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Was tun für Kinder, die nicht ordentlich lesen können wegen ihrer migrantischen und/oder sozialen Herkunft? An der Volksschule Haebergasse in Wien-Meidling mit rund 80 Prozent Migrantenanteil und 24 verschiedenen Sprachen stellen sich Mitglieder des Rotary-Clubs Wien-Stadtpark einerseits als "Lesepaten" zur Verfügung.
Video: Lesepaten bei der Arbeit.
Manager und Unternehmer, aktiv oder bereits pensioniert, setzen sich mit den Volksschulkindern zusammen, um mit ihnen zu lesen. Gleichzeitig finanziert der Rotary-Club Wien-Stadtpark über den Verein Club Lerntrampolin ein Nachmittagsprogramm mit Lernkursen und Kreativkursen. Die Rotarier, die Schulleitung und der Wiener Stadtschulrat arbeiten zusammen, um den Kindern bessere Chancen zu geben.
Video: Bernhard Gröhs im Interview.
Die Direktorin der Schule Haebergasse, Helga Höller, ist verantwortlich für über 300 Schülerinnen und Schüler. Sie spricht über ihre Erfahrungen mit dem Programm. Sie betont die Herausforderung, die in der Vielfalt - herkunftsmäßig und sozialer Natur - liegt.
Video: Interview mit Helga Höller.
Das Programm beruht auf Privatinitiative. Dahinter stehen engagierte Menschen wie die Coaching-Trainerin Sibylle Eisenburger, die vor einigen Jahren als Integrationslehrerin an der Schule Haebergasse arbeitete, und der Manager Alfred Fogarassy. Sie setzen sich beide als Rotarier für den Club Lerntrampolin ein.
Video: Interview mit Sibylle Eisenburger und Alfred Fogarassy
(Hans Rauscher, derStandard.at, 5.4.2012)
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Ganz löblich von den Managern! Aber um die Kompetenz des Lesens erlernen zu können, bedarf es einer Reihe von Vorkenntnissen. Und wenn ein Kind kein Wortverständnis, keinen aktiven oder zumindest einen passiven Wortschatz besitzt, wird es vielleicht codieren, aber einen sinnverstehenden Lesen wird es nicht nachkommen können. Und dies ist ja das Ziel beim Lesen!
Kinder erlernen das ganze Wort zu lesen und es auf einen Blick zu erkennen. Der Lesepate (die Lesepatin), sorgfältig vom Ministerium ausgesucht, von der Schulleitung nochmals auf Eignung interviewt. Er (sie) erklärt den Kindern auch immer wieder Worte, die sie noch nicht kennen und ermuntert sie Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht verstehen. Sie sollten vielleicht einmal zusehen kommen, damit Sie überhaupt wissen wovon sie sprechen!
Das ist richtig.
Aber das "Decodieren" wird ja nicht isoliert geübt, es wird erklärt, vielleicht dazu gezeichnet etc. . "Echt schulische" Hilfe gibt's ja auch noch......
Ganz sicher hilft aber eine persönliche Extrabetreuung bei einzelnen Problempunkten -z.B. beim Verwechseln von Buchstaben, oder beim Aussprechen von Lauten.....Von den LehrerInnen werden ja auch Materialien für Schwerpunktübungen zur Verfügung gestellt.
Die Lesepatenschaft ist eine wunderbare Sache, die Anfangsschwierigkeiten überwindet, ausbau- und entwicklungsfähig ist.
Nicht zu vergessen: das Engagement der Paten und Patinnen, die ja auch während ihres Tuns dazulernen und ihre neuen Erfahrungen in die Arbeit einfließen lassen!
Gruß an alle Patinnen und Paten!:) :) :)
Ja sperrt die Kinder in ein dunkles Kämmerlein mit ein paar unbefriedigten Pensionisten. Die dürfen dann ihre "emotionalen, geistigen und vielleicht auch noch sexuellen Defizite" ein wenig auszugleichen.
Ja unbedingt ein Privatclub, der sich an Schulen an Kleinkinder heranmacht, wie niedlich. Wieso finanziert dieser Rotweiler Club nicht Einrichtungen und Fachpersonal? Ich würde mein Kind in jedem Fall aus einer derartigen Schule herausnehmen, wenn ich Migrant wäre.
