Ich frage mich ...
Wie geht es Spaniens Buchhändlern in der Krise?
Massenentlassungen, Arbeitslosigkeit und die Hoffnung auf einen Job. Manche haben aus der Not eine Tugend und sich selbstständig gemacht
Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Massenentlassungen, Arbeitslosigkeit und die Hoffnung auf einen Job. Manche haben aus der Not eine Tugend und sich selbstständig gemacht
Es wabert, die Walküren sammeln Helden auf, Loge lässt es zischen und krachen. Aber die ideologischen Kosten, die wir für das Spektakel bezahlen müssen, sind horrend
Wie würde das gehen? Sicher nicht mit einem rumpelnden Rollkoffer oder einem lächerlichen Rucksack
Lissabons Charakter besitzt etwas, das einen sich für die eigene Unvollkommenheit schämen lässt, obwohl diese Stadt niemanden beschämt.
Sie ist wider die Natur, wider das Vergnügen. Arbeit ist unverschämt. Ein Manifest wider die Arbeit zum 1. Mai
Todgeweihte Küken, räudige Katzen und stinkender Müll. Über eine Reise mit mitteleuropäischem Nachwuchs nach Marokko - abseits aller Werbeprospekte
Es ist obszön, die fremden Straches lieben zu sollen: Wolfgang Müller-Funk über symbolische Minenfelder und kulturalistische Fallen, die bei der Debatte über islamische Einwanderung mit im Spiel sind
Er lässt sich mit ärmlichen Worthülsen abspeisen, er schmatzt, er fühlt sich satt. Der Unmund wohnt im Schlaraffenland, während ich mich in meiner Art bedroht fühle
Ägypten! Schon das Wort wie ein Lockruf. Weltwunder erwarten dich. Pyramiden. An ihren Wänden ein Flirren: Götterbilder, Tierbilder, Zeichen
Allerweltscremedose, Herrenwitzdarbietung, rotbeschuhte Fußnoten, Stadt-Rad-Alltag, Goldhelme, Heimat-Kennzeichen, gleichgeschlechtlich Liebende: Bodo Hell fragt sich vieles
Eine Krippe, ein Pferd, ein Hinweisschild: Drei Fotos liegen auf meinem Tisch, ich schiebe sie hin und her, ich frage mich: Welche Geschichten verstecken sich hinter der Anordnung von Dingen?
Das ist nur eine Frage von vielen. Eine weitere: Welche Gründe hat Frau K., sich derart zu exponieren? Oder: Versteht sie das als Teil einer Aufarbeitung? Versuche einer Erklärung
Ich falle höchstens dadurch auf, dass ich kein Smartphone habe. Ins Gespräch integriert werde ich dennoch, also in diese seltsam multimediale Mischung Mensch und Maschine
Farb-, geruch- und geschmacklos wollen wir es in Mitteleuropa haben, die Amerikaner schätzen den Chlorgeruch. Vier allgemeine Anmerkungen zum Wasser nebst einer Wasserverkostung
Ein Blick auf den Schreibtisch am Wochenende - und Fragen, die sich unter der Woche aufgestaut haben
Als ein Schriftsteller ist man an seinem Schreibplatz tagtäglich auf ein Hausarbeitsverbessern zurückgeworfen, Lehrer und Schüler in Personalunion
Warum muss ich immer daran erinnert werden, dass ich Jude bin? Warum schreiben auch (links-) liberale Medien vom "jüdischen Komponisten" oder vom "jüdischen Schriftsteller"?
Die Debatte um die Wehrpflicht zeigt sehr deutlich, dass über Geschlechterpolitik in Österreich nicht geredet werden kann
Ihm eilt der Ruf voraus, er sei der Verkünder kommenden Glücks: Gedanken zum Zufall
Dinge auf die Reihe kriegen: Das kann bald jemand. Ich gehöre lieber zu jenen, deren liebstes Möbelstück die lange Bank ist. Ein Lob der Prokrastination
Wie groß ist unsere Genugtuung, wenn einer, der es probiert hat, es doch nicht schafft? - Und aus der Sphäre der gelebten Träume auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird
Es war Sonntagvormittag, Ende Dezember in Athen. Bis auf vereinzelte Taxis lag die Avenue verwaist
Fragen nach dem Wesentlichen, dem Essenziellen, entzweien nicht, im Gegenteil, sie schweißen uns zusammen
Wohin man schaut, wird über Denkmäler und Ortsnamen gestritten, über Helden und Verräter, Täter und Opfer. Über die schmerzlichen Erinnerungen in Ostmitteleuropa
Giftspritze oder Schlafmittel? Über den mysteriösen Tod des chilenischen Poeten Pablo Neruda
Vielleicht hängt das gefühlte Alter eines Staates, wie das eines Menschen, wenig vom tatsächlichen Alter ab
Warum muss ich ständig mit der Schnauze darauf gestoßen werden, dass ich eine Frau bin?
