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vergrößern 610x442Grafik von Paramount Pictures zeigt die nächsten Ziele im Feldzug gegen Urheberrechtsverletzungen.
Die Motion Picture Association of America (MPAA) will nach Megaupload gegen weitere Fileshoster wegen Urheberrechtsverletzungen ins Feld ziehen. Laut CNET hat Paramount Picture die Dienste Fileserve, MediaFire, Wupload, Putlocker und Depositfiles als nächste Ziele ins Visier genommen (und in einer Grafik veranschaulicht).
Gegen Geschäftsmodelle
Laut Paramount sollen die fünf Filehoster 41 Milliarden Seitenaufrufe pro Jahr generieren. Die Content-Industrie richtet sich dabei gegen die Geschäftsmodelle der Anbieter. So wird den Seiten, auf die Nutzer Dateien hochladen und anderen Usern per Link zur Verfügung stellen können, vorgeworfen absichtlich Urheberrechtsverletzungen zu begünstigen. Die Anbieter würden das Veröffentlichen geschützter Inhalte noch mit speziellen Bonusprogrammen fördern, heißt es.
Filehoster in Deutschland legal
Zu einer anderen Einschätzung kam vor kurzem das Oberlandesgericht Hamburg im Streit zwischen Rapidshare und dem Rechtverwerter Gema. Demnach ist das Geschäftsmodell des Fileshosters legal. Die Anbieter müssten sich allerdings darum kümmern, dass geschützte Inhalte nicht veröffentlicht und über Link-Sammlungen zur Verfügung gestellt werden.
Filehoster in Panik
Seit der Razzia gegen Megaupload haben einige Filehoster als Panikreaktion selbst Maßnahmen ergriffen, um sich aus dem Blickfeld der Content-Lobby zu ziehen. So hat Filesonic die Funktion zum Dateitausch deaktiviert (der WebStandard berichtete). Einige andere Anbieter blockieren Nutzer aus den USA. Davon betroffen sind jedoch auch die zahlreichen Nutzer, welche die Dienste legal in Anspruch nehmen.
User betroffen
Die Filehoster werden entgegen der Darstellung der Content-Industrie zu großen Teilen für legale Zwecke verwendet. Diese Inhalte wären von eventuellen Abschaltungen oder Beschlagnahmungen ebenfalls betroffen. Im Zuge der Razzia gegen Megaupload wurden alle Server und die darauf befindlichen Nutzerdateien beschlagnahmt. Megauploads Anwälte ebenso wie Datenschützer bemühen sich seither um die Freigabe der Daten. (br, derStandard.at, 2.4.2012)
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HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
...hätte doch die Industrie bereits in den 90ern das Internet als Geschäftszweig ernst genommen...
wo sind die Viacom Flatrate Abos oder die Gratisstreams alter Filme? Statt Geschäftsmodelle zu entwickeln oder Filme billiger anzubieten werden Mios in die Anwaltskosten gesteckt...
Johannes Gutenberg 1440
ursprünglich konnte alles frei kopiert werden was es gab.
ab 1837 gab es in Deutschland die erste Schutzfrist von 10 Jahren ab Veröffentlichung.
ab 1845 wurde diese auf 30 Jahre nach dem Tod des Urhebers verlängert
ab 1886 gab es das erste internationale Urheberrechtsabkommen, die Mindestschutzfrist war nun 50 Jahre post mortem
1965 wurde es in Deutschland auf 70 Jahre Post mortem verlängert
1996 wurde ein weltweiter Standard geschaffen, Mindestschutzdauer 50 Jahre, Juristischer Schutz des Kopierschutzes
-> umgesetzt 1998 in USA (DMCA) und 2001 EU
-> seit 2003 in Ö. Recht umgesetzt
2011 Schutzfristen in EU auf 70 Jahre p.m. verlängert
-> umzusetzen bis 2013 (Ö)
wohin soll das führen ???
Die Debatte um ACTA hat gezeigt, dass wir dringend einen konstruktiven Reformdialog über das Urheberrecht benötigen. Aus diesem Grunde lädt der fraktionsfreie EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser alle Interessierten und Medienvertreter zu einer Diskussionsrunde ein.
