Nach 123people kommt 123pages

26. April 2012, 11:31
  • 123pages will Brancheninfos übersichtlich aufbereiten.
    foto: der standard/montage: beigelbeck

    123pages will Brancheninfos übersichtlich aufbereiten.

Firmensuchmaschine von Yelster Digital will Brancheninfos übersichtlich aufbereiten.

Irgendwo da draußen im Netz ist sie, die Information, wer auf die Schnelle die Waschmaschine reparieren kann, wo der nächste Facharzt ist, wie man am besten in ein bestimmtes Theater kommt. Die in Österreich entwickelte Suchmaschine 123pages will solche "qualitativ hochwertigen Kontaktdaten" bieten, indem sie bekannte Ressourcen zusammenführt: Kundenmeinungen der Bewertungsplattformen Yelp und Qype (aber noch nicht von Tupalo aus Österreich), Daten, die aus Kooperationen resultieren und von Google nicht ausgespuckt werden, Zeitungsartikel, offene Jobs, Weblinks, Kartenmaterial und, als Kernstück, die Datenbanken der Gelben Seiten, im Falle Österreichs von Herold. Als "Branchenverzeichnis 2.0" will 123pages die Infos übersichtlicher aufbereiten als Google, um die Möglichkeiten der Stadt besser in den Griff zu bekommen oder sich auf Reisen unkompliziert zurechtzufinden.

"Win-win-Situation"

Der Chef der Wiener Entwicklungsfirma Yelster Digital, Gilles Clouët des Pesruches - das Unternehmen wurde 2010 um 15 Mio. Euro an die französischen Gelben Seiten, die Pages-Jaunes-Gruppe, verkauft -, erhofft sich eine "Win-win-Situation": 123pages erhält Zugriff auf die Daten, für Herold sollen die Zugriffszahlen steigen.

Um die Qualität zu wahren, sollen nicht alle Web-Ergebnisse wahllos weitergegeben werden, so Produktmanager Thomas Waha. Auch soziale Netzwerke bleiben als Quellen noch ausgeblendet. Geld verdienen soll die in öffentlicher Testphase befindliche Plattform neben Werbung mit Bezahlservices für Firmenkunden und Anschlussdiensten von Partnern wie Reisebuchungsportalen.

370.000 Betriebe

370.000 Betriebe sind in Österreich abrufbar. In Frankreich, wo der Dienst ebenfalls bereits angelaufen ist, sind es 4,5 Millionen. Als Nächstes soll die Netzdatenaufbereitung den spanischen Markt erobern. Nach Dienstleistern im Ausland kann auch in der eigenen Sprache gesucht werden, im Moment etwa auf Deutsch nach einer Maßschneiderei in Paris.

Bis Anfang 2012 hieß Yelster nach ihrem ersten Projekt 123people. Auch bei der Personensuchmaschine versucht man sich ein neues Image zu geben: Sie soll in der öffentlichen Wahrnehmung zum Kontrollinstrument des eigenen digitalen Fußabdrucks werden. (Alois Pumhösel, DER STANDARD/Printausgabe, 26.4.2012)

Links

123pages

123people

ist ungefähr so entbehrlich wie eine Analfistel!

Praktischer Nutzwert = 0!

bei 123people hab ich noch nie was gscheites gefunden. nur werbung für freie domains.

und wo ist da jetzt der unterschied zu,...

google places, herold, autrozoom, tupalo, gacksi und flaxi?

ah,... das "tolle aufbereiten",... also eine design-studie zu redundanten datensätzen mit dem ergebnis 370k^x-spamlinks,...

übersichtlich is bei 123people genau garnix, das is einfach nur eine frechheit, dass die alles zamsuchen und miteinander verknüpfen, was teilweise garnicht zusammengehört... bei meinem namen findet man dinge, die nix mit mir zu tun haben und im blödesten fall auch rufschädigend sein könnten.

ich hasse 123people und es hat mir noch nie brauchbare ergebnisse geliefert, immer nur wirren müll

ich finde meine namensvettern spannend!

Wieder ein Eintrag mehr für die Google Blocklist...

SEO Spammer

F**k them!

123people ist ein grindiger datenharvester

meta-stalker...

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