Sexuelle Belästigung ist ein reales Problem an japanischen Unis. Die Art und Weise, wie man dagegen angeht, ist aber keine Lösung, sondern man schüttet das Kind mit dem Bade aus
Wir sind zu viele auf der Erde: Diese "Philosophie" des Briten Thomas Malthus erlebt in der gegenwärtigen Krise eine Renaissance. Gerade die sogenannte "Elite" findet Gefallen an Malthus
Erwartungen ans Leben: Ob Liebesbeziehungen oder Arbeitsverhältnisse, scheinen wir alle unsere zweiten Welten zu benötigen
Und mehr noch: Was sind echte Österreicher, Araber, Slawen, Klingonen?
Er kann vieles sein: Zusammenfassung, Punktlandung, Happy End, apokalyptisch, aufklärerisch, literaturhistorisch. Über den letzten Satz in Romanen
Menschen investieren sehr viel Lebenszeit in Erwerbsarbeit, um ihren täglichen Unterhalt zu sichern. Über die Arbeit und das Ernten, Vorräte und flüchtiges Kapital. Gedanken einer Gärtnerin
Wie hängen Kultur, Macht und Menschen zusammen? Gibt Kultur Macht über Menschen? Hat Macht mit Kultur zu tun?
Die täglichen Schikanen gegen Roma führen zu einer Apartheid, die Europa in Südafrika verurteilte, der sie aber am eigenen Kontinent ziemlich ungeniert beim Wachsen zusieht
Es ist ein seltsames Missverhältnis entstanden zwischen dem Wissen um den Klimawandel und der eigenen Lebenspraxis
"Jünglingin", "Mönchin": Margarethe Trakl, ihrem Bruder Georg ebenso verfallen wie er ihr, ist in seiner Lyrik unsterblich geworden
Es gibt Fragen, die man am zielführendsten in einer Geisteshaltung der lakonischen Ironie beantwortet. Die Frage, wie denn das wahre Glück zu finden sei, ist eine solche Frage
Gleichheitsversprechen haben eine unangenehme Seite: Idealiter wird allen alles in Aussicht gestellt, realiter haben aber nur wenige Berufs- und Lebenserfolg. Das öffnet Raum für giftige Gefühle
Wo Streichorchester spielen, da ist die Kulturberichterstattung nicht fern. Blasmusik hingegen wird, auch auf höchstem Niveau, kaum wahrgenommen. Warum diese Ignoranz?
Hundehaare bleiben auf dir zurück. Und ich gehe. Ich gehe, und ich winke, winke im Gang, winke im Lift, im Eingangsbereich. Hospiz Rennweg - und ich denke: Sterben und Rennen nebeneinander
Der Handel mit Wehrmachtsfotos ist eine von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtete Grauzone, in der das unmenschliche Vokabular der NS-Zeit weiterlebt
Wie fühlt sich Freisein an? Ist Freiheit gleichbedeutend mit einem endlosen Urlaub von Verpflichtungen? - Von Lydia Mischkulnig
Wenn jemand, wider die Vergänglichkeit, an etwas Zerbrechlichem festhält, dann liegt darin eine ungeheure Traurigkeit und zugleich Schönheit. Erinnerungen an eine Verkäuferin in Japan
Die SPÖ-Frauen warnten die Wienerinnen "über die Risiken und Nebenwirkungen von Teilzeit-Arbeit". Nach der Überalterung und der Überfremdung ist jetzt die Überbehütung dran
Wenn unliebsame Elemente von der Grazer Stadtverwaltung ausgesperrt werden, findet Öffentlichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
Sprüche wie "Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt" sind Unsinn. Wir haben die Erde von niemandem geborgt! Dass wir uns aus Wasserflöhen entwickelt haben, war Zufall und retrospektiv betrachtet ein Fehler der Natur
Wie Kaugummi können wir die Wirklichkeit ausdehnen. Wir können alles sein, was wir sein wollen. Die Tochter eines Partyladen-Besitzers ist gerade britische Prinzessin geworden
Oder eine mögliche Antwort auf die Frage, ob auch der Dichter Ernst Jandl gegen Acta auf die Straße gegangen wäre?
