts der vom Telekom-Aufsichtsrat empfohlenen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung (HV) "nur noch den Kopf schütteln", wie er der APA am Donnerstag sagte. Die Telekom habe an drei wichtige Anwaltskanzleien "No-Na"-Fragen gestellt und "No-Na"-Antworten bekommen - was Rasinger als Zeichen zunehmender Nervosität wertet. "Das wird ja immer absurder. Ich halte das für eine unnötige Fleißaufgabe, die wieder Geld gekostet hat", wettert der Aktionärsschützer.
"Leiden die wieder unter Berateritis?"
Der Telekom-Aufsichtsrat gab die Empfehlung gestern, Mittwoch, nach einer außerordentlichen Sitzung bekannt. Untermauert werde der Beschluss durch die Erkenntnisse der von BDO Deutschland durchgeführten forensischen Untersuchungen sowie durch eine umfassende zivil-, straf-, und finanzstrafrechtliche Würdigung dieser Ergebnisse durch Rechtsexperten, hieß es. "Leiden die wieder unter Berateritis?", fragt Rasinger. 2011 sei nicht das kritische Jahr. Viel wichtiger wäre es zu sagen, welche Maßnahmen mit heutiger Kenntnis gegen damalige Manager sinnvoll wären, findet der Kleinanleger-Vertreter.
Hauptversammlung am 23. Mai
Am 23. Mai findet die mit Spannung erwartete Hauptversammlung der Telekom Austria statt, bei der auch Investor Ronny Pecik darlegen will, welche Pläne er mit dem Konzern hat. (APA, 03.05.2012)
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