Süchtig nach Sex

  • In unserem Zusammenleben hat sich also eine gewisse sprachliche Radikalisierung breitgemacht. In der Medienwelt nennt man das aufsexen.
    foto: apa/franziska kraufmann

    In unserem Zusammenleben hat sich also eine gewisse sprachliche Radikalisierung breitgemacht. In der Medienwelt nennt man das aufsexen.

Sexsucht manifestiert sich beim jungen Mann gewöhnlich dadurch, dass er außer Igeln und Schlangen im Wesentlichen alles geil findet - Später legt sich das

Wenn sich früher jemand müde oder geil fühlte, sagte die betreffende Person, sie sei müde oder geil. Heutzutage muss man diesbezüglich mindestens bekennen, an Burnout zu leiden oder sexsüchtig zu sein. In unserem Zusammenleben hat sich also eine gewisse sprachliche Radikalisierung breitgemacht. In der Medienwelt nennt man das aufsexen. Das hat absolut nichts mit Sex selbst zu tun.

Darauf gekommen ist eine Freundin neulich während einer aufgeregten Diskussion im Bekanntenkreis. Schuld daran trägt das Bekenntnis eines halbwegs berühmten heimischen Schriftstellers im Interview mit einer Frauenzeitschrift. Der Mann bekannte darin, in seinem früheren Leben sexsüchtig gewesen zu sein. Sexsucht manifestiert sich beim jungen Mann gewöhnlich dadurch, dass er außer Igeln und Schlangen im Wesentlichen alles geil findet. Später legt sich das.

Das ist insofern lustig, als man bei der Kontaktsuche mit solchen Medien natürlich immer den Kürzeren zieht. Am Ende der Fahnenstange steht ein begossener Pudel. Dabei wollte man doch nur einen neuen Roman ins Gespräch bringen. In diesem geht es darum, wieder ein wenig mehr Sex in ein heruntergerocktes Leben zu bringen. Das ist in der zweiten Lebenshälfte eines Mannes durchaus normal. Zwischen der Welt eines Casanova und eines Professor Unrat sind die Wände allerdings dünn und hellhörig. So hatten an der Geschichte am Ende alle eine große Freude. Jemand meinte: Wer sich mit den Medien ins Bett legt, dem wird beigewohnt. Einer sollte sich dafür schämen. Schämen ist geil. (Christian Schachinger, Rondo, DER STANDARD, 24.02.2012)

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Ne, das war der Glattauer, als er noch kein Bestsellerautor war.

otter mich ans Kreuz

lass uns im Keller asseln ;-)

ich finde ...

auch Igel und Schlangen ganz geil.

anmutiges, in jeder hinsicht fein proportioniertes kleines feuilleton.

Absolut.

Ist hier beim S. leider immer seltener zu finden...

na pfui gax

da sind ja seX Füße auf dem Bild zu sehen

Jetzt bleibt nur die Frage der Geschlechterverteilung ;oD

ein flotter dreier eben....

Ich zähl nur fünf. Da ist also eine Person mit nur einem Bein dabei. Hmmm, kenn ich dieses "Thema" nicht aus irgendeinem Film oder aus einem Buch?

nein, hinten links ist auch noch einer...;-)

Mir fallen auf Anhieb zwei Filme mit passender Thematik ein:

http://en.wikipedia.org/wiki/Boxing_Helena

http://en.wikipedia.org/wiki/A_Ze... wo_Noughts
(letzterer noch passender, weil da sind es wirklich drei ;o)

Ich sehe was, was du nicht siehst...

echt jetzt?

Ich will ja nicht die Illusion verderben, aber ich sehe 6 Füße...

Wir diskutieren hier gerade, ob es nicht 7 sind. ;-)

Der 7. Fuss ist mE knapp ober der Achillessehne des linken, zu Boden zeigenden Fusses zu sehen.

Ah ja! Verzählt! :)

stimmt...

...nichts gegen Schlangen und Igel... ABER FÜSSE??? igittt!!!

...sogar noch MEHR!!!

Posting 76 bis 93 von 93
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