Systemwechsel in Syrien - ohne Militärintervention
Gastkommentar | 30 Postings
Die Weltgemeinschaft soll klar und deutlich von einem Natoangriff Abstand nehmen - Von Tarafa Baghajati
Die Weltgemeinschaft soll klar und deutlich von einem Natoangriff Abstand nehmen - Von Tarafa Baghajati
Gaddafi ist tot. Wahlen stehen bevor. Der Weg in die Freiheit ist gesichert. Aber: Ein Gespenst geht um in Arabien - das Gespenst des Islamismus
Beunruhigung vielerorts über die Einführung der Scharia in Libyen und Tunesien. Man hat den Leuten geholfen- und nun das! Alles halb so schlimm, winken nun manche ab. Ist es das wirklich?
Hat der STANDARD, indem er das Bild des toten Diktators auf der Titelseite brachte, gegen Grundsätze des Qualitätsjournalismus verstoßen? - Pro und Kontra zur "Verweigerung"
Doron Rabinovici über den nachhaltigen Nutzen der NS-Terminologie für die Verwandlung von Politik in Demagogie
Warum es fahrlässig wäre, aus dem militärischen Erfolg gegen Gaddafi eine Berechtigung abzuleiten, auch gegen andere Regime gewaltsam zu intervenieren - Von Peter Hilpold
Nach dem Sturz Gaddafis steht das libysche Volk vor der historischen Chance, sein Geschick selbst in die Hand nehmen zu können - Von Hisham Matar
Wirtschaftsprofessoren aus aller Welt richten einen Appell an die G8
Aus Erfahrungsberichten von Ärzte ohne Grenzen - von Christopher Stokes
Das Band zwischen Regime und Bevölkerung ist gebrochen
Curt Weldon will Gaddafi zum Rücktritt zu bewegen - medial auf- und vorbereitet in einem Editorial für die "New York Times"
Trotz der erfolgreichen Luftschläge der Allianz scheint ein Ende des Krieges nicht in Sicht - Die Rebellen nun mit Waffenlieferungen zu unterstützen würde die Situation eher noch verschlimmern
Warum die Haltung der Merkel-Regierung durchaus sinnvoll erscheint - von August Pradetto
Die Umsetzung der Resolution von 1973 ist von umso fundamentalerer Bedeutung, als sie sehr präzise abgesteckt ist - von André Glucksmann
Konfrontation zwischen Diktator und Opposition oder Stammeskrieg? - Von Thomas Friedman
Warum die UN-Resolution, unabhängig vom aktuellen Anlass, einen historischen Durchbruch bedeutet und die Warnungen vor einer allfälligen Beteiligung Österreichs an den darauf basierenden Sanktionen grundlos sind.
Der Streit innerhalb der Koalition der Willigen um die Reichweite des UN-Mandats macht ein Grundproblem der humanitären Intervention deutlich und weckt Zweifel an der Legitimität der militärischen Einsätze
Wenn es bei den völkerrechtlich geschützten "inneren Angelegenheiten" um Massenmord geht, degeneriert dieses Recht zur Mittäterschaft: Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Militärintervention in Libyen.
Michael Walzer: Motive fragwürdig, Ziele unklar
Keiner arabischen Nation wurde ihre Erniedrigung so drastisch vor Augen geführt wie Libyen in den Reden des "Colonels" - Heute werfen die "Memmen" nicht nur ihre Schuhe gegen die Bilder des Tyrannen.
Libyen und die Wahl der Waffen: Eine Allonge des Völkerrechtlers Manfred Rotter zu seinem fünf Tage vor der Intervention an dieser Stelle erschienenen Kommentar über "Gaddafis Ex-Gönner un die Magie der Selbsttäuschung."
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es verabsäumt, rechtzeitig klar Stellung zu beziehen
Rainer Bonhorst über das Zirzensische an der Enthaltsamkeitsstrategie seiner Bundesregierung
Und wie eine weitsichtige EU-Politik agieren müsste, um diesen Anforderungen zu entsprechen: Ratschläge eines Experten für Grund- und Menschenrechte, das humanitär Notwendige mit dem ökonomisch Sinnvollen zu verbinden
Ein leidenschaftlicher Appell aus den Reihen der US-Demokraten, die libysche Zivilbevölkerung gegen Gaddafis Luftangriffe zu schützen
Gaddafi ist noch immer da, aber die Geschichte hat ihn suspendiert - von Hisham Matar
Ein Kommentar der Anderen von Manfred Rotter
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Die weltlich orientierten Parteien haben es schwer, gegen die Ennahda-Maschinerie anzukommen
Wenn wir alle nicht aufpassen, kapert der islamistische Terror die friedliche arabische Revolution.