Was ist, wenn ein Name schon reicht, um alle dumpfen Sinne zu wecken? Der Sohn eines Autohändlers und ewige Schwiegersohn ist es jedenfalls nicht
Charles Baudelaire, Gottfried Benn, Franz Kafka, Siegfried Kracauer und Rainer Maria Rilke: über die Stadtminiatur als literarisches Medium der Moderne. Von Andreas Huyssen
Kapitalinteressen haben landwirtschaftlichen Boden entdeckt, denn seit der Finanzkrise 2007 reißen sich Investoren um die Äcker der Welt. Über den neuen "Neokolonialismus"
Ich denke oft an tausend Dinge gleichzeitig und versuche, die Hälfte davon auch gleichzeitig zu erledigen - Darum liege ich im Krankenhaus, während ich diesen Artikel verfasse
Inwiefern ist heute der Wissenschaftsdiskurs noch an die Idee von Urbanität gebunden, die einst in den Städten die Zentren der Aufklärung sehen wollte
Mit einem Kaiserschnitt wurde der Leib meiner Mutter geöffnet, und man hob mich heraus. Ich lebte, atmete, schrie - aber war ich ich? Und wenn nicht, wer war ich dann? Ein Essay
Sie sitzen an den Schalthebeln, an denen unterschiedliche Frauen- und Männergehälter budgetiert werden - Von Katja Kullmann
In der christlichen Perspektive ist das Leid nicht nur eine Voraus- setzung des Guten, sondern selbst ein Gut
Die Genauigkeit und der Reichtum seiner Sprache überwältigen auch heute noch: eine vorösterliche Ermunterung, Goethe zu lesen, nebst einem kleinen Quiz über den Weimarer Klassiker - Von Wolfgang G. Fischer
"Fehlt dir deine Heimat nicht?", werde ich oft gefragt, weil ich so wenig reise, schon gar nicht nach Deutschland
Die Imperative des Wettbewerbs sind uns allen in Fleisch und Blut übergegangen: Begehren zu zeigen wird als Bedürftigkeit ausgelegt, und bedürftig zu sein ist tabu
Sicher hatte sie sieben schöne Schwestern und wilde Brüder. Eine Horde Geschwister, dachte er schaudernd, mit Indianerfedern und wüster Bemalung, für sie war das ganz normal
Die Industrieländer hängen am Wirtschaftswachstum wie die Drogensüchtigen an der Nadel - Stockt der Nachschub nur kurz, werden sie von Panikattacken befallen - Eine Konsumkritik von Christoph Deutschmann
Lieber fett essen als den mageren Parolen der Gesundheitsfunktionäre Gehör zu schenken - Von Richard Schuberth
Ich soll Jungautorin sein. Gerade aufgestanden. Ich soll neben meinem Bett ein Blatt Papier liegen haben, um die Ideen, die im Schlaf kommen, sofort aufschreiben zu können
151 Fragen und keine einzige Antwort von Christina Maria Landerl
"Weder noch", habe ich geantwortet und mich gefragt: "Warum fragt man mich das?" - Von Sabine Gruber
Literatur ist heute ein Minderheitenprogramm - Damit komme ich zu dem, was mir am Herzen liegt: Wer liest heutzutage noch belletristische Titel? Von Michael Stavarič
Die Ratingagenturen, im Grunde Hausmeister der internationalen Kapitalmaschinerie, bescheiden nun Europa: Nein, das passt nicht - Von Peter Rosei
Gedanken zur Euthanasie im Dritten Reich: Die Ärztin und Schriftstellerin Melitta Breznik stellt sich persönliche Fragen zum Ausmaß von Schuld und Scham nach dem Zweiten Weltkrieg
Alexander Peer über die Magie des ersten Satzes, vor dem nichts zu stehen kommt
Habt ihr euch nie gefragt, warum in der Krise genau nach denen gerufen wird, die sie verursacht haben? Fondsmanager werden um Expertisen gebeten, und Weltgeldfunktionäre verordnen Sparpakete - Von Eva Rossmann
Abschottung ist kein Rezept für die Zukunft - Wer sich abkapselt, wacht eines Tages im Gefängnis auf - Von Christoph Braendle
Nacheinander waren die zwei Berliner Schriftsteller Stadtschreiber in Klagenfurt - Ein Briefwechsel zwischen Karsten Krampitz und Peter Wawerzinek übers Saufen und Badengehen in Kärnten
Viele Fragen habe ich in meinem Leben gestellt und habe immer nur Vermutungen, Platituden, Geheimplätze, Gemeinplätze und Wahrscheinlichkeiten als Antwort bekommen
Es war naiv, das EU-Prinzip Niederlassungsfreiheit einfach ernst zu nehmen - Von Thomas Stangl
Was war das erste Buch, das ich damals, in den 1980er-Jahren, bei Reichmann gekauft habe? Wie viele glückliche Stunden habe ich hier seither verbracht! Das Ende kam plötzlich
Von der Wiege bis zur Bahre Stress und Alkohol. Die Nachtlebenlüge eben. Er erzählt sie tapfer, unser kleiner Soldat an der Ausgehfront, ob jung oder alt.
