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Nun ist auch die Deutsche Bank beim milliardenschweren Facebook-Börsengang mit an Bord. Als eine von insgesamt elf Emissionsbanken werden die Frankfurter die Aktien des Sozialen Netzwerks unter die Anleger bringen. Facebook gab dies am Mittwoch in seinem überarbeiteten Börsenprospekt bekannt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits seit Anfang der Woche.
Ursprünglich hatte Facebook sechs Banken angeheuert, unter Führung der US-Investmentbank Morgan Stanley. Wann der Börsengang nun genau stattfindet und zu welchem Preis die einzelne Aktie angeboten wird, ist weiter offen.
100 Milliarden US-Dollar
Mit erwarteten Einnahmen von rund 5 Mrd. Dollar (3,8 Mrd. Euro) wird der Facebook-Börsengang der größte einer Internetfirma überhaupt. Zusammen mit den Anteilen, die bei den Alteigentümern wie Gründer Mark Zuckerberg verbleiben, wird der gesamte Firmenwert auf bis zu 100 Mrd. Dollar hochgerechnet.
Die Deutsche Bank hatte schon in der jüngeren Vergangenheit bei prominenten Börsengängen in den USA mitgemischt. Das Haus zählt zu den Größen an der Wall Street. So vertrauten der US-Autokonzern General Motors und der US-Versicherungskonzern AIG auf die Erfahrung der Deutschen. (APA)
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