Portugals Banken leihen sich Rekordsummen aus

9. April 2012, 16:03

Insgesamt holten sich die Banken des in der Krise steckenden Eurolandes bei zwei Tendern rund eine Billion Euro ab

Lissabon - Portugiesische Banken haben sich von der Europäischen Zentralbank so viel Geld geliehen wie noch nie. Im März borgten sie sich 56,3 Mrd. Euro, wie die Notenbank des hoch verschuldeten Landes am Montag bekanntgab. Das sind 18 Prozent mehr als im Februar und 15 Prozent mehr als die frühere Höchstsumme aus dem August 2010 von 49,1 Mrd. Euro. Eine Erklärung für den Anstieg gab die portugiesische Zentralbank nicht, zumal die EZB erst Ende Februar den Banken der Euro-Zone erneut eine riesige Summe billigen Geldes zur Verfügung stellte. Insgesamt holten sich die Banken bei zwei Tendern rund eine Billion Euro.

Kein Vertrauen

In der Schuldenkrise trauen sich Banken kaum noch untereinander, weshalb sie sich auch gegenseitig kaum noch Geld leihen. Portugal wird zudem von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds mit einem Rettungspaket von insgesamt 78 Mrd. Euro gestützt. Die Banken des Landes können sich bereits seit über einem Jahr nicht mehr am Interbanken-Markt mit Geld versorgen und hängen komplett am Tropf der EZB. Bei der jüngsten Mega-Geldspritze der EZB im Februar deckten sich die portugiesischen Banken einem Zeitungsbericht zufolge mit 19 Mrd. Euro ein. (APA, 9.4.2012)

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14 Postings
Die EZB hat seit Herbst angeblich eine Billion Euro,

zu 1% verzinslich, an europäische Banken verborgt.

Angeblich – laut obigem Artikel – haben allein portugiesische Banken diese Billion verbraucht.

Entweder die EZB hat in den letzten 2-3 Jahren mehrere Billionen in Form von Krediten in den Geldkreislauf gepumpt, ohne daß das Qualitäts-Medien wie der Standard an die große Glocke gehängt hätten, oder der Standard hat (wieder einmal) einen Unsinn von der APA übernommen, die sich offenbar wegen der vielen Nullen überhaupt nicht mehr auskennt, und nicht einmal überprüft, bevor sie die Meldung bringen.

Ganz einfach -

Portugiesische Banken holen sich von Europäischen Zentralbank Milliarden und kaufen dann portugiesische Staatsanleihen. Würden das die Banken nicht machen, würde zu Tage treten, dass der Staat Portugal pleite ist.

Und wenn die Banken das Geld nicht mehr zurückzahlen können?

Genau, das kennen wir doch schon. Siehe Griechenland. Deshalb wird jetzt bei gutem Wind soviel ausgeborgt wie nur irgendwie geht und die Politik sieht dabei zu.

warum müssen private Banken Geld schöpfen

..bei der EZB und warum dürfen die Staaten nicht direkt das benötigte Kapital bei der EZB zum gleichen Zinssatz bekommen wie die privaten Banken?
Nur damit die privaten Banken das Geld zu 1 % Zinsen noch vervielfachen können bevor sie es den Staaten zu Horrorzinsen anbieten?
Eine verrückte Welt dieser neoliberale Wahnsinn auf Kosten der BürgerInnen.

Am Ende

Die Eurokrise hat das nächste Opfer gefordert. Portugal ist finanziell am Ende. Weitere Lobhudeleien über die Eurorettung ist fehl am Platz. Alles andere ist Täuschung.

wer hat da wieder über den durst gesoffen?

das sind 100 mrd euro den sich banken von der EZB geholt haben, was ganz normal ist, das nennt man geldschöpfung

1000 milliarden wären eine billion
das sind 100 mrd nicht mehr nicht weniger

Immer wieder beeindruckend, wieviel ...

... Blödsinn geschrieben werden darf.
Die EZB verleiht kein Geld. Das ist Fakt. Einfach die Deutsche Bundesbank fragen:
http://www.banken-in-die-schranken.at/pdf/DBB_A... isiert.pdf

protugal "leiht" sich geld, österreich "holt" sich geld - ich finde es wirklich köstlich wie man sich verbiegt um ja nicht erwähnen zu müssen, daß man sich geld KAUFEN muss, in unserem globalen federal reserve system, und der kaufpreis ZINS heißt, und staatsschulden nur durch den kaufakt überhaupt erst entstehen.

also: portugal hat kein geld - was tut man? genau man kauft sich mit dem geld das man gar nicht hat noch mehr geld, dessen kaufpreis man auch nie bedienen wird können - das einzige was permanent steigt, durch dieses perverse pyramidenspiel, ist die schuld und die armut der bürgen, die mit ihrem eigentum und ihrer arbeitsleistung für die systembedingte (und genaugenommen völlig unnötige) schuld geradestehen müssen

solange der standard diese aufklärungs-kampagne von mr.higgs nicht abdreht, besteht noch hoffnung, dass er wirklich eine (fast-) alternative darstellt, allerdings ebenfalls INNERHALB des von der FI (finanzindustrie) gekauften medienspektrums.

letzteres bedeutet aber, dass es für eine demokratisierung der FI ebenfalls noch hoffnung gibt, obwohl kleine aufklärungsnischen hauptsächlich eine alibi-funktion haben. eben nur hauptsächlich.

die deutschen piraten stehen im begriff, aus dieser alibi-funktion auzubrechen, denn ihre forderung nach dem

BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN für alle

bedroht das macht-und geldmonopol der FI ernsthaft.
die piraten-berichterstattung des standard verschweigt allerdings bisher das BGE.

http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/2012/04/m... pa284.html

die schweiz ist schon einen schritt weiter: am 21. april startet dort die landesweite volksinitiative für das BGE.

http://www.grundeinkommen.ch/volksinit... -21-april/

guten morgen liebe standard redaktion.

die europäischen banken holten sich in 2 anläufen 1 billion euro.
nicht die portugisischen alleine.

Geld ist also genug vorhanden.

Wir sind von den 500 Milliarden alle 2 Monate nun schon bei den 1000 Milliarden oder 1 Billion Euro alle 2 Monate angelangt.

Das geht ja wirklich ruck-zuck.

WEM ?, äh - leihen SICH, hab' ich mir doch gleich gedacht !

Das Geld ist weg, auf nimmer wiedersehen !

Die Fahne soll wohl die Eurozone symbolisieren?

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