Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Brüssel - Die EU-Kommission hat sich trotz einer neuen Studie zu den Gefahren bestimmter Pestizide für Bienen gegen ein Verbot der Chemikalien ausgesprochen. Die von der Untersuchung hervorgerufenen Bedenken erforderten "schnelles und entschiedenes Handeln", sagte der EU-Kommissar für Verbraucherschutz, Tonio Borg, am Montag bei einem Treffen der EU-Agrarminister in Brüssel. Es gebe jedoch Möglichkeiten für einen sicheren Einsatz der Mittel. "Ein komplettes Verbot wäre daher nicht gerechtfertigt."
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte in der vorletzten Woche vor den Gefahren für Bienen durch Insektizide gewarnt. Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Untersuchung der drei Mittel Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam habe "etliche Risiken" für Bienen gezeigt.
Die Chemikalien gehören zu der Gruppe der hochwirksamen, aber umstrittenen Neonicotinoide, die seit längerer Zeit mit Vergiftungen und dem Massensterben von Bienen in Verbindung gebracht werden. Deutschland hat den Einsatz der Mittel daher schon deutlich eingeschränkt.
"Die Zeit ist reif, um in der gesamten EU ein gleich hohes Niveau an Schutz für die Bienen zu gewährleisten", sagte Borg. Der Kommissar will schon am Donnerstag bei Beratungen von Experten der Mitgliedstaaten eine "Reihe von ambitionierten, aber verhältnismäßigen Maßnahmen" zur Diskussion vorlegen. Diese sollten rechtlich verbindlich sein, aber kein komplettes Verbot vorsehen. (APA, 28.1.2013)
Auswilderungsaktion im Mekong soll zum Erhalt von Cantors Riesen-Weichschildkröte beitragen
Heimische Forscher befassen sich mit den Rollen von Mikroben und Grasländern im globalen Kohelnstoffkreislauf
Bengal-Tiger mit weißem Fell sind seit langem nur in Gefangenschaft anzutreffen - Genanalysen belegen, dass Missbildungen der Tiere nichts mit der Mutation zu tun haben
Werden zuckerhaltige Fressfallen eingesetzt, spricht Glucose bei den Insekten nach einigen Jahren Bitterrezeptoren an
In Böden heimischer Naturwälder findet sich eine tausendfache Vielfalt an Kleinstlebewesen - Bakterien und Pilze könnten auch für technische Anwendungen nutzbar gemacht werden
Maßnahme Spaniens zeigt offenbar Wirkung
US-Forscher untersuchten Fossilien auf Muskelansätze und schlossen aus diesen auf die bevorzugten Bewegungen der Tiere
Zum Tauchen optimierte Flügel verursachen in der Luft hohen Energieaufwand
Boku-Studie: Würmer im Boden und Artenvielfalt senken Schäden durch Schnecken um bis zu 60 Prozent
US-Forscher entdecken neue Prinzipien der Fortbewegung in Tunnelsystemen
Während sie anderswo gefährdet sind, gibt es in den Reservaten Südafrikas zu viele Elefanten - Mittlerweile hat man den Kühen bereits die Verhütung verordnet
Mit dem schnelleren Verfahren lässt sich der genaue Familienstammbaum der Zellen auf einfache Weise rekonstruieren
Sender hat keinen Empfang, vermutlich bewegt sich "Herwig" derzeit in einem Funkloch
500 Millionen Jahre alter Gliederfüßer nach Hollywoodstar benannt
Knochen waren ein Jahrhundert lang verkannt worden - nun als neue Art identifziert
Die acht eigentlichen Mitgliedsländer nehmen sich der Ölverschmutzungen im Norden an
Forscher wollten feststellen, ob Regionen mit bedrohten und besonders schützenswerten Populationen auch ausreichend unter Schutz stehen
Maßnahme soll Regenwäldern zugute kommen
Moskitos, die keine Plasmodien in sich tragen, lässt der Geruch von Menschen dagegen eher kalt
Freiburger Forscher untersuchten Proteine, die in einer Bakterienzelle die Struktur des Erbguts sichern
Indirekter Effekt: Grizzlybären verschmähen neue Fischart und konzentrieren sich verstärkt auf junge Wapitis - Dies könnte gesamtes Nahrungsnetz verändern
Vorträge, Filmvorführungen, Labor- und Gartenbesichtigungen schon ab Mittwoch in Österreich
Pumpende Bewegungen verschaffen den Straußenkorallen entscheidenden Vorteil gegenüber den gefährdeten Steinkorallen
Symposium über "Synthetische Biologie" am Dienstag in Wien
Der Soufrière Hills auf Montserrat brach 1995 nach 300-jähriger Ruhephase aus und kommt seitdem nicht mehr zur Ruhe
Aber Hauptsache wir schaffen die Glühbirnen ab ... Es gibt keine Alternative zum Verbot der Pestizide!
