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Die geplante Übernahme von Orange Österreich durch den chinesischen Großkonzern Hutchison ("3") wird nach Ansicht von Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter den Wettbewerbsdruck nicht verringern. Wenn die Umsätze nicht steigen, werde man sich überlegen müssen, wo man noch Kosten einsparen kann, ohne dass es die Kunden spüren. "Wir sind weiterhin in einer Branche - und es zeichnet sich nicht ab, dass sich das schnell massiv verändern wird - wo man in den Mühen der Ebene agieren muss, das ist echte Knochenarbeit", sagte Ametsreiter am Mittwoch bei einer Pressekonferenz der Interessenvertretung.
Informationen nachgereicht
Der Orange-Hutchison-Deal sei vor etwa zwei Wochen bei der Wettbewerbsbehörde eingereicht worden und werde derzeit geprüft, sagte Ametsreiter. Man habe auch schon Informationen nachgereicht - ob Zugeständnisse notwendig sein werden, etwa die Abgabe von Frequenzen, sei derzeit kein Thema, so Ametsreiter. Knackpunkt bei dem geplanten Zusammenschluss der Nummern Vier und Drei am österreichischen Mobilfunkmarkt sind die 750.000 Wertkartenkunden der Orange-Diskonttochter Yesss!, die zum Marktführer A1 (Telekom Austria) wandern sollen. (APA, 11.04. 2012)
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