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Postchef Pölzl erfreut seine Aktionäre.
Wien - Bei der Hauptversammlung der Österreichischen Post werden Postchef Georg Pölzl und Aufsichtspräsident Markus Beyrer den Aktionären einen Dividendenanstieg von 1,60 auf 1,70 Euro je Aktie vorschlagen. Die höhere Ausschüttung wird mit der guten Bilanz 2011 gerechtfertigt. Die Post AG konnte im Vorjahr das Betriebsergebnis (EBIT) um 7,3 Prozent auf 168,3 Mio. Euro steigern. Der Ausblick für heuer ist gut, erwartet wird ein stabiler bis leicht steigender Umsatz.
Die Post segelt im Gegensatz zur ebenfalls teilstaatlichen Telekom Austria in ruhigen Gewässern. Die Aufregung um Postämterschließungen hat sich weitgehend gelegt, von Korruptionsvorwürfen blieb das Unternehmen verschont. Nach wie vor eine Baustelle ist der Personalbereich. Nachdem bisher weniger Mitarbeiter als von Pölzl erhofft zum Bund gewechselt sind - Stichwort "Postler zur Polizei" - sorgt auch die zunehmende Automatisierung bei der Kuvertierung von Werbesendungen für weniger Arbeitsaufwand. Über die Folgen verhandeln Pölzl und Postgewerkschaft seit längerem, für 24. April ist die nächste Runde geplant.
Beyrer: "Die Ausrichtung stimmt"
Die Österreichische Post war 2011 "sehr erfolgreich", sie hat eine hohe Liquidität bei einem geringen Verschuldungsgrad, streute Aufsichtsratschef Markus Beyrer dem Vorstand zu Beginn der Hauptversammlung Rosen. "Die Ausrichtung stimmt", meinte er am Dienstag vor vollem Haus in der Wiener Stadthalle.
Postchef Pölzl versicherte, das profitable Wachstum fortzusetzen. Weiterhin werde eine Ebitda-Marge von zehn bis zwölf Prozent angestrebt, die die Basis für eine "weiterhin attraktive Dividende" sein soll. Diese wird für das Jahr 2011 von 1,60 auf 1,70 Euro je Aktie erhöht. Von der "sehr, sehr positiven Entwicklung" der Post profitierten nicht nur die Aktionäre, sondern auch die Mitarbeiter, erinnerte Pölzl an eine Ebit-Prämie von 725 Euro für die Postler.
Lob für Partner und Mitarbeiter
Pölzl nutzte die Gelegenheit für Lob für Mitarbeiter und Post-Partner, was von den anwesenden - meist im Pensionsalter befindlichen - Aktionären mit Applaus goutiert wurde. Beifall gab es auch von Anlegerschützer Wilhelm Rasinger, der insbesondere Pölzl auf das Podest hob. Die Post habe einmal mehr ihren Aktionären Freude bereitet und habe einen "riesigen Strukturwandel" erfolgreich hinter sich gebracht - was man nicht von allen staatsnahen Unternehmen sagen könne, meinte er mit Verweis auf die Telekom Austria.
Unter den Aktionären fanden sich auch die ehemalige ÖVP-Geschäftsführerin Maria Rauch-Kallat und Ex-Postchef Anton Wais. Er zeigte sich mit der Aktienentwicklung sehr zufrieden. Bevor sich die Inhaber der Post die Dividendenerhöhung absegneten dürfen, mussten sie sich vom Sicherheitsdienst noch - wie inzwischen bei Hauptversammlungen üblich - in die Taschen schauen lassen. (APA, 17.4.2012)
Die Gehälter der Post-Mitarbeiter erhöhen sich mit 1. Juli um 2,7 Prozent, mindestens um 45 Euro brutto monatlich
Die Österreichische Post hat für das Geschäftsjahr 2012 zehn Prozent des Ergebnisses als Prämie an ihre Mitarbeiter ausgeschüttet
Umsatz nach Dekonsolidierung von Geschäft in Belgien und Niederlande gefallen, im fortgeführten Geschäft gestiegenW
Die Post AG steigerte ihr Jahresergebnis um 8,9 Prozent auf 182,4 Millionen Euro und belohnt ihre Aktionäre mit 1,80 Euro Dividende
200.000 Brieffächer müssen noch umgerüstet werden, einige Bestellungen langten erst Ende Dezember ein
Die ab Februar wirksamen Umstellungen bleiben bestehen, 100 neue Postler werden eingestellt
Die Post will die Zustellgebiete ausweiten, die Belegschaft kann sich das gar nicht vorstellen und verlangt die Rücknahme der Pläne
Mit Jahresbeginn wurde der ungarische Markt liberalisiert. Den ersten Antrag hat die Feibra gestellt
Wirtschaftlich ist die Post AG gut unterwegs, seit Jahresbeginn hat das Unternehmen 226 Mitarbeiter weniger
http://www.salzburger-fenster.at/redaktion... niert.html
Recht feine Herren - diese Gewinnmaximierer - aber wer zahlt die Zeche
Die Post ließ auch aufhorchen mit GPS Überwachung ihrer Zusteller - vielleicht könnte man gleich Leute mit Fußfessel zum Postdienst nehmen?
Immer weniger Postämter - und die mit weniger Schaltern als früher; weniger Briefkästen; Postämter ohne Bankomatkassen; Anbieten von Bankdienstleistungen ohne die nötige Infrastruktur und Ausstattung dafür bereit zu stellen; Wartezeiten von oft mehr als 20 Minuten ...
Das ist es, wofür die Österreichische Post zur Zeit steht - Einsparungen und Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Kunden ...
Die teilweise skandalös hohen und von den Medien bis heute totgeschwiegenen Portoerhöhungen - vor allem bei Auslandsbriefen um zum Teil mehr als 1000 (!) % - habe ich da dann noch gar nicht thematisiert ...
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