Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Im Jahr 2011 wurden insgesamt 30 Verdachtsfälle für wissenschaftliches Fehlverhalten an die Kommission für wissenschaftliche Integrität herangetragen, das sind um 19 mehr als 2010, wie es im am Montag präsentierten Jahresbericht heißt. Den starken Anstieg an Anfragen führt die im Juni 2009 gegründete Kommission auf ihren gestiegenen Bekanntheitsgrad und größeres Interesse der Öffentlichkeit für mögliche Plagiatsfälle zurück. Zu elf Fällen konnte die Kommission abschließende Stellungnahmen abgeben, fünf Fälle sind noch offen.
"Der starke Anstieg der Anfragen liegt daran, dass die Agentur mittlerweile gut etabliert und bekannt ist. Außerdem hat das Bekanntwerden möglicher Plagiatsfälle prominenter Politiker das Interesse der Öffentlichkeit in Bezug auf wissenschaftliches Fehlverhalten geweckt", so der Kommissionsvorsitzende Peter Weingart laut einer Aussendung. Nicht jede Anfrage werde zu einem Fall, da man für studienrechtliche oder andere rechtlichen Fragen nicht zuständig sei. Das Gremium beendet seine Verfahren mit einer Stellungnahme in Form einer Empfehlung an die jeweilige Institution, hat aber keine rechtliche Handhabe.
Mittlerweile sind 31 Mitgliedsinstitutionen an der Kommission beteiligt. Mit dabei sind alle österreichischen Universitäten, sowie weitere wichtige Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen. Insgesamt wurden bisher 15 Fälle aus allen wissenschaftlichen Disziplinen behandelt. In sechs Fällen ging es um Plagiatsvorwürfe, in fünf um die Ausbeutung fremder Forschungsansätze, in jeweils zwei weiteren um Datenfälschungen und um Konflikte um die Autorschaft.
Gremium aus fünf ausländischen Experten
Das aus fünf ausländischen Experten zusammengesetzte Gremium wurde 2009 als unabhängiges Organ des Vereins Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI) eingesetzt, um unabhängig Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Österreich zu untersuchen und zu bewerten. Die OeAWI wiederum war unter dem Eindruck von Plagiatsfällen und mehreren Verdachtsfällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens 2008 von österreichischen Universitäten und Forschungseinrichtungen gegründet worden. Derzeit erhebt die OeAWI im Auftrag des Wissenschaftsministeriums eine österreichweite Statistik über Plagiatsfälle. (APA, 2.4.2012)
Ein Professor wird durch eine Pop-Vorlesung über Lady Gaga berühmt und macht sich selbst zum Thema seiner Forschung
Psychoanalytiker Arno Gruen über die Wichtigkeit, das eigene Selbst leben zu können, die Entstehung von Hass und wie in Zeiten wirtschaftlicher Not alles schlimmer wird
Die Robotik-Expertin Julie Shah vom MIT in Boston erforscht, wie Roboter und Menschen gute Teams bilden können
Wegen eines drohenden Eisschollen-Bruches sollen 16 Wissenschafter sowie technisches Gerät evakuiert werden - Eisbrecher läuft am 31. Mai aus
Die Wissenschafterin des Jahres 2002 peilt einen neuen Weg für die Zeit nach der Forschungstätigkeit an
"San Francisco Declaration on Research Assessment" gegen einseitige Bewertung wissenschaftlicher Leistung
Der deutsche Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sprach zum zehnjährigen Bestehen des Wiener Ustinov-Instituts über die alte Juden- und die neue Islamfeindschaft
Dutzende Kisten mit Filmen, Notizbüchern, Zeichnungen, Auszeichnungen und Fotos
US-Mathematiker modellieren Vorgänge im Schaum und berechnen drei verschiedene Phasen der "Schaum-Evolution"
Autoren des aktuellen Forschungs- und Technologieberichts: Keine Annäherung an das F&E-Ziel für 2020
Akribischer Erforscher der NS-Zeit - Schwerpunkt war das sogenannte Euthanasieprogramm
Gemeinsam mit Ignacio Cirac für "grundlegende theoretische Beiträge zur Quanteninformationsverarbeitung, Quantenoptik und zur Physik von Quantengasen" ausgezeichnet
Was Sprache in Österreich über räumliche und soziale Herkunft aussagt
Londoner Installation "Insects Au Gratin" als spielerischer Zugang zu einer Idee mit ernsthaftem Hintergrund
Saskia Sassen von der Columbia University für ihre Beschäftigung mit der "Global City" geehrt
Sein derzeitiges Hauptstudienobjekt ist der Wolf als "Spiegel für unsere eigene Verfasstheit"
Wiener Experimentalphysiker freut sich über Anerkennung durch US-amerikanische Mitglieder
Unter den 18 von ihm gestellten mathematischen Problemen gelten nur vier als gelöst
Niederländische Forscher entwickeln Software, die Kurz-Nachrichten sprachwissenschaftlich analysiert
Zwei Ehrungen führen Carl Djerassi im April nach Wien: Der 89-jährige Autor und Chemiker über das Sammeln von Kunst und die Psychoanalyse
Tagung in Wien widmet sich derzeit Feindbildern und Menschenrechten im "sehr schnell erregbaren Zeitalter"
Das Kinder-Bildungsangebot im Sommer wächst stetig: Die Wiener Kinderuni hat schon 4.000 kleine Besucher
Konferenz-Teilnahme abgesagt - nun herrscht Unklarheit, ob aus politischen oder gesundheitlichen Gründen
Der Philosoph und Wissenschafter des Jahres 2006 versteht sich nicht als Bewohner des Elfenbeinturms
Nein, nein das sehen sie völlig falsch, die haben das alle verdient. Die haben ihren Beitrag geleistet (und sei es nur ihren Namen darauf geschrieben und dabei versehentlich jemand unwichtigen gelöscht oder so).
Am besten gefällt mir die Geschichte von einem Prof. der dann den Doktoranten(nicht der seine) gefragt hat warum er auf dem neuen Paper auch drauf steht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.