Quanmax verdoppelte Umsatz und Gewinn

Der Umsatz beläuft sich auf 153,2 Millionen Euro, davon sind mehr als 51 Millionen von der übernommenen S&T-Gruppe

Wien/Linz - Das börsenotierte Linzer IT-Unternehmen Quanmax AG hat im Vorjahr Umsatz und Gewinn verdoppelt. Der Umsatz stieg auf 153,2 Mio. Euro (nach 80,7 Mio. Euro im Jahr davor), der Konzerngewinn auf 8,3 Mio. Euro (4,0 Mio. Euro). Allein die Übernahme der S&T-Gruppe, die seit November 2011 konsolidiert ist, leistete im Vorjahr einen Umsatzbeitrag von 51,3 Mio. Euro, wie Quanmax am Montag mitteilte.

Für die Aktionäre der Quanmax AG bedeutet dies ein Ergebnis je Aktie von 30 Cent (nach 19 Cent). Das EBITA lag bei 11,0 Mio. Euro (4,2 Mio. Euro), wobei alle drei Segmente positive Beiträge erwirtschaftet haben. Die S&T-Gruppe habe nicht nur operativ einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet, sondern auch einen positiven Einmaleffekt von rund 1,5 Mio. Euro gehabt, heißt es in der Aussendung.

Geringere Netto-Verschuldung

Zusätzlich wurde ein operativer Cash Flow von 0,5 Mio. Euro (-3,5 Mio. Euro) erzielt. Die liquiden Mittel im gesamten Quanmax-Konzern stiegen auf 29,9 Mio. Euro (von 15,2 Mio. Euro). Das Konzerneigenkapital beträgt 54,6 Mio. Euro (33,4 Mio. Euro), davon entfallen auf die Anteilsinhaber der Quanmax AG 49,2 Mio. Euro (32,8 Mio. Euro).

Mit einer Eigenkapitaldecke von 23,0 Mio. Euro (-13,5 Mio. Euro) verminderte sich die Netto-Verschuldung der S&T-Gruppe auf 23,4 Mio. Euro (69,2 Mio. Euro). Die Integration der S&T-Gruppe sei in den vergangenen Monaten vorangetrieben werden. Der Verzicht auf unrentables Geschäft führe heuer zwar zu sinkenden Umsätzen, für 2013 sei aber wieder von einem Wachstum auszugehen, heißt es im Jahresbericht weiter. So habe man zuletzt drei Großaufträge mit einem Volumen von insgesamt 10,5 Mio. Euro in Slowenien, Polen und Montenegro gewonnen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet das Management ein Umsatzvolumen von 330 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von zumindest 10 Mio. Euro. Die vorläufigen Zahlen des abgelaufenen ersten Quartals 2012 würden diese Jahreserwartungen bestätigen. (APA, 16.4.2012)

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