Die Legitimation des Nationalen Sicherheitsrates von außen nimmt die internationale Gemeinschaft in die Pflicht
Demut oder Selbstkritik waren seine Sache ja noch nie, außer es ging taktisch gar nicht mehr anders
Der Fall Younis gibt einen Vorgeschmack auf das, was nach dem Sturz Gaddafis auf die Rebellenführung - und auf ihre Partner im Westen - zukommtb
Die neue Unruhen in Ägypten zeigen, dass die "6. April"-Jugendbewegung auf offene Ablehnung bei manchen Bevölkerungsteilen stößt
Das radikalsunnitische Element der syrischen Rebellion als Erbe des Irakkriegs
Für den König von Afrika wird wohl auf seinem Kontinent ein Land zu finden sein
Wollte man Gaddafi wirklich entmachten, müsste die Allianz deutlich mehr Ressourcen bis hin zu Bodentruppen investieren
Ohne gemeinsamen Gegner werden die Konfliktlinien zwischen den Demonstranten sichtbar
Schutz der Zivilisten, das Argument für den Libyen-Einsatz, gilt auch für Syrien
Spannend war allenfalls, dass Assad betonte, das Regime werde ohne Ansehen der Person gegen Korruption vorgehen
Neue Wege werden gesucht - ob sie gefunden werden, steht auf einem anderen Blatt
Die Nato ist zu schwach, um in Libyen und Syrien gleichzeitig eingreifen zu können
Die Protestwelle ist nicht zu stoppen, bleibt jedoch weiter fragmentiert
Für die Menschen in Nahost schafft Bin Ladens Tod keine gerechte Welt
Gaddafi kann den Krieg nicht gewinnen, aber die Allianz könnte ihn verlieren
Die Versöhnung zwischen Fatah und Hamas ist ein Kind der regionalen Umbrüche
Wer eine hochgerüstete Armee besiegen will, muss kämpfen und das Leben von Soldaten riskieren
Die internationale Gemeinschaft steht vor einem Dilemma: Wann darf in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates eingegriffen werden?
Für das syrische Regime ist die Möglichkeit eines verhandelten Abgangs verbaut
Solange Gaddafi an der Macht bleibt, kann der Libyen-Konflikt nicht gelöst werden
Unter Mubarak erhielt Nawal El Saadawi Berufsverbot und saß zeitweise in Haft. Mit Martin Eiermann sprach sie über die Ideale der Revolution
Statt eines schnellen Sturzes des Regimes läuft derzeit alles auf einen dauerhaften Konflikt mit internationaler Beteiligung hinaus
Der Einsatz in Libyen hat es den Blauhelmen erlaubt, in Côte d'Ivoire einzugreifen
Durch seine Unfähigkeit, den Problemen ins Auge zu sehen, treibt Assad sein Land erst so richtig in die Konfrontation hinein, die er verhindern will
Frankreichs jahrzehntealte Obsession für "europäische" Militäreinsätze an der Nato vorbei hat einen - hoffentlich bleibenden - Dämpfer erhalten
Viele Syrer, die das Assad-Regime hassen, haben dennoch Angst vor einem Umsturz
Wenn es derzeit eine Obama-Doktrin gibt, dann die: Wiederwahl
Bis zu den Wahlen bleibt so wenig Zeit, dass die alten Gruppen mit ihren existierenden Strukturen automatisch favorisiert sind
Ein wenig Geschichtsbewusstsein könnte den hochfliegenden Falken nicht schaden
In der Libyen-Front zeigen sich erste Risse, die Gaddafi zu nutzen versteht
Dass es überhaupt am Samstagnachmittag zum Auftritt der französischen Kampfjets über Libyen kam, ist ein Zeichen für einen erstarkten Westen
Gaddafis angebliche Waffenruhe ändert nichts an dem Gebot einer Flugverbotszone
Der Krieg in Libyen wirft einen Schlagschatten auf alle, die sich nun dazu äußern. Idealist oder Materialist - das ist die Gretchenfrage, wenn es gegen Gaddafi geht
Nach der Revolution sind sich die ägyptischen Freiheitskämpfer uneins, wie es für das Land am Nil weitergehen soll