Schlecker
Angst vor dem Quelle-Schicksal
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Keine rettende Übernahme: Die Österreich-Tochter hat im Konzern 170 Millionen Euro verliehen, bei einem Ausfall droht ein Domino
Keine rettende Übernahme: Die Österreich-Tochter hat im Konzern 170 Millionen Euro verliehen, bei einem Ausfall droht ein Domino
Die derzeitige Lage macht es kaum möglich, einen Investor zu finden, der die Schlecker-Gruppe als Ganzes weiterführen will
Die Gewerkschaft ver.di bietet unter anderem einen Sanierungsbeitrag der Schlecker-Belegschaft an
450 Klagen von ehemaligen Beschäftigten der insolventen Drogeriemarktkette sind bereits eingelangt, die Gerichte rechnen mit weiteren
Der Insolvenzverwalter hatte nach der Entlassung von etwa 10.000 Mitarbeitern Lohn-Einbußen bei den verbliebenen rund 16.000 Beschäftigten gefordert
Verhandlungen dazu werden in der kommenden Woche fortgeführt
Laut Insolvenzverwaltung gibt es aber noch keinen Favoriten. Einer davon ist der Finanzinvestor Penta
Penta hat bereits ein unverbindliches Angebot eingereicht, allerdings wollten sich die Investoren nicht mit den Schlecker-Erben zusammentun
Das Düsseldorfer Investmenthaus Droege hat ein schriftliches Gebot eingereicht, Meike und Lars Schlecker könnten mit ins Boot kommen
Da ohne Transfergesellschaft viele gekündigte Mitarbeiter klagen werden, dürfte man so manchen Bräutigam für die Drogeriebraut vergrault haben
Der Plan einer Auffanglösung für 11.000 deutsche Schlecker-Beschäftigte ist gescheitert, das Österreich-Management beschwichtigt
Die Investorensuche bei der insolventen Drogeriekette zeigt nach Angaben des Insolvenzverwalters erste Erfolge