"Staatskünstler" in der Burg: ORF sagt Aufzeichnung ab

28. Jänner 2013, 20:42

Küniglberg verneint "heimische Parteipolitik und bewährt unabhängigen Stiftungsrat" als Hintergrund

Wien - Beim Geld hört der Spaß auf: "Die Staatskünstler" sind enttäuscht, wie das Kabarettistentrio auf seiner Homepage schreibt. Grund ist eine ORF-Fernsehübertragung ihres Programms am 22. Februar aus dem Wiener Burgtheater, die zunächst zugesagt, jetzt aber wieder abgeblasen wurde. Der ORF verweist in einer Stellungnahme auf die Budgetsituation, die diese Produktion, die im Budget ursprünglich nicht eingeplant gewesen sei, nicht zulasse.

Mit dem Stiftungsrat und der Refundierung der Gebührenbefreiungen habe das - anders als von den "Staatskünstlern" suggeriert - nichts zu tun. "Aufgrund der Budgetsituation sind in keinem Programmbereich, sei es Film, Doku, Serie oder Unterhaltung, Mittelaufstockungen beziehungsweise Umschichtungen vorhandener Ressourcen möglich, und es stehen außerhalb der strengen Budgetvorgaben keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung. Die Nichtrealisierung möglicher Produktionen ist daher nicht als singuläre Entscheidung anzusehen", hieß es aus dem ORF.

"Merklich vorsätzlich"

Die Kabarettisten hatten auf ihrer Homepage beklagt, dass die "heimische Parteipolitik, verkörpert durch den bewährt unabhängigen Stiftungsrat, den österreichischen Rundfunk aus unklaren Motiven, aber merklich vorsätzlich" finanziell aushungere. "Konkret wird derzeit die Refundierung der Gebührenbefreiungen verweigert. Dummerweise wird der Etat für außerplanmäßige Produktionen ausschließlich daraus gespeist. Und so kommt es, dass der gewaltige Medientanker vom Küniglberg besagte Aufzeichnung aus dem Burgtheater nicht dahebt", so die "Staatskünstler" alias Florian Scheuba, Thomas Maurer und Robert Palfrader.

Der Stiftungsrat hatte der ORF-Geschäftsführung bei seiner jüngsten Sitzung im Dezember den Auftrag gegeben, einen detaillierten Maßnahmenplan zu erarbeiten für den Fall, dass die Gebührenrefundierung im nächsten Jahr nicht verlängert wird. Dieser "Plan B" soll in der kommenden Sitzung am Donnerstag dargelegt werden, so der Auftrag. Eine Sparmaßnahme dürfte sein, dass unterjährige Projekte, die im Budget nicht dezidiert vorgesehen sind, nicht realisiert werden. Die "Staatskünstler"-Aufzeichnung ist ein solches Projekt. (APA, 28.1.2013)

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Oder vielleicht hast Du keine Ahnung was - politidiesesches - Kabarett ist?

Man darf das nicht mit diesen "Comedies" verwechseln

ja genau

weinerlich und untergriffig werden, wenn jemand anderer meinung ist....reife leistung! und "politidiesesches"...sicher...

Soll heißen: politisches

wie komm ich nur auf das was ich da geschrieben habe?

sie wollten vermutlich zunächst "dieses politische" kabarett schreiben und sind dann a bissl durcheinander kommen

Tatsache ist, die Gebührenb efreiung ist zu reefundieren! Aber der ORF hat auch Pflichten - und die Kaste der oberen Gehaltsklassen, also ab HAL/Ressortleiter erfüllt diese nicht! Wie wärs mal vorher mit ERfüllung?

Jetzt kommt wieder das Spielchen, der Geiselhaftung der Produzenten und der Berufsverbände, das die denen helfen, die den ORF in diese Quotenschei*** geritten haben. Auch Prener

Das Publikum will gutes Programm, und mit Verlaub Stöckl liefert das nicht ebnsowenig wie Zechner und auch der HAL der Doku-Abteilung.
Die anderen HAL Abteilngen üben sich in vorauseilenden Gehorsam, obwohl das Dienstrecht eh dagegensteht, das man sie rausschmeist - siehe Oberhauser.

Trauts euch was, ihr unbändigen Feiglinge, endlich und macht mutiges Program, was Zechner vorschwebt ist redundant und Reflex-retro!

Wenn wir uns vor Augen halten, was da seit Jahren an Schindluder getrieben wird würde ich als Stiftungsrat sofort wirksame Massnahmen setzen. Punctum

den GIS-zahler freuts!???

der ist gut

wegen sparmaßnahmen im budget nicht vorgesehen.
dafür übertragen sie wieder 50 stunden schiwaxeln von der wm.

Naja fürs Schiwaxeln muss auch nicht extra das Burgtheater angemietet werden..

Die Untoten vom Küniglberg

Der Horror geht weiter.

Hoppla, das hätte eigentlich unter den Stöckl-Artikel gehört.

Wurscht, grüne Stricherl sind grüne Stricherl.

Hat ein geschwurbelter Jurist in der APA diesen "Artikel" verfasst?

Ohhh... fühlt sich da jemand auf die Zehen getreten?

Wenn es wirklich NUR am Geld scheitern würde, hätte man die Ausstrahlung im ORF doch gar nie in Aussicht gestellt...

Aber es gibt ja auch noch andere Sender... Servus TV zum Beispiel ;)

Die sind doch eh nur langweilig.

Gut das dafür kein Geld rausgeschmissen wird.

Wer die sehen will, soll ins Karbarett gehen.

Wer Schifahren sehen will....................

Nicht nur langweilig

die sind auch peinlich - immer schon gewesen.
Würde kein Geld für eine Kabarett-Karte ausgeben.

ich fand die Staatskünstler auch nicht besonders aufregend, aber "Die 4 da" war teils das Beste, was der ORF in den letzten Jahren geboten hat...

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