"Ein Film ist besser als jede Psychotherapie"
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Der israelische Filmemacher Ari Folman hat in "Waltz with Bashir" seine eigenen Erfahrungen als Soldat im Libanon in einen Animationsfilm übersetzt - Interview
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In "Aruitemo Aruitemo" erzählt der japanische Regisseur Koreeda Hirokazu mit viel Feingefühl von einem Familientreffen, bei dem Konflikte zutage treten
Fröhliches Gedenken: Handverlesener Slapstick zu Ehren von Manny Farber
Musiker Ernst Molden: "Es gibt zu jedem der eingereichten Filme echt viel zu sagen - auch zu den schlechten."
Die Viennale widmet Regisseur Werner Schroeter nicht nur eine Personale, sondern ehrte ihn für "Nuit de chien" sogar mit einer Gala
Der Film "Z 32" befasst sich mit einem israelischen Soldaten, der an einer Rachemission beteiligt war - Regisseur Avi Mograbi über die Waffen des Kinos im Interview
Der Schweizer Dokumentarist Fernand Melgar verfolgt in "La Forteresse" die Selektionsprozesse in einem Flüchtlingszentrum - und gibt der Angst ein Gesicht
In Marco Bechis' beeindruckendem Film "La terra degli uomini rosso" besetzt ein Indio-Stamm sein altes Land, das mittlerweile zu einem Großgrundbesitz gehört - eine Revolte gegen die Entfremdung
Der Film scheint zu vermitteln, welches Vergnügen es dem Autor Doillon bereitet, die erzählerische Schraube immer noch ein Stück weiter anzuziehen
Isabelle Huppert weilte anlässlich des Viennale-Tributes für Werner Schroeter und der Vorführung von "Malina" zu einem Kurzbesuch in Wien - Der Schauspielstar im Interview
"Protest Song Lounge" am Freitagabend in der Viennale-Zentrale in der Urania
Ramin Bahrani, Regisseur von "Chop Shop", über "Goodbye Solo", im Interview über gespieltes richtiges Leben
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes huldigt in seinen Filmen einer (Volks-)Kultur, die keine hierarchischen Grenzen kennt
Die Viennale widmet dem US-Filmemacher, Kurator, Lehrer und Aktivisten John Gianvito ein Tribute
"Loos ornamental" : Heinz Emigholz setzt "Photographie und Jenseits" mit einem weiteren Architekturporträt fort
Ausgehend von Erinnerungen Beteiligter zeichnet der italienische Dokumentarfilmregisseur Gianfranco Pannone in "Il sol dell'avvenire" jene Vorgeschichte nach, die 1970 zur Gründung der Roten Brigaden führte
Zwei Galavorstellungen mit viel Prominenz im Rahmen des Tributes an den deutschen Regisseur Werner Schroeter
In "La frontière de l'aube" entwirft Philippe Garrel, der große Außenseiter des französischen Kinos, eine umwerfend unzeitgemäße "amour fou" - Im STANDARD-Interview
Dokument eines denkwürdigen Abends:"Jesus Christus Erlöser" von Peter Geyer
Zwei schwarze Twens auf Identitätssuche: Barry Jenkins erzählt in seinem bemerkenswerten Langfilmdebüt "Medicine for Melancholy" eine stimmige Geschichte
David Leafs Doku "The Night James Brown Saved Boston" erzählt die Geschichte vom 5. April 1968
Der Fotograf, Publizist und Schauspieler Hanns Zischler im Interview sein aktuelles Buch James Joyce und dessen "Nase für Neuigkeiten"
"Aber den Sinn des Lebens hab' ich immer noch nicht rausgefunden" von Jan Peters
Der Tiroler Händl Klaus hat mit seinem Regiedebüt, dem verhaltenen Drama "März", bisher drei Preise eingesammelt: ein Porträt mit O-Tönen des Schauspielers und Dramatikers
