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Dass auf Druck von US-Behörden ein Deutscher in Neuseeland von einer Anti-Terror-Einheit verhaftet wurde, sorgt bei Filesharing-Anbietern für Verunsicherung.
Nach der Razzia gegen die Filehosting-Plattform Megaupload herrscht Alarmbereitschaft bei Anbietern ähnlicher Dienste. So hat Filesonic die Funktion zum Dateitausch unter den Nutzern deaktiviert. Aber auch unter Betreibern von BitTorrent-Seiten macht sich Verunsicherung breit. BTJunkie hat wie berichtet bereits Konsequenzen gezogen und den Dienst abgeschaltet. Und auch weitere Seitenbetreiber denken ans Aufhören, wie TorrentFreak erfahren hat.
Mehrere Personen geben auf
Laut dem Bericht könnten zumindest zwei der zehn größten BitTorrent-Seiten dem Beispiel von BTJunkie folgen. Mehrere Einzelpersonen aus dem Umfeld einer der größten Seiten hätten sich bereits zurückgezogen. Ein Seiten-Administrator ortet eine "Hexenjagd". Um welche Seiten es sich konkret handelt, ist nicht bekannt, da die Administratoren anonym bleiben wollen.
Kritik an Polizeieinsatz
Dabei sei vor allem das aggressive Vorgehen der Behörden gegen Megaupload-Gründer Kim Dotcom (früher bekannt als Kim Schmitz) für viele beunruhigend. Ebenso wie die Tatsache, dass ein deutscher Staatsbürger in Neuseeland auf Wirken von US-Behörden verhaftet werden kann. So soll die neuseeländische Villa des 38-Jährigen von einer Anti-Terror-Eliteeinheit mit Maschinengewehren gestürmt worden sein. Beobachter meinen, dass der Polizeieinsatz gegen einen mutmaßlichen Wirtschaftskriminellen überzogen war.
Angst trotz Gesetzestreue
Auch Dienste, die sich an die Gesetze halten und auf DMCA-Meldungen prompt reagieren, befürchten, dass sie als Nächste ins Visier der Ermittlungen geraten. Rechteinhaber können mit einer solchen Meldung die Entfernung geschützter Inhalte wie Filme oder Musikvideos bei den Anbietern einfordern. Auch die Megaupload-Betreiber beharren darauf, diesen Forderungen nachgekommen zu sein. Aus der internen Kommunikation soll allerdings hervorgehen, dass das nicht das Fall gewesen sei (der WebStandard berichtete).
Andere Betreiber unbeirrt
Andere Betreiber sind seit Jahren in Rechtsstreitigkeiten mit den Film- und Musiklobbys verstrickt und wollen gerade deshalb nicht aufgeben. Dazu gehört etwa isoHunt, das auch nach zwei Zivilrechtsprozessen noch im Netz ist, ebenso die größte BitTorrent-Seite The Pirate Bay - trotz Geld- und Haftstrafen gegen die ursprünglichen Betreiber. Das Ende des Filesharings über BitTorrent-Seiten dürfte nicht unmittelbar bevorstehen, doch TorrentFreak ortet einen "Klimawandel", der die Szene in den nächsten Jahren sicher verändern werde. (red)
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Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
geht eine andere auf. oder besser gesagt: wenn eine Seite schließt man eine andere auf. die Film und Musiklobbys sind einfach frustriert und versuchen mit allen Mitteln an "ihr" Geld zu kommen. Die haben noch noch gemerkt dass sich die zeiten geändert haben.
Tatsache ist halt: das Internet wird von Tag zu Tag weniger frei. die Grundidee war ja mal ein freier Informationsaustausch.....davon sind wir weit entfernt. Frei ist bald nichts mehr und generell weis jeder alles über jeden. auch da wird es früher oder später eskalieren.
