Anonymous veröffentlichte nach Angriff auf Stratfor massenhaft Daten

31. Dezember 2011, 12:22

Hackergruppe kündigt weitere Aktionen zu Silvester an

Die Hackerorganisation Anonymous hat nach ihrem Cyber-Angriff auf die US-Sicherheitsfirma Stratfor hunderttausende Kundendaten veröffentlicht und mit weiteren Angriffen in der Silvesternacht gedroht. In einer Erklärung im Internet veröffentlichte die Gruppe am späten Donnerstagabend (Ortszeit) Links mit rund 75.000 Namen, E-Mail-Adressen, Kreditkartennummern und Passwörtern von Stratfor-Kunden.

Daten von 860.000 Personen

Zudem waren Benutzernamen und Passwörter von 860.000 Menschen einsehbar, die sich auf der Internetseite des Unternehmens angemeldet hatten. Auch rund 50.000 E-Mail-Adressen von Vertretern der US-Regierung wurden veröffentlicht.

Angriffe zu Silvester

Anonymous kündigte in der Erklärung zudem an, zu Silvester "mehrere Ziele der US-Sicherheitsbehörden im ganzen Land" angreifen zu wollen, äußerte sich aber nicht zu konkreten Plänen. Die Gruppe rief zudem die internationale Hackergemeinde auf, die veröffentlichten Daten zu nutzen, um "verheerendes Chaos" in den E-Mail- und Kreditkarten-Systemen der "reichen und mächtigen Unterdrücker" anzurichten.

Gehackt

Anonymous hatte am vergangenen Wochenende mitgeteilt, sensible Daten von tausenden Stratfor-Kunden geknackt zu haben. Die Gruppe veröffentlichte am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter einen Link zu einer Liste von Stratfor-Kunden. Die US-Firma räumte einen Hackerangriff ein und bedauerte in einer in dem Netzwerk Facebook veröffentlichten Mitteilung den Vorfall.

Anonymous

Anonymous war mit Online-Angriffen auf Gegner der Enthüllungsplattform Wikileaks bekannt geworden. Die Hacker hatten unter anderem Angriffe gegen das Kreditkartenunternehmen Visa und den Internet-Bezahldienstleister PayPal gestartet, die nach der Veröffentlichung von geheimen US-Diplomatendepeschen ihre Zahlungen an Wikileaks eingestellt hatten. (APA)

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Und der Reaktorunfall von Fukushima ist per Regierungsdekret beendet.

Jaja, Papier ist geduldig (und Papier darf man hier durchaus metaphorisch für jede Art informationsvermittelndes Medium verwenden).

remember remember

the 31 of december?

und ich dachte, Osama bin Laden ist tot.

im anderen artikel steht "Unbekannte Hacker"

von einer Mitteilung lese ich dort nichts.

Qualitätsjournalismus pur.

naja, war jetzt fight club ein cooler film oder nicht?

jetzt müssens nur noch eine große börse oder einige der größten börsen hacken und alle daten vernichten, dann wäre das (finanzielle) chaos perfekt, ganz ohne sprengstoff

Bei Anonymus sind meine Daten sicher, denen vertraue ich ;-)

Nicht so voreilig

Anonymous ist keine Organisation, sonder mehr eine Idee oder ein Franchise-Konzept. Ählich wie Al Kaida, nur kämpfen sie für eine gute Sache. Jeder Verrückte kann eine Bombe legen und behaupten, er kämpfe für Al Kaida. Selbiges gilt für Anonymous, da kann auch jeder mitmachen. Personen welche die Idee verstanden haben und unterstützen, denen kann man vermutlich auch vertrauen. Spassvögeln die einfach nur eine Beschäftigung suchen und dazugehören wollen sollte man etwas skeptischer begegnen. Leider sind beide nicht zu unterscheiden.

link zum selber lesen
http://pastebin.com/f7jYf5Wd

Whow,

alle 6 Links von AntiSec zum Download der gehackten Daten funktionieren nicht mehr. Entweder Downloadserver überlastet oder Datei schon gelöscht. Da tut sich echt was!

Stimmt ja garnicht, der TOR-Link (also der 1. in der Liste) funktioniert problemlos, solang man ihn eben im TOR-Netz verwendet, das die eigentlich nicht existente TLD .onion kennt.

dankeschön

jeder private dienstleister der trotz massiver menschrechtsverletzungen für das us-militär arbeitet ist "fair game".
jeder der solche firmen unterstützt oder deren "dienste" in anspruch nimmt ebenso.

free maning!

es wurde doch ständig

dementiert daß es anonymous war

Das lässt sich schwer dementieren, da Anonymous eigentlich keine Hackerorganisation ist sondern mehr eine Idee.

Wenn ich heute beim Standard eindringe (was ich nicht vor haben und wozu ich auch rein fachlich nicht in der Lage wäre), die Userdaten entwende und veröffentliche dann kann ich das ganze unter dem Label "Anonymous" machen und es wäre eine Aktion von Anonymous.

Jeder kann Anonymous sein. Die Organisation die sagt das waren wir oder das waren wir nicht, gibt es schlicht und einfach nicht.

wenn anonymous eine idee ist, und eine aktion nicht dieser idee entspricht, kann doch wohl gesagt sein, dass die aktion nicht von anonymous durchgeführt wurde.

Korrekt, sie sehen das aber viel zu differenziert ... zumindest gemessen an dem Maßstab den die meisten Menschen auf ihre subjektiv empfundene, mögliche Denkleistung anwenden.

Und nur eine einzige Email einer heimischen politischen Partei vertreten: marie@gruene.at

...

ach so eine fortbildungsinitiative...

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