Yousry Nasrallahs elliptische ägyptische Gesellschaftsstudie "Genenet al asmak"
Isidro Ortiz plündert den Genre-Bauchladen: "Eskalofrío" ("Shiver")
Hiroki Ryuichi erzählt in "Kimi No Tomodachi" von einer Mädchenfreundschaft
Die Filmemacherin Aysun Bademsoy im Interview über ihren Film "Ich gehe jetzt rein"
Der prämierte Viennale-Eröffnungsfilm "Entre les murs" lotet die Dynamik einer multikulturellen Schulklasse aus - Regisseur Laurent Cantet und Autor/Darsteller François Bégaudeau im Interview
Die Viennale ehrt den großen US-Popkünstler Bob Dylan mit einem Tribute. Wie kein anderer legte er als Gründervater der Popkultur origineller Prägung immer Wert auf Distanz
Mit "Achilles to Kame" schließt das japanische Multitalent Takeshi Kitano seine Trilogie der künstlerischen Selbstbeschau ab
Besuchserlaubnis: Tina Leischs "Gangster Girls" geben Einblick in Gefängnisalltag
Die unabhängige Dokumentaristin Molly Dineen erkundet in "The Lie of the Land" die britische Landwirtschaft
Der US-amerikanische Regisseur Lance Hammer entwickelt in seinem Langfilmdebüt "Ballast" mit knappsten Mitteln ein Familiendrama, das im besten Sinne an neorealistische Vorbilder gemahnt
Ari Libskers Dokumentarfilm "Stalagim" untersucht ein bizarres Stück israelischer Popkultur
Christian Petzolds "Jerichow": Dichtes Drama um Liebe und andere Abhängigkeiten
Kino der Kontemplation: Liew Seng Tats Film "Flower in the Pocket"
Die Viennale stellt dieses Jahr in Auszügen das ungewöhnliche Werk des deutschen Film- und Theatermachers vor: ein fast mythisches Kino der Körper und Gesten – und über allem die Musik
Das Filmarchiv Austria erinnert in seinem Viennale-Special diesmal an einen österreichischen Leinwandstar aus den 20er- und 30er-Jahren, der heute fast vergessen ist
Der kanadische Regisseur im Interview über sein "dokumentarisches" Werk "My Winnipeg"
Die französische Regisseurin Agnès Varda erinnert sich an die Strände ihres Lebens
Zurückhaltendes Kinodebüt: "Lake Tahoe" vom Mexikaner Fernando Eimbcke
Die französische Filmemacherin Emmanuelle Demoris hat sich in einem Armenviertel in Alexandria umgesehen
Die Fassbinder-Schauspielerin hat am 25. Oktober im Akademietheater aus Anlass des Werner Schroeter-Tributes einen Auftritt
Daniel V. Villamedianas schön spröde Einmann-Stierkampf-Studie "El brau blau"
Dieses Jahr gelang dem Festival ein Coup: Niemand Geringerer als der französische Regisseur Jean-Luc Godard gestaltete den Festivaltrailer
Albert Serras Reise mit biblischen Weisen – und Mark Peransons Making-of
V'08-Tagebuch, Folge 6: Angelika Reitzer über den experimentellen Kurzfilm 24/7
Wiener Filmpreis an Arash T. Riahi für "Ein Augenblick Freiheit"
Wakamatsu Koji rekonstruiert in "United Red Army" eine politische Extremsituation
Die argentinische Filmemacherin Lucrecia Martel erzählt in "La mujer sin cabeza" von einer Frau, die nach einem Unfall an Gedächtnisstörungen laboriert
Tanaz Eshaghians Dokumentation "Be Like Others" über Transsexuelle im Iran
Über die zentrale Bedeutung des Films für die Komponistin Olga Neuwirth
Während der Großteil der Wiener noch schläft, schleppen sich einige schon durch Dunkelheit und Morgennebel ins Kino
Intendant Hurch: "Man muss Filme machen, als ob es das Geld nicht gäbe" - Präsident Pleskow: "Das Kulturministerium ist heute dasselbe wie vorher, nur in Damenkleidern"
Seit 1997: Leserjury bei Viennale
Die Standard-Leserjury steht in den Startlöchern