Aus dem Gleichgewicht
Wohlstandsillusion führt zu Eurokrise
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Europa steuert mit dem Sparkurs dem Untergang entgegen, die ökonomische Theorie hat in Griechenland versagt, meint der deutsche Ökonom Gustav Horn
Europa steuert mit dem Sparkurs dem Untergang entgegen, die ökonomische Theorie hat in Griechenland versagt, meint der deutsche Ökonom Gustav Horn
Lagarde: Menschen sollen Verantwortung füreinander übernehmen
Zuversicht bei spanischer Bank - Hochverschuldetem Land steht historische Bankenrettung bevor
Österreich, Deutschland und die anderen Überschussländer müssen dem kriselnden Süden rasch zu Hilfe kommen, sagt Volkswirt Gustav Horn
Die wirtschaftlichen Perspektiven Griechenlands sind laut IHS-Chef Felderer "katastrophal", WIFO-Chef Aiginger wünscht sich eine Wachstumsvision
Noch dramatischer könnten die Folgen für Spanien, Portugal und Italien sein. Deshalb setzt die Politik auf Athens Verbleib
Eurobonds bleiben Spaltpilz, Juncker bestätigt griechische Ausstiegsszenarien, der Streit um Wachstumspläne wurde vertagt
Die Debatte um gemeinsame europäische Anleihen als Ausweg aus der Schuldenkrise ist voll entbrannt
Die Stimmung der Italiener ist mitten in der Rezession so düster wie noch nie und sinkt auf den schlechtesten Wert seit Beginn der Verbraucherumfrage 1996
Das Euro-Aus scheint möglich, man sucht nach einer glücklichen Bruchlandung. Mit Dollar oder Gutschein-Euro soll sie gelingen
Österreichs Außenminister Spindelegger ist strikt gegen das Aufschnüren des Fiskalpakts, Finanzministerin Fekter gegen Eurobonds
Die Finanzministerin hält einmal mehr mit ihrer Kritik nicht zurück: Wachstum durch Schulden zu finanzieren, sei ein "Rezept von vorgestern"
Wolfgang Schäuble gilt als Favorit als Nachfolger von Jean-Claude Juncker als Chef der Eurogruppe, doch Frankreichs Präsident stemmt sich dagegen
Das Reformprogramm von IWF und EU zeitigt Erfolge. Die Regierung will sozial verträglich sparen, die Verelendung nimmt dennoch zu
Merkel spricht sich mit Europäern vor Gipfel ab
Verschärfung der Eurozone-Krise als Risikofaktor, Lob für Reduktion des Budget-Defizits
Für den deutschen Finanzminister gilt das Abkommen unabhängig von den Wahlausgängen der jüngsten Zeit, Frankreichs neuer Präsident besucht Berlin
Die Europäische Investitionsbank soll der EU Wachstum bringen. Schulden machen dürfe man aber keine, große Konjunkturpakete seien passé
Die Märkte waren zu euphorisch. Der Wahlausgang in Athen und Paris hat sie wieder verunsichert, sagt Erste-Chefanalyst Friedrich Mostböck
Obwohl die dänische EU-Ratspräsidentschaft einzelstaatliche Sonderpuffer ausarbeitete, fordern die Briten leichtere nationale Spielräume
Trotz Fiskalpakts orientiere man sich bei Bewertungen am schwächsten Glied, etwa Griechenland, meint Deutschland-Chef Hinrichs
Geplatzte Immobilienblase belastet weiterhin
Den drei großen US-Platzhirschen droht Konkurrenz, auch wenn aus der EU-Ratingagentur nichts werden sollte
Eurobonds seien "attraktiv nur für marode Länder, die hohe Zinsen zahlen" - "Sind für Staatsbankrott besser aufgestellt als vor drei Jahren"
Unterschiedliche Meinungen auch innerhalb der ÖVP
US-Präsident: Wirtschaftsprobleme noch nicht im Griff
Der IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard rät zu "vorsichtigem Einstieg" in Gemeinschaftsanleihen
Nach der Aufstockung der IWF-Mittel wird Europa weiter kritisiert. Eine Strukturerneuerung und eine Quotenreform im Währungsfonds werden gefordert
Der deutsche Bundesbank-Vorstand glaubt nicht, dass alle Negativszenarien abgedeckt werden können
Aus Verzweiflung über die Sparpolitik steigt die Zahl der Selbsttötungen in Griechenland und Italien
Mehrere Länder gaben dahingehende Absichtserklärungen ab
Insgesamt wurden 326 Milliarden Euro vereinbart, davon 150 Milliarden aus der Eurozone
Die EU-Mitgliedstaaten müssen Souveränität abgeben und Solidarität zeigen
Das politische Patt in Griechenland hat die Spitzen der Eurozone ziemlich vorgeführt
Von rechtlicher Grundlage bis zu Folgen für Griechenland und die Eurozone
Dass Europa dringend Maßnahmen brauche, die die Konjunktur ankurbeln, diese Sicht gewinnt an Boden
Ein Plädoyer für eine neue Wachstumsstrategie: Wie der Aufschwung ohne neue Schulden machbar ist
Wie so oft, wenn Wahlen vor der Tür stehen, ist den Entscheidungsträgern das Hemd näher als der Rock
Apokalyptischer Befund eines keynesianischen US-Ökonomen zur Schuldenkrisenintervention am Beispiel Spanien
Um den Posten als Direktor der Zentralbank ist ein wildes Gerangel ausgebrochen