Fekter zu Besuch beim britischen Schatzkanzler

23. April 2012, 14:41
  • Finanzministerin Fekter und ihr Amtskollege Osbourne in London.
    foto: apa/john nguyen

    Finanzministerin Fekter und ihr Amtskollege Osbourne in London.

Die Themen des bilateralen Finanzministertreffens: Basel III und das EU-Budget

London/Wien - Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat sich am Montagfrüh mit ihrem britischen Amtskollegen George Osborne getroffen und Spitzenpersonalia in der sogenannten Osteuropabank EBRD, das EU-Budget und das Bankenabkommen Basel III besprochen. Der in Großbritannien heftig umstrittene britische Beitrag zur Aufstockung der IWF-Mittel sei kein Thema gewesen, erklärte Fekter nach dem Treffen.

Insgesamt bewerben sich für die Präsidentschaft der EBRD fünf Kandidaten. Großbritannien habe für den von ihm unterstützten Kandidaten Suma Chakrabarti geworben, sagte Fekter, die bei der kommenden EBRD-Jahrestagung im Mai den Vorsitz im Gouverneurs-Board führt. Österreich präferiere jene Kandidaten, die in besonderem Ausmaß für Ost- und Südosteuropa stünden. Auf Namen wollte sich Fekter nicht festlegen.

Ein "ganz wichtiges Thema" seien Wachstum und Budgetkonsolidierung gewesen. Die Briten hätten Spitzensteuersatz und Unternehmensbesteuerung gesenkt, um das Wachstum anzukurbeln - "etwas, was in Österreich ja in die ganz andere Richtung diskutiert wird". Beim Thema Basel III habe es deutlich Unterschiede gegeben: In Großbritannien seien die großen Investmentbanken daheim, die österreichischen Banken hätten dagegen ein "konservatives Geschäftsmodell" und müssten zusehen, dass sie damit nicht "überrollt" würden.

EU-Budget

Eine ganz ähnliche Position habe man dagegen in Sachen EU-Budget. Großbritannien sei wie Österreich Nettozahler. Der Budgetvoranschlag für 2013 sehe "signifikante Erhöhungen" vor und "wenn wir so stark erhöhen würden, hätte das direkte Auswirkungen auf den Finanzrahmen bis 2020". Außerdem seien Erhöhungen angesichts der zahlreichen Sparpakete politisch kaum zu argumentieren.

"Kein Thema" waren laut Fekter die Mittel, die Großbritannien für den IWF zur Verfügung stellen soll - 10 Mrd. Pfund (knapp 12 Mrd. Euro).

Diese Zusage erfolgte lediglich im Rahmen der G-20-Zusagen und wird von Labour, aber auch von etlichen konservativen Parteikollegen Osbornes heftig kritisiert. Laut jüngsten Meldungen will Großbritannien ohnedies erst einzahlen, wenn die IWF-Quotenreform von allen ratifiziert ist. Dies wiederum wird nicht vor den Präsidentschaftswahlen in den USA passieren. Die USA selbst beteiligen sich vorerst nicht an der Aufstockung der IWF-Mittel. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) muss für die insgesamt 150 Euroland-Milliarden eine Anteil bezahlen.

Fekter hat in den Mittagsstunden den Generalsekretär der EBRD getroffen, um das EBRD-Wahlprozedere zu besprechen. Die Finanzministerin kehrt erst morgen nach Wien zurück nimmt am morgigen Ministerrat voraussichtlich nicht teil. (APA, 23.4.2012)

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is da gorbach auch dabei?

ja, da kriegt sie ganz glänzende augen, ...

... spitzensteuersätze und unternehmenssteuern runtersetzen. das taugt ihr, reagan- und thatcher-politik. und tut so, als ob die letzten 30 jahre was anderes gemacht worden wäre.

Ausser Spesen nichts gewesen.

.."you have verry much beautiful stones here in england..

...and thank you, i am mizzi from austria and now i have to take off the trousers of the austrian people, it goes not, that i am soo long here in england..."

hauptsach sie war dort. mehr schaden als hilfe.

Die ist Finanzministerin unseres Landes.
Und das in diesen Zeiten.
Das ist das Schlimmste, was Österreich passieren konnte.

die zwei können sich wirklich die hand geben:

come on - fekter und cameron, nach euch die sintflut!

Euroland-Milliarden??? Die APA wird ja richtig poetisch.

ob dem Ozzy

das recht sein wird, dass ma' seine Krankeng'schicht bald in der Krone lesen werden ?

Unterhalten sich die Zwei mit Rauchzeichen ?? Shortly ?

hello

first of all einmal ....

Schon irgendwie schlimm, wenn man bei solchen Schlagzeilen...

.
...als ersten Gedanken haben muss: Ohweh, hoffentlich sagt "unsere" Finanzministerin nicht wieder etwas peinliches.
Und damit meine ich noch nicht einmal nicht perfektes Englisch.

ist schon...

...bekannt, was die ursache seiner letzten 45 krankenstandstage war?

wartens nur auf marys pressekonferenz...

Im Gegensatz zum Hubsi Gorbach hat Sie's offenbar zum Bewerbungsgespräch geschafft

Und hier schon das Video von der PK heute (ACHTUNG: Sie spricht "iiiingliiisch):

http://www.bloomberg.com/video/81935904/

Die Schotter Mizzi auf Bloomberg

also so mies ist das Interview jetzt nicht!

das video ist der beweis,

dass sich ö trotz anderslautender gerüchte geistig nicht im mittelalter befindet - sonst hätten wir sie schon auf einem scheiterhaufen wärmebehandelt

Hoffentlich hat sie einen Dolmetscher dabei.

Ich hab immer ihre Maschek-Stimme im Ohr

wenn ich sie auf einem Foto sehe!

Fekter synchronisiert ihre Maschek-Aufritte selbst

der traut sich was

ich frage mich, was ihn mehr beeindruckt hat. Ihr Wissen über Nierensteine, Syphilis und Reizdarmsyndrom oder das Oxford English.

Sie lässt wirklich keine Gelegenheit aus sich und den Rest Österreichs zu blamieren.

Attnang-Puchheim-Englisch!

Der britische Schatzkanzler ist wegen seiner Hämorrhoiden sicher ganz schlecht drauf ...

... gell Mizzi?

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