Krank?!?! Äh Steuerzahler haben ein Recht auf geschultes Personal. Außenstehende haben in Schulen nichts zu suchen. Das ist eine Meinung, die ich als Mutter und Elternvertretung mit gutem Gewissen vertrete. Denn eines ist allemal sicher, ich spreche aus Erfahrung. Die Kinder brauchen ein vertrautes Umfeld zum Lernen und keine wildfremden Pensionisten, die sie schulen. Das gibt es nicht einmal in einem Entwicklungsland. Derartige Zustände.
Ich kenne Schulen, in denen die Lesepatenschaft angewandt wird und vom Lehrpersonal und Eltern sehr geschätzt wird.
Wenn Sie aus eigener Erfahrung sprechen, dann muss das eine sehr traurige Erfahrung sein und es scheint meine Aussage vom "krank" sein- natürlich nicht organisch gemeint - nur zu bestätigen. Sie sollte aber keinesfalls verallgemeinert werden und als üblicher Zustand dargestellt werden.
Wenn mal was Originelles versucht wird, um Kindern über diverse Schwieigkeiten hinwegzuhelfen, erheben Sie ein Geschrei -wildfremde Personen, frustrierte auf Sexabenteuer hoffende Pensionisten und ähnlichen Stuss - was fällt Ihnen denn ein,so giftig über IHNEN fremde Menschen herzuziehen? Wie schon gesagt -Sie scheinen von sich auf andere zu übertragen.
Haben Sie schon mal etwas von Nachbarschaftshilfe gehört? Lesen Sie die verschiedenen erklärenden Postings, dann könnten Sie Ihren Horizont ein bisschen erweitern.Wenn Sie schon in einem Elternverein sitzen,sollten Sie mehr über die Schule wissen,bzw die aktuellen Probleme. Kinder die in Nachhilfeinstitute gehen, sind nicht einmal in der vertrauten Schule sondern bei Fremden. tbc.
Nun die Volkschule liegt hinter uns, war stressig genug. Ich weiß um den Fachkräftemangel und die verzweifelten Versuche der Lehrkräfte Hilfskräfte anzuheuern. Deshalb organisieren Elternvereine auch bisweilen qulifiziertes Personal, um nicht auf Nachbarschaftzentren zurückgreifen zu müssen.
An Frau Nele!Danke fürs Freundlichwerden.
Die meisten Lesepatenschaften werden vom Stadtschulrat organisiert, es kommen nicht irgendwelche Leutchen von der Straße herein und haschen nach leseschwachen Kindern. Viele Postings beziehen sich auf ganz "normale" Mitmenschen, die helfen wollen. Und sollte sich jemand als Lesepate ungeeignet zeigen, bedankt man sich für seine Hilfe und aus.
Mit Nachbarschaftshilfe meinte ich, die gibt es in vielen verschiedenen Weisen. Viele Kinder finden Hilfe bei echten Wohnungs-Hausnachbarn. Andere Helfer melden sich eben über den SSR in der Schule. In den nächsten Jahren wird man noch mehr Patenschaften brauchen - es werden sich auch viele pensionierte Lehrpersonen dafür melden,sehr qualifizierte Pensionisten
Meine Tochter hat die Lesestunden mit den Hilfskräften als "lustig" befunden (hab sie heute gefragt, was heist sie mochte sie und nicht so dramatisch wie ich gesehen. Die war nicht da über die Feiertage. jaja wir Mütter..
Keinesfalls will ich engagierten Mitbürgern den Mut und die Kraft nehmen auch weiterhin Unterstützung anzubieten. Wenn ich da jemand gekränkt habe tut es mir leid. In den U-Bahnen und Straßenbahnen werden Kinder (ja sogar Säuglinge)von Migranten mit Feindseligkeiten vor allem von Menschen ab 50 entgegen gebracht. Vielleicht deshalb meine depperte Reaktion. Mir ist wichtig dass die Kinder mit schulfremden Personen nicht allein in ein Zimmer gesperrt werden, aber wahrscheinlich sind sie in Schulen noch am besten aufgehoben
Fein, dass österlicher Friede eingekehrt ist!
Und, wie gesagt, Lesepatenschaften sind auch für"ureinheimische " Kinder da.