Datum: 3. April 2012, 19.00 Uhr
Ort: Bürgerbüro Ehrenhauser, Garnisongasse 22, 1090 Wien
Teilnehmer:
Markus Stoff, Initiative für Netzfreiheit (IFNF)
Franz Medwenitsch, Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (ifpi)
Michael Bauer, Verein der Internet-Benutzer Österreichs (Vibe!at)
Ferdinand Morawetz, Verein Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP)
Martin Ehrenhauser, (Moderation)
Begrenzte Teilnehmer: bitte unter office@ehrenhauser.at anmelden
ich verstehe Ihr Posting nicht. Wenn Sie sich in dem Thema auskennen würden Sie wissen, dass da zwei gegensätzliche Gruppenvertreter eingeladen wurden und das sicher eine spannende Diskussion von Leuten wird die sich auskennen. Und was hat Netzpolitik und Urheberrecht mit österr. Tagespolitik zu tun? Das ist ein Europa- Weltweites Thema. Veranstalten Sie halt auch eine solche Diskussion - warum Sie keine Politiker- die ja die Entscheidungen treffen dabei haben möchten, verstehe ich auch nicht wirklich...
es ist Dr. Hans-Peter Martin der im Verdacht steht, die Wahlkampfkosten Rückerstattung nicht widmungsgemäß verwendet zu haben und gegen den ermittelt wird. Martin Ehrenhauser hat das aufgedeckt - den Dreck hat also nicht er am Stecken.
Allein deren Werbebanner "Thats over 5 views for every person on the planet!
Glauben die idioten wirklich dass sich jede Person 5 mal am Tag ihren Schund ansieht????
Ich mein, das muss doch sogar den Amerikanern auffalen dass hier ein krasser Denkfehler vorliegt!
Will die Content-Mafia nur weiter Konkurrenz loswerden? Anschließend wird der Markt mit teuren Cloud-Lösungen überzogen, die dann auch nur halb so gut funktionieren.
Da ja in Europa die Filehoster legal sind - hat ja ein deutsches Gericht bestätigt! ( http://derstandard.at/133232407... -ist-legal ) - wird es wohl in Zukunft weiterhin "2 IT-Welten" geben. Den US-Markt (Plus Wurmfortsatz GB) und den Rest der Welt!
Damit trocknet sich die Industrie selbst aus. Ist aber nicht mein Problem.
Ich setze gerade für einen Kunden eine Seite im TOR Netzwerk auf (.onion adresse), nicht etwa weil es was illegales wäre, sondern weil man heutzutage sich einfach nur noch absichern muss, für den Fall der Fälle.
bis ihr endlich (zumindest!) eine ernsthafte Alternative zu den OneClickHostern erstellt, liebe Content Industrie.
Was man beachten sollte: Ich ZAHLE für meine Downloads, aber nicht an euch, sondern an Firmen die es eigentlich gar nicht verdienen (Z.B. Rapidshare).
Ihr wollt mein Geld anscheinend nicht haben.... Also kriegt ihrs auch nicht. Selbst Schuld, und jetzt rumheulen und wild durch die Gegend klagen ist mehr als lachhaft. Ihr hattet 15 Jahre Zeit um euch auf den Umbruch vorzubereiten, und ihr habt anscheinend NIX gearbeitet. Da hat man auch kein Geld verdient...
für den selbstzweck ist, ist nichtmal annähernd klar. aber ICH ERWARTE mir, wenn ich mit meiner partnerin ins kino gehe, für 2 karten 20 euro berappe und für das kinodazugehörfutter nochmals 10 euro also öS 400 für 90 minuten zahle - eine qualität auf der leinwand, keine versifften sitze - also einfach ein verdammtes service. und noch dazu keinen film der nur mehr am pc entsteht- die schädel des stars auswechselbar sind. mit 5 guten sezenen werbung für eine film zu machen und die restlich 88 minuten sind fürn ar***. solange ich als kunde beschi**en werden, sehe ich es als mein gutes recht dies auch zu tun -sofern es mir mögich wäre auch filme downzuloaden, aber mir fehlt das know how, daher sehe ich nur ORF1/2, und bezahle GIS *g
frage ich mich eher warum die filmindustrie noch nicht selbst als filehoster aktiv ist. damit könnte man zumindest mehrere hunderte mio. dollar gewinn pro jahr machen. immer noch besser als gar nix!
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