Keine Pstizide >> ein paar % Ernteausfall
Keine Bienen >> 100 % Ernteausfall
bei den wichtigsten Nahrungsmitteln wie Getreide ...
Wie bescheuert muss man sein, um das nicht zu checken?
die lobbyisten von monsanto und co...
kann man diese eu-kommissionäre nicht einfach abschaffen??? die sind ja von vorn bis hinten bestochen, gehirngewaschen und korrupt...
oder sind das die grundvoraussetzungen, um diese posten ausfüllen zu können???
JA SICHER !
Die EU ist im wesentlichen eine diktatur, wo wirtschaftsinteressen und das privatisieren von öffentlichen gütern eine dominierende rolle spielen.
Das de facto machtlose EU-parlament dient als placebo, um demokratie vorzutäuschen.
Rattenpack, diese Kommissare!
Der mit dem Wasser ist einer der Agressionen in einem auslöste (wer das Interview gesehen hat), und von diesem hier wird mir auch schon übel!
Arme Bienen, soll sich der Hr. Kommissar mal die Chinesen anschaun, wie die ihre Blüten bestäuben!
... sonst glauben Sie mir ggf. nicht.
Die "ernten" Blütenstaub von männlichen Blüten, trocknen diese, dann wird er in kleine Briefchen abgefüllt zu ein paar Gramm und um ein paar Euro das Briefchen verkauft.
Dann sitzten ein gutes Dutzend Chinesen auf einem LKW, mit Briefchen und "Tupfer" bewaffnet, und bestäuben manuell die weiblichen Pflanzen.
In Peking wurde sogar eine Studie erstellt, um herauszufinden wer effizienter bestäubt, Menschen oder Bienen.
Die Menschen haben da ordentlich abgestunken, die Bienchen machen das seit ein paar Mio. Jahren und sind entsprechend gut darin.
vielen lieben dank für die aufklärung, den film sollte ich mir auf jedenfall anschaun
weiter oben habe ich noch sarkastisch geschrieben:
"scheiss auf die bienen, dann bestäuben wir halt die pflanzen selbst, was die arbeitslosenquote in der EU massiv senken würde ;-)"
dass das bereits der realität entspricht hätte ich nicht gedacht
...daß in der Bio-landwirtschaft jede Kleinigkeit genauestens kontrolliert wird, aber in der "normalen" Landwirtschaft, die Lebensmittel für die Allgemeinheit produziert, dürfen Neonicotinoide und viele andere toxische Substanzen nach Lust und Laune, ohne jede Kontrolle eingesetzt werden!
irgendwie verkehrt, oder?
Landwirtschaft muß generell giftfrei sein und jeder Gifteinsatz gehörte genau kontrolliert usw...
Warum sind sie so abhängig? Sie sollen ein Exempel statuieren! Enthusiastische Leute, Menschen die noch Ideale haben! http://blog.wernerlampert.com/2013/01/m... -ein-ziel/
versenken wir in der EU Milliarden für den Klimaschutz, der uns nachweislich nichts bringt.
Oder kann jemand sagen, um wieviel Tausendstel Grad es kühler geworden ist durch die sinnlosen CO2-Vermeiderei, die uns die EU-Granden auferlegt haben?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.