"Bitte denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!" Wetten, Sie haben an einen gedacht? Sie sollten sich keine Vorwürfe machen
Es ist schön draußen, ich hätte wandern gehen können einen richtigen Ausflug machen können, könnte noch immer, kann gleich jemanden anrufen, was sie denn machen, ob sie Lust haben, ob sie etwas unternehmen?
Im Parlament sollte das Schicksal eines Staats diskutiert werden, kluge Entscheidungen zum Wohl der Meisten sollten dort getroffen werden - Von Marlene Streeruwitz
Manifest 37: Wie das ist, die eigene Kindheit keinesfalls überleben wollen, den Himmel immer Himmel nennen? Von FALKNER
Wenn ich in einer Friedensstadt käme, woran würde ich sie erkennen? Von Barbara Frischmuth
Der Besitz von Saatgut entscheidet heute, wie Landwirtschaft betrieben wird, was angebaut wird - und vor allem von wem. Von Birgit Müller
Der Nebel, der noch einige Jahre nicht aufhören würde, falls er überhaupt je aufhörte, begann, soweit ich mich erinnere, mit meinem ersten Tagebucheintrag im März 2000: "Ich esse eine Dattel und stelle mir vor, wie es wäre, eine Kakerlake zu essen." - Von Barbara Markovic
Schon als sie in die Schwimmschule traten, wusste sie, dass hier ein schrecklicher Ort war - In diesem schwimmenden schwarzen Geviert war die Sonne, die draußen so hell geschienen hatte, wie ausgelöscht
Glaubt er, ist gelenkig wie in der Knabenzeit? Glaubt er, schadet mir nicht, wenn er stürzt im Wald? Muss ich fürchten, dass er Kniebeugen macht, wie ein Frommer? Ein linkes Knie, das sich beschwert. Von Reinhard Wegerth
Was geschieht mit den Dingen, die man nicht googeln kann? Von Olga Flor
Die Technologie scheint das Problem der Vergesslichkeit zu lösen. Wir leben heute in einer Gesellschaft, die mehr erinnert als vergisst
Ich als Weltgesellschaft soll mich empören. Gefällt mir. Aber ist der Aufstand nicht doch auch ein Märchen der Zeit? Von Claudia Tondl
Eine tschechisch-österreichische Begegnung - Von Zdenka Becker
Ich frage mich, was ich mich fragen könnte - Von Andrea Maria Dusl
Die Kraft einer Geschichte versteckt sich vielleicht als Schlange unter einem Stein, vielleicht schläft sie im flirrenden Mittagslicht und erwacht erst spät und sich selbst für einen Augenblick unbekannt - Von Wolfgang Hermann
In Österreich habe ich den literarischen Faden wieder aufgenommen - In Österreich ist aus mir ein Preisträger geworden - Und so sage ich freiweg heraus - im Tonfall Kennedys: Ich bin ein wenig Österreicher - Von Peter Wawerzinek
Menschenschinderei, Rückschritt und noch immer keine Stachelbeermarmelade: über den Roboter, das Sorgenkind, dem seit 60 Jahren eine große Zukunft vorausgesagt wird - Von Daniel Wisser
Wie ist es wohl, wenn der einzige Zukunftsplan "hoffentlich überleben" heißt? Will man das wissen? - Von Julya Rabinowich
Die fantastische Zugänglichkeit der Textwelt hat die Verhältnisse umgekehrt: Vor der digitalen Bibliothek im Netz verblassen heute alle analogen Sammlungen
Kommt er - kommen Vermisste zurück aus dem ... - Von Dine Petrik
Hat Jörg Kachelmann seine Exgeliebte vergewaltigt? - Von Christa Nebenführ
Über eine Österreicherin, die sich unter der brutalen Herrschaft Hitlers bewährt hat: als Retterin der Tagebücher der Anne Frank
Was die Toten uns sagen, hören wir nicht, was die Lebenden von uns verlangen, können wir nicht erfüllen
... dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die ganze Sache mit den Frauen und der Frage, wie sie leben sollen, ganz neu aufzurollen