Ein Hulu-Ableger in Europa und die Sache ist gegessen. Aaaaaber... 27 Copyright-Mafias wollen ja ihre ganz speziellen kleinen Regelchen durchsetzen, da geht das natürlich gar nicht. Da machen Klagen ja viel mehr Spaß und bessere PR. Sieht man recht deutlich an Serivces wie Spotify oder Zattoo etc, die nie oder mit gewaltiger Verspätung hier starten.
tribler webseite ist grad überlastet, lol.
http://dl.tribler.org/download.html
Es dürfte sich zunehmend schwieriger gestalten, passiv im Bereich der reinen Nutznießer zu bleiben & sich weder zur OpenSource, Hacker, Aktivisten oder auch klar deklarierten Sharer-Community zu bekennen, noch sich um die Widerstände der Großintressenten zu kümmern.
Ich denke, Spenden & persönlicher Einsatz verschärfen sich auf Seiten der Community, Bemühungen um schärfere & leichter anwendbare legale Druckmittel strebt die andere Seite an.
Im Internet spielt sich dieses Kräftemessen aber tatsächlich mit einer Balance der Mittel ab, die im physisch-sozialen Raum sonst kaum gegeben ist - es gibt noch kein etabliertes Gewaltmonopol & keine nennenswerte Dysbalance der 'Waffen'. Daher wird das ein tieferes Kräftemessen, als zw Rebell&Militär!
das internet wird einfach von tag zu tag weniger lebenswert :-) es wird zeit für ein neues internet das techologisch auf einem p2p prinzip besteht: jeder standort ist gleichzeitg sender und emfpänger für alle umliegenden knoten. die information ist auf allen schichten des netzwerkes verschlüsselt. das medium könnte im urbanen bereich wireless sein. die technik dazu ist schon lange da - es gibt schon seit jahren feldversuche z.b. http://www.funkfeuer.at/ ich glaube dass ein vom internet unabhängiges autonomes, nicht überwachbares, nicht zentral steuerbares, somit völlig freies netz die einzige möglichkeit ist den internetspirit langfristig am leben zu halten.
Ich würde ja was zahlen für die paar US Serien die es bei uns nicht gibt. Aber wo ist das Modell ?
Bei Sky zahlt man ? 25 EUR im Monat für Blockbuster/Serien etc.
Wenn ich mit 60 EUR / Jahr Hausnummer 36 Episoden bzw. die aktuellen Staffeln von 3-4 US Serien bekommen würde, hätte ich auch kein Problem zu zahlen. Bei Itunes zahlt man pro Episode hingegen so viel wie für einen Film aus der Videothek und für eine Staffel so viel wie wenn ich sie bei amazon bestellen würde.
die sogar in ihren eigenen Texten auffordern: "get it from the Internet and bump it outside!"
Da schau ich mir an, wie sich da die Contentfritzen einmischen wollen, wenn die alles selber produzieren ganz ohne Vertrag!
Ich verstehe nicht wie ....
"Like many other BitTorrent clients, Tribler has a search box at the top of the application. However, the search results that appear when users type in a keyword don’t come from a central index. Instead, they come directly from other peers."
... wenn Tribler nur das BitTorrent Protokoll verwendet. Diese Funktion wird vom Protokoll ja nicht unterstützt ...
Ich hab keine Ahnung von Programmierung, aber ich nehme einmal an, dass die Software einfach eine Liste mit vorhandenen/freigegebenen Daten an gefundene Clients weitersendet, die vom Empfänger automatisch interpretiert wird.
Einziges Problem bei der Technik ist scheinbar der Einstieg ins aktive Netz und das Finden ebendieser Clients:
"One thing that could theoretically cause issues, is the capability for starting users to find new peers. To be on the safe side the Tribler team is still looking for people who want to act as so called bootstraptribler peers. These users will act as superpeers, who distribute lists of active downloaders."
Da wäre ich mir nicht so sicher. In den Kalifornien läuft gerade ein Musterprozess, da Copyright nur für Kunst und wissenschaftliche Werke gilt. Pornographie gilt nicht als Kunst, ergo kann sie durch Copyright nicht geschützt werden...
Wenn das durchgeht ...
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