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Dubai/Washington - Der Iran hat Medienberichte über eine Explosion in der unterirdischen Atomanlage Fordow zurückgewiesen. Dabei handele es sich um "westliche Propaganda", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Montag den Vize-Chef der iranischen Atom-Energiebehörde, Said Schamseddin Bar Brudi. Auch der Chef des Sicherheitskomitees des Parlaments, Alaeddin Borudscherdi, dementierte die Berichte. Ein Sprecher des US-Präsidialamts sagte später in Washington, es lägen keine Informationen über einen derartigen Zwischenfall vor. "Wir glauben nicht, dass der Bericht glaubwürdig ist", sagte er.
Einige israelische und westliche Medien hatten am Freitag eine Explosion in Fordow gemeldet, die erheblichen Schaden angerichtet haben soll. Fordow befindet sich in einem Berg in der Nähe der Stadt Kom. Ende 2011 begann der Iran, in dieser Stätte Uran auf 20 Prozent anzureichern. Die islamische Republik steht im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran bestreitet dies, räumt die Verdachtsmomente aber nicht aus. Die USA und Israel haben einen Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen nicht ausgeschlossen. (Reuters, 28.1.2013)
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