Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien/Moskau - Marcel Hirscher gegen Felix Neureuther. Dieser junge "Slalom-Klassiker" zwischen den beiden Freunden aus Österreich und Deutschland geht am Dienstagabend (17.00 MEZ) beim City-Event in Moskau in die nächste Runde. Hirscher hat dabei die Chance, nicht nur die Slalom-Weltcup-Kugel bereits unter Dach und Fach zu bringen, sondern auch seinen derzeit 114 Punkte betragenden Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Russland fehlenden Norweger Aksel Lund Svindal auszubauen.
Die Slalom-Punkte sind der Hauptgrund, warum auch Neureuther und der 23-jährige Salzburger trotz des für die Spezialisten besonders dichten Jänner-Programms nur einen Tag nach ihrem Kitzbühel-Duell die aufwändige Reise nach Moskau in Angriff nahmen. "Ich werde versuchen, ein paar Runden weiter zu kommen. Das wäre sehr wichtig", sagte Hirscher vor seinem Abflug am Montag in Salzburg.
Im besten Fall kann sich der im Slalom-Weltcup 134 Punkte vor Neureuther liegende Österreicher bereits beim Parallel-K.O.-Bewerb (mit Slalom-Ski und RTL-Flaggen) in Moskau den Slalom-Weltcup sichern. München-Sieger Neureuther genügt allerdings das Erreichen der mit 40 Punkten belohnten, zweiten Runde, um dies zu verhindern. Nach dem Flutlicht-Rennen in Moskau stehen in Kranjska Gora und Lenzerheide nur noch zwei "richtige" Slaloms auf dem Programm.
Danach werde er sich ausruhen und dann wieder intensiv trainieren, betonte Hirscher, der in Madonna und Kitzbühel vor Neureuther gewonnen hat. Der Deutsche hatte sich beim Neujahrs-City-Bewerb in München und zuletzt Wengen jeweils vor Hirscher durchgesetzt.
Auch bei den Damen nutzt die im Weltcup führende Tina Maze die Möglichkeit, auf der Moskauer Riesen-Rampe unter Flutlicht ihren ohnehin beträchtlichen Vorsprung noch weiter auszubauen.
Die Zahl der Moskau-Absagen war eine Woche vor dem ersten WM-Bewerb allerdings beträchtlich. Bei den Damen verzichten Lindsey Vonn und Vorjahres-Siegerin Julia Mancuso (beide USA) ersatzlos, mit Maria Höfl-Riesch, Viktoria Rebensburg, Lara Gut, Elisabeth Görgl, Anna Fenninger, Kathrin Zettel und der verletzten Marlies Schild fehlen sieben weitere qualifiziert gewesene Läuferinnen.
Ähnlich sieht es im 16er-Herrenfeld aus. Mit Svindal, Kjetil Jansrud, Ted Ligety, Hannes Reichelt, Mario Matt, Manfred Pranger und Vorjahres-Sieger Alexis Pinturault haben hier auch jede Menge an Fahrern abgesagt. Zeitpunkt und Ort des Rennens sind bekanntlich umstritten. (APA; 28.01.2013)
ÖSV-Team für Parallel-Event in Moskau:
Damen: Michaela Kirchgasser, Bernadette Schild, Carmen Thalmann, Nicole Hosp, Alexandra Daum
Herren: Marcel Hirscher, Reinfried Herbst, Manuel Feller, Wolfgang Hörl
Auch Ski-Crosser Andreas Matt nicht mehr im ÖSV-Kader - Altacher beendet Karriere
Kostenexplosion bei der Ski-WM in Schladming - Rechnungshof nimmt "Prestigebauten" unter die Lupe
29-Jähriger will Karriere fortsetzen
Marcel Hirscher gewinnt Slalomgold in einem furiosen Finale und damit seine dritte WM-Medaille. Silber für Neureuther, Bronze für Matt
Nachfolger von Herbert Mandl vorgestellt, Vertrag vorläufig für zwei Jahre abgeschlossen
FIS-Präsident Gian-Franco Kasper über die Qualität der WM, sogenannte Exoten, weltweiten Verkauf und Zukunft
Salzburgerin im halben "Blindflug" zu Platz zwei und erster Einzelmedaille - Jungstar Shiffrin siegte - Marlies Schild beim Comeback 9.
Titelverteidiger Bester der Planai - Hirscher nimmt sich trotz gröberer Rückenprobleme Silber vor Manfred Mölgg
Worley siegt mit zweimal