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Die abgegebene UV-Strahlung war um das fast Vierfache überhöht.
Bregenz/Feldkirch - Die Arbeiterkammer (AK) Vorarlberg übt massive Kritik an Sonnen- und Bräunungsstudios. Im Dezember 2010 hat die AK 18 Sonnenstudios im Land getestet, das Ergebnis war laut Aussendung vom Donnerstag "desaströs": Kein einziger der Salons habe die EU-Norm erfüllt: "Sonnenbrand ist vorprogrammiert", warnten die Konsumentenschützer.
Zu große Bestrahlungsstärke
Angesichts der verheerenden Testergebnisse sei der Gesetzgeber gefordert, die gesetzlichen Bestimmungen drastisch zu verschärfen und vor allem "regelmäßige Nachkontrollen zwingend vorzuschreiben", sagte die Leiterin der AK-Konsumentenberatung, Karin Hinteregger. So miserabel fielen Tests der AK Vorarlberg selten aus: Alle 18 geprüften Sonnenstudios fielen durch, sämtliche eingesetzten Geräte wiesen eine weitaus zu große Bestrahlungsstärke auf.
Die abgegebene UV-Strahlung war laut Test bis um das fast Vierfache überhöht, acht von zehn Studios lagen über der Sonnenbrandschwelle. Weitere Kritikpunkte: schlechte oder fehlende Beratung, Hygienemängel, beschädigte Geräte, fehlende Schutzbrillen. (APA)
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