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Brüssel - Die EU verlängert die nach dem Atomunfall in Fukushima eingeführten Sonderkontrollen für japanische Lebensmittel. Die Auflagen sollen - allerdings in abgeschwächter Form - bis 31. Oktober gelten, wie die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel nach einem Beschluss des zuständigen EU-Ausschusses am Montag mitteilte. Die Behörde betonte, "dass aus einer Reihe von Gründen die Gefahren des Atomunfalls in Japan für Lebensmittel in der EU sehr gering sind".
Nach dem durch ein Erdbeben und einen Tsunami am 11. März 2011 verursachten Atomunglück in Fukushima hatte die EU Auflagen für Lebens- und Futtermittel aus Japan beschlossen. Jeder Sendung aus den mutmaßlich am stärksten von Verstrahlung bedrohten Gebieten muss eine amtliche japanische Bescheinigung beiliegen, die die Einhaltung europäischer Grenzwerte bestätigte. Zudem wurden Stichproben samt Laboranalysen in der EU festgelegt. Schwächere Auflagen wurden für Waren aus anderen japanischen Gegenden beschlossen.
Die Stichproben in der EU haben der EU-Kommission zufolge belegt, dass die japanischen Behörden die Waren wirksam prüften. Daher sei es angemessen, die Stichproben bis Ende Oktober nur noch halb so oft vorzunehmen, teilte die Behörde mit. (APA)
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Sinnvollerweise bitte um 30 Jahre. Das ist ca. die Halbwertszeit von Cäsium 137.
Man hätte auch die Halbwertszeit von Jod 129 diskutieren können, hat aber davon Abstand genommen, weil niemand weiß, wer in 15 Mio. Jahren dafür zuständig sein wird!
Echt gut, so ein Kernkraftwerk!
Und wer passt wie lange auf das Kalium 40 auf? Hier st die Halbwertszeit immerhin über einer Milliarde Jahre, und es findet sich in allen Lebensmitteln und Futtermitteln.
Und warum nicht? Nur weil es ein natürliches Radioisotop ist oder weil die davon ausgehende Belastung unbedenklich ist?
Die derzeit gemessenen Belastungen durch Cs sind aber wesentlich geringer - warum sollte man da in Panik verfallen?
Und dass jemand Jod 129 gemessen hätte hab ich überhaupt noch nicht gesehen! Bitte um Hinweise!
Nach 30 Jahren (einer Halbwertszeit) ist vom Cs137 noch die Hälfte vorhanden, d.h. auch die Strahlung ist lediglich halbiert.
Es ist immer noch mehr als die Hälfte des durch Tschernobyl freigesetzten Cäsiums vorhanden.
Lediglich die Verfügbarkeit für unsere Nahrungspflanzen hat sich verändert. 1986 hatte österreichisches Getreide noch etwa 10 Bq/kg an Cs137. 1987 war es schon weniger als ein Zehntel (0,8 Bq). Und heute ist es noch einmal viel weniger.
Die physikalische Halbwertszeit spielt dabei kaum eine Rolle.
Mich brauchst net über die Bedeutung der Halbwertszeit belehren, Schlaumeier! Und natürlich spielt die Entfernung vom Nullpunkt der Detonation und die Zeit für die Ausdünnung eine Rolle. DFas hat aber nichts mit Radioaktivität zu tun.
Was Du offensichtlich nicht verstanden hast, ist, dass im Zusammenhang mit Einfuhrkontrollen völlig blunzn ist, wie hoch die Cäsium-Verfügbarkeit in österreichem Getreide 25 jahre nach Tchernobyl ist, sondern wie hoch die Konzentration in Getreide aus Tchernobyl wäre!
Aber auf die Idee, dort Getreide anzubauen, kommt eh niemand, weil man sich noch mit viel langlebigeren Isotopen herumschlagen müsste.
"Mich brauchst net über die Bedeutung der Halbwertszeit belehren, Schlaumeier! "
Offenbar doch, was sollte sonst der Verweis auf die Halbwertszeit für Lebensmittelkontrollen?
Und es geht hier nicht um Lebensmittel aus Tschernobyl, sondern aus Japan.
Der Großteil Japans wurde durch Fukushima weniger radioaktiv belastet als Österreich durch Tschernobyl.
92% der Landesfläche Japans bekam weniger als 10.000 Bq/m² an Cäsium ab, Österreich erreichte 21.000 Bq/m² IM DURCHSCHNITT.
Und auch in Japan wird die Belastung der Lebensmittel nach einem Jahr schon gewaltig zurückgegangen sein, unabhängig von den Halbwertszeiten.
Kontrollen sollten sich an der tatsächlichen Belastung der Lebensmittel orientieren.
Wie scharfsinnig!
Aber eigentlich sind Sie mit der Belastung österr. Getreides nach Tchernobyl gekommen, und mit Getreide aus Fukushima tu ich mir naturgemäß schwer!
Der Unterschied in der Belastung liegt im Typ des havarierten Reaktors. In Fukushima gabs eben keine Graphitstäbe, das einzig Gute an der Angelegenheit ....
Nebenbei hatte man auch noch das Massl, dass nach dem Hoppala vorwiegend Ost- bzw. Südostwind vorherrschten. So bekam das Meer den meisten Dreck ab.
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