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Wien - Die Regierung hat sich am Dienstag im Ministerrat auf eine Linie bezüglich neuer Grenzkontrollen in der EU verständigt: Man habe sich für anlassbezogene Grenzsicherungen ausgesprochen, jedoch gegen das generelle Aussetzen des Schengen-Übereinkommens, hieß es danach. Oder wie es Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) in eine Kurzformel brachte: "Anlassbezogen ja, generell nein."
Einen solchen Anlass bietet der Regionalgipfel des Davoser Weltwirtschaftsforums, der Anfang Juni in der Wiener Hofburg stattfindet. Für diesen Zeitraum wurde am Dienstag eine Verschärfung der Kontrollen beschlossen - sprich Sicherheitsmaßnahmen wie bei der Fußball-EM 2008. (red/DER STANDARD-Printausgabe, 11.5.2011)
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