Und nochmal -die Kinder werden nirgendwo eingesperrt - ich hab über das übliche Procedere in einem Posting geschrieben.
Gruß an die Tochter, die mitgeholfen hat! :)
Bei der Einstellung haben Sie Kinder? Bedauerlich.
Wissen Sie überhaupt, wovon Sie reden, bzw. schreiben? Diese Leute (Pensionisten) sind entweder in der Klasse oder am Gang, meist sind nicht 1 Kind, sondern 2-3-4 Kinder zum Lesen da.
Einen solchen "Schrieb" loslassen über Dinge, von denen ich überhaupt nichts weiss, ist letztklassig!
soso, ich weiß also nichts davon,
Und nur so nebenbei es ist Ansichtssache, was von Clubs wie Rotary zu halten ist. Meines Wissens waren sie Sympathisanten und auch Denunzianten der NAZIS, nur die wollten keine Rotarier, das ist wahrscheinlich der einzige Grund, warum sie sich letztlich doch unter dem NAZI Regime auflösten. Und noch was am Rande, die Freimaurerei ist auch Ansichtssache. Protektionismus auch.
Ich bin der Ansicht, dass wir diese Vereine in Schulen nicht brauchen. Aber Ihr könnt ja gerne Nachhilfeinstitute gründen. Denn der Club baut auf unausgreiften Ideen auf, und stellt sich auch so für mich dar. Die Leseomis, übrigens diesen Versuch tragen in den meisten Schulen die Eltern selbst mit ehrenamtlichen Engagement.
99% der Postingsschreiber reden über Nicht-Vereins-(Rotarier...-----)-Lesepaten, von mir aus Leseomis. Da haben Sie auch die ehrenamtlich helfenden Eltern über die Sie schreiben. Um diese gehts ja schließlich die ganze Zeit ! Nie aufgefallen ist diese förderliche Tätigkeit vieler Menschen; erst als Rau-TV mit der oben genannten Gruppe herausgerückt ist, ist die Diskussion losgegangen, die gezeigt hat, dass nicht allzuviele Menschen über die "Normalo-Paten" Bescheid wissen.
Wenn Sie so freundlich wären, all die erklärenden Postings - nochmal?- zu lesen, eröffnet sich eine freundlichere und verstehende Sichtweise! gruß die ente
Ich habe diese Versuche gesehen und auch selbst mitgemacht. Ich habe die Kinder erlebt, wie sie einzeln hinausgeschickt wurden um von einem wildfremden "Erwachsenen" auf das "Lesen" geprüft zu werden, zum Beispiel allein in der Garderobe. Und wir konnten nicht feststellen, dass Kinder die "stichprobenartig" für Leseproben ungefragt zur Verfügung stellten, ausreichend Fortschritte machten. Ich habe nur verkrampfte Kinder gesehen, die überhaupt im besten Fall das ganze so schnell wie möglich hinter sich brachten.
Vielleicht wurde auf die Vorstellung der Paten oder die genaue Erklärung zu wenig Wert gelegt? Wie überall bei Neuerungen sollte man den Kindern genau darlegen, was sie erwartet usw.
Andererseits muss auch den Kindern klar sein, dass keine Wunder geschehen - vielleicht sind sie dann weniger verkrampft???
Unsere Schulkinder freuen sich und sind dankbar für jede persönliche Hilfe.
Hoffentlich hat sich in der anderen Schule alles zum Besseren gewendet.
Erstens einmmal sitzen die Kinder nicht in dunklen Kämmerlein, in manchen Schullen ist es möglich, eigene Räume zur Verfügung zu stellen, oder es werden ruhige Leseplätze in den Hallen (mit einsehbaren Paravents) errichtet.
Zweitens -falls Sie das beunruhigt hat - bleiben männliche Helfer NIE hinter verschlossenen Türen mit den Kindern.
Und, zum Kuckuck, wieso geifern Sie so über die Pensionisten und unterstellen ihnen unlautere Absichten? Welche Defizite projizieren SIE auf andere Menschen???
Besuchen Sie ganz normale Volksschulen und informieren Sie sich wie die Lesehilfen gehandhabt werden. Es gibt nicht nur diesen -ich zitiere- Rotweiler Club!
Wieso halten Sie das"Personal" für unqualifiziert? Wähh!So aus der Ferne?
Melden SIE sich!
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