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Am Mittwoch wurden auf der CinemaCon einige Szenen des neuen Peter Jackson Films "The Hobbit" vorgeführt. Dabei konnten sich das Publikum erstmals ein Bild des beim Film angewandten "HFR"-Verfahrens (High Frame Rate) machen. Anstatt mit 24 Bildern in der Sekunde wurde der Film mit 48 Bildern in der Sekunde gezeigt.
Ruhigeres Bild und realistischere Aufnahmen
Die Macher erhoffen sich dadurch ein ruhigeres Bild und eine realistischere Wiedergabe vor allem bei 3D-Aufnahmen. Den Kinobetreibern kommt entgegen, dass nicht unbedingt ein neuer Projektor angeschafft werden muss. Geräte von Christie, Barco und NEC mit dem "Series 2"-Chip von Texas Instruments können mittels Software-Update aufgerüstet werden.
Hohe Kosten könnten abschrecken
Allerdings steigt durch die höhere Bildrate auch die Datenmenge und damit sind die Schnittstellen externer Kinoserver überfordert. Hier müssen die Kinobetreiber um die 10.000 US-Dollar investieren, um nachzurüsten. Für ein "HFR"-Update von Sony-Projektoren müssen die Betreiber mit zusätzlichen 3.000 US-Dollar rechnen. Viele Kinos haben erst vor Kurzem die Digitalisierung hinter sich, daher ist fraglich ob sie nun erneut viel Geld in die Hand nehmen, um auf die HFR-Technik umzusteigen.
Unterschiedliche Reaktionen
Von den Zuschauern gab es unterschiedliche Reaktionen zu "HFR". Branchenvertreter zeigten sich durchgehend angetan von der neuen Technik. Pressevertreter waren eher skeptisch. Das kann aber auch daran liegen, dass unbearbeitete Filmausschnitte gezeigt wurden. Erst in der Endfassung wird man wirklich beurteilen können, ob "HFR" ein Gewinn ist oder nicht. (soc, derStandard.at, 26.04.2012)
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uiii das ist aber super.
dann kommt demnächst zu jedem neuen film neben:
überlänge,digital Filmvorführung und 3D noch ein HFR Zuschlag hinzu.
Achja - popcorn (man wähle bitte zwischen kleiner portion um 5€ oder familienkübel um 5,40€) kommt auch noch hinzu.
mir wären ja 1k fps am liebsten,... bei längerem betrachten merk ich bis 200 fps einen unterschied (augen schmerzen irgendwann), ab da nimmer
habs in endlosen cs nächten mit guten alten crt monitoren getestet :P
“Peter Jackson Shows Off 10 Minutes of 'The Hobbit,' 48fps Isn't Looking Good” —nofilmschool.com
“Indeed, the footage shown did seem hyper-realistic. An opening aerial shot of dramatic rocky mountains appeared clearer than the images in most nature documentaries. But the effect was different when applied to scenes with actors dressed in period costume, whose every move — and pore — was crystal clear. Such realism put off some trade show attendees, who complained the footage didn’t feel enough like a traditional film.” —LA TImes Blog
http://nofilmschool.com/2012/04/p... he-hobbit/
Naja ich glaube worans wirklich liegt, ist das 48FPS mit billigem Camcordern assoziert werden. Aus dem selben Artikel:
"I didn’t go into CinemaCon expecting to write anything less than great things about The Hobbit, but the very aesthetic chosen by Peter Jackson has made me very nervous about this film. It just looked … cheap, like a videotaped or live TV version of Lord of the Rings and not the epic return to Tolkien that we have all so long been waiting for. I still have hope for The Hobbit, but I’d be lying if I didn’t say my expectations for the film have now been greatly diminished."
Naja. 24 fps (p?) ist kein Trend, der gerade mal passiert ist (im Kino), sondern existiert schon seit Jahrzehnten.
Wenn deine Komponenten einigermassen modern sind kann es sogar sein, dass garkein Aufruesten noetig ist.
Ausserdem werden noch Jahre vergehen bis (wenn ueberhaupt) die gesamte Filmindustrie die 48 fps uebernommen hat.
Es gibt auch sehr nette Stummfilme, denen es an nix fehlt. Wir hätten uns folglich so Schnickschnack wie Ton auch schenken können.
Nur weil viele neue Technologien für Effekthascherei einsetzen, heißt das nicht, dass sich diese nicht auch für sinnvolle Bereicherungen des Mediums und seiner Inhalte verwendet werden können, die vorher schlichtweg nicht möglich waren.
wie wärs, das als neuen Standard der Filmindustrie zu machen? oder ne interpolierte Version von bestehenden Filmen. Mich haben die stockenden Übergänge bei Bewegungen schon immer gestört.
Ich finde technische Errungenschaften wie 3D-Kino nicht so schlecht. Die Leute mögens trotz Kopfschmerzen wegen falschem Augenfokus. Und wenn HFR Kopfschmerzen mindert, warum nicht. Und ein Kino muss ja jetzt nicht jeden Saal umrüsten ... 13000 Euro is ja eher lächerlich wenig
Das ist nicht richtig!
Die "Bildrate" der menschlichen Wahrnehmung ist zwar tatsächlich um die 25-30 fps, ABER, laut Shannon/Nyquist-Theorem braucht man deswegen eben die mindestens doppelte Rate, damit diese 25-30 fps auch artefaktfrei flüssig sind.
Das ist wie beim Hören: der Mensch hört bis ca. 22 KHz. Ein 22 KHz Audio-File wird aber nicht gut klingen, erst die doppelte Auflösung (44 KHz) bringt CD-Qualität.
Mit Hz mein ich aber nicht fps sondern Bewegungs-Frequenz, also zB zwei abwechselnde Bilder. Wie oft pro Sekunde müssen sich zwei Bilder abwechseln damit das Auge beide als ein einziges erkennt? Bei 30fps wäre jedes Bild 15mal pro s - also eine "Bewegung" hin-her mit 15Hz.
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