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Wien - Die Wiener Wirte wünschen sich eine Ausweitung der erlaubten maximalen Parkdauer in Kurzparkzonen. Diese solle künftig drei statt wie bisher zwei Stunden betragen. Das forderte der Obmann der Sparte Gastronomie in der Wiener Wirtschaftskammer, Willy Turecek, am Dienstag im Gespräch mit der APA. Anlass für die Forderung ist die geplante Ausweitung der flächendeckenden Kurzparkzonen auf weitere Bezirke.
Zwei Stunden seien für einen Besuch im Gasthaus häufig zu wenig, gab Turecek zu bedenken: "Die sind oft schnell vorbei." Den Gästen solle die Möglichkeit gegeben werden, noch eine Stunde länger parken zu dürfen. Das sei vor allem am Abend wichtig. Denn wenn jemand sich etwa um 19.00 Uhr in einem Lokal treffe, könne er dann bis 22.00 Uhr sein Auto in der Kurzparkzone stehen lassen - und auch anschließend, da die Kurzparkzonen nur bis 22.00 Uhr gelten.
Keine Gratis-Stunde
Die dritte Stunde sollte ebenfalls zu bezahlen sein. Eine Gratis-Stunde fordere er nicht, versicherte der Wirte-Chef: "Das wäre zu utopisch."
In Wien gilt in den inneren Bezirken eine flächendeckende Kurzparkzone. Dort dürfen tagsüber nur Anrainer länger als zwei Stunden parken - vorausgesetzt, sie verfügen über eine Ausnahmegenehmigung, also über ein "Parkpickerl". Noch heuer wird die Pickerlzone auf fünf weitere Bezirke ausgeweitet. (APA, 24.4.2012)
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Genau das, was die Wirte verlangen, soll durch die Parkraumbewirtschaftung vermieden werden. Den Vogel hat aber doch der schwarze Döblinger Bezirksvorsteher abgeschossen. Er ist unter anderem gegen dasPickerl, weil dadurch das Geschäft der Heurigenwirte in seinem Bezirk behindert werde. Sein Motto: Besoffen Autofahren
muss erlaubt bleiben. Dazu kann man eigentlich nix mehr sagen...
.. 80% Prozent von den Wirten san zu 100% Trotteln -
a) der Lenkungseffekt der Parkraumbewirtschaftung ist genau dafür da sowas zu vermeiden
und
b) wer 3h beim wirtn war, sollt wohl nimmer autofahren ... oder wollen die auch eine sonderregelung dass man bsoffen vom wirten heimfahren dürfen soll ?
handyparken kann ich nur empfehlen! aber auch da gilt die maximale parkdauer von zwei stunden. wenn man verlängern will (was ja nicht zulässig ist.....) ist es allerdings nicht möglich, einen an die gebuchte zeit anschliessenden parkintervall einzugeben, das geht erst wieder nach 15 oder 30 minuten (weiss das nicht so genau)
Dieseraus Sicht der Wirten verständliche Vorschlag beweist die völlige Verkennung der Funktion der Kurzparkzonen. Entgegen der blauschwarzen und Autolobbypolemik geht es darum, dass ausser den Anrainern eben niemand dort dauerparken soll und hochstens zwei Stunden gegen Gebühr. Weil es eben nicht in erster Linie ums Parken sondern ums Vermeiden der Zufahrt mit dem Auto geht.
es sollte prinzipiell eine möglichkeit geben, sein auto legal länger als zwei stunden stehen zu lassen. zb ein 5-8 stunden schein, der den ganz normalen tarif +50c pro stunde "dauerparkgebühr" kostet.
das ist sicher fürs regelmäßig stehen bleiben zu teuer, erleichtert aber das stehenbleiben, wenn man es wirklich mal braucht.
sondern Langparkzonen und würde den ursprünglichen Sinn der Sache unterlaufen, nämlich dass Leute ihr Fahrzeug nur kurz für Einkäufe oder Besorgungen in Kurzparkzonen abstellen, bzw in Pickerlbezirken die Parkplätze für im Bezirk wohnende Menschen vorgesehen sind.
Die 3 Stunden Forderung der Wirten ist verständlich, als nächstes käme dann wenn Leute schon um 18.00 ins Lokal kommen müsste es einen 4 Stunden Parkschein geben, wenn eine Feier schon Mittags beginnt und bis in den Abend dauert (Hochzeit z.B.) bräuchte es 10 Stunden Parkscheine.
Und, es gibt Parkgaragen. Speziell im 1. Bezirk ist es kein Problem in Gehweite zu einer der Tiefgaragen jedes Lokal zu erreichen.
ich fahre am abend nie in bezirke mit pickerlpflicht weil ich meine zeit nicht mit stundenlanger parkplatzsuche vergeuden möchte. bewährt hat sich das system, mit den öffis hin- und mit dem taxi zurückzufahren. kostet mich in summe ca. 15 euro, aber ich erspare mir dadurch das kreisen - beim lokal UND anschliessend bei mir zu hause
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