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Trainervater Zeljko Jukic und sein Sohn Dinko haben immer wieder Erfolg, haben aber auch immer wieder Wickel.
Wien - "Sie wissen, dass wir wieder vor Gericht gehen werden. Und sie sollten wissen, dass sie verlieren werden." Mit "sie" meint Dinko Jukic den österreichischen Schwimmverband (OSV), der seinen Verein SC Austria Wien wegen angeblich seit 2009 ausständigen Mitgliedsgebühren von mehr als 13.000 Euro ausgeschlossen hat. Damit müssten sich Jukic (24), dessen Vater Zeljko, der Sportdirektor und Trainer des Vereins ist, 67 weitere Schwimmer sowie 109 Wasserballer einen neuen Verein suchen, um starten zu dürfen. Er werde sich gar nichts suchen, sagt er. "Es wird die nächste einstweilige Verfügung geben. Und ich kann alle Austria-Mitglieder beruhigen. Der Ausschluss ist nicht rechtskräftig."
Ins selbe Horn stößt Jukic-Anwalt Thomas Krankl. Er werde zunächst beim OSV gegen den Ausschluss berufen und notfalls erst hernach ein ordentliches Gericht bemühen. Krankl sagt, er habe viele Argumente. Die 13.000 Euro "stimmen nicht", die tatsächlichen Schulden seien "viel niedriger". Ein guter Teil davon betreffe die Wasserballsektion, diesbezüglich habe der Verband eine Frist bis 6. Februar gesetzt. "Der Ausschluss zehn Tage vor Ablauf der Frist ist äußerst verwunderlich." Hinzu kommen laut Krankl Formfehler wie verschiedene Beträge auf Rechnungen mit gleicher Rechnungsnummer. Der Anwalt nennt das Vorgehen des Verbands kreditschädigend. Es zielt in seinen Augen "darauf ab, gute Austria-Schwimmer zu anderen Vereinen zu ziehen".
Dinko Jukic hatte Ende November eine einstweilige Verfügung erzielt, nachdem ihn der Verband Ende August gesperrt hatte, weil er Ende Mai einen Funktionär beleidigt hatte. Wettkampfmäßig geschwommen ist er seit den Olympischen Spielen in London nicht mehr, wo er mit einem vierten Platz das beste ÖOC-Resultat erzielte. Nicht zuletzt seinetwegen hatte Paul Schauer seinen Platz als OSV-Präsident für Christian Meidlinger geräumt. Über diesen verliert Jukic "kein schlechtes Wort". Meidlinger als Chef der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten habe aber "nicht genug Zeit, um als Funktionär erfolgreich zu sein".
1999 kam Dinko Jukic nach Österreich, gemeinsam mit dem Vater und seiner um drei Jahre älteren Schwester Mirna, die Olympia-Dritte, dreimal WM-Dritte und fünfmal Europameisterin war. "In dieser Zeit", sagt er, " gab es keinen echten Erfolg, der auf ein System zurückzuführen war - sondern es gab nur Erfolge von Zellen. Markus Rogan ist so eine Zelle, die Familie Jukic ist so eine Zelle." Zellen, die noch dazu keine Chance gehabt hätten, hätten sie nicht im Ausland trainiert.
Vor wenigen Wochen hatte Jukic noch mit seinem Rücktritt gedroht, sollte seine Sperre nicht zurückgenommen werden. Nun klingt er vergleichsweise sehr motiviert. "Ich stehe voll im Training, ich will beweisen, was ich draufhabe. Und ich will 2016 in Rio eine Olympia-Medaille holen. Für Österreich, nicht für den Schwimmverband." (Fritz Neumann, DER STANDARD, 29.1.2013)
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Jetzt könnte ich (als Österreicher) schreiben: Wir wollen solche Leute wie Sie nicht. Warum verschwinden Sie nicht in das Loch, aus dem Sie gekrochen sind und lassen andere Leute in Ruhe?
Die einzige Leistung des Schwimmverbands ist es, die Karrieren von Rogan und den Jukics nicht zerstört zu haben, in dem er sich möglichst wenig eingemischt hat.
Wo die anderen österreichischen Talente herumschwimmen, sieht man ja. Unter anderem, weil der Schwimmverband unfähig ist, für adequate Trainingsbedingungen zu sorgen.
lassen der herr krankl, der herr jukic und der herr jukic beim gastronomiebetrieb ihres vertrauens eigentlich auch aufschreiben, um dann ein paar jahre später zu sagen: na, in wahrheit hab ich gar nicht so viel getrunken? seltsame partie.
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