Belletristik heißt Schreiben über den Menschen im Exil, selbst wenn er an dem Ort lebt, den man sein "Heimatland" nennt - Von Najem Wali
Überall bröckelt das Bewusstsein der Aufklärung, die eine moderne Gesellschaft erst möglich gemacht hat
Die schriftliche Zentralmatura wird auf das Lehrverhalten durchschlagen, aber wie? Von Ludwig Laher
XXX-Seiten als Ende der erotischen Sehn-Sucht: Ein Selbstbericht über den Unterschied von "Büchern, die man mit einer Hand liest" und Internet-Sites, die man mit einer Hand scrollt - Von Stefan Zweifel
Ein Glas Dunkelheit: Traum oder Trauma, Ahnung oder Erinnerung, Wirklichkeit oder Realität. Ein Sprachweg - Von Alfred Goubran
Kurt Palm schlägt vor, dem "Weltknuddeltag" oder dem "Welttag der Feuchtgebiete" einen wichtigen neuen Feiertag hinzuzufügen
"Wenn sich jedes Lepton und jedes Quark an seine Gesetze hält, ist dann nicht alles im Universum vorherbestimmt?", fragt sich Franzobel
Wie sich das ausgehen soll als alleinerziehende Mutter mit Beruf, frage ich mich - Von Sabine Scholl
Eine der kathartischsten Handlungen, die ich in letzter Zeit unternommen habe, war die Beantwortung einer Zeitkapsel, die ich im Jahr 1995 an mich selbst geschickt habe - Von Clemens J. Setz
Wird mich das Landesamt für Verfassungsschutz auch noch einmal unter die Lupe nehmen, weil ich, wie andere auch, die Abschiebepraxis hierzulande nicht gutheiße? - Von Peter Henisch
Das Aufbegehren der Jugend gegen autoritäre Strukturen fand in den 1950er-Jahren auch durch Übertretung der Kleidervorschriften statt
Wir leben mehr denn je in einer Neidgesellschaft - Von Leopold Federmair
Warum fragen wir? Und wie sollen wir fragen? - Von Philipp Weiss
Oft habe ich mich gefragt, was wohl aus den Menschen geworden ist, denen ich auf meiner Reise 1984 begegnet war - Von Erich Hackl
Der weltweite Frauenhandel ist keine neue Erscheinung - Von Martin Pollack
Was nützt es, wenn der, der an etwas glaubt, nicht da ist, um mit seinem Glauben Berge versetzen zu können
So, wie es war, kann es nicht weitergehen - Von Peter Rosei
Was bedeutet "Glück"? Wem verdanke ich dieses "Glück"? Dem Zufall? Dem unberechenbaren Schicksal? Einer Art von Gnade? - Von Thomas Macho
Ein widerborstiger Philosoph oder ein stromlinienförmiger Mitmacher - Von Paulus Hochgatterer
Egal ob in Supermärkten oder in Buchhandlungen. Vieles verschwindet wieder - Von Margit Schreiner
Josef Winkler besuchte Alligny-en-Morvan in Frankreich, das Dorf, in dem der Dichter Jean Genet aufgewachsen war
Ich lese, dass der Staat 2009 für Pensionszahlungen mehr Geld als für Schulen und Universitäten ausgegeben hat
Ich frage mich, warum in vielen Ländern die Debatte über die Knappheit ... - Von Lutz Musner
Seit Jahren sieht sie nur mehr fern. Fernsehen ist zu ihrem einzigen Lebensinhalt geworden
Ihr Name ist Anja Kruse. Die schönste Frau der Welt - Von Tex Rubinowitz
Manchmal kann einer bei der Fahrt in der U-Bahn nicht weghören und wird zum Ohrenzeugen einer Geschichte, die weite Kreise zieht. Zum Beispiel von Hütteldorf bis in ein mazedonisches Dorf und weiter bis nach Oberwart
Der dunkle Fleck des Todes als ein Trauma, das sich wie alle Traumata dadurch definiert, jenseits des verbal Erfassbaren zu liegen
Ich war vor 20 Jahren das erste Mal in Italien, mit dem ersten Freund, der ersten vermeintlichen Liebe, im ersten Westauto - Von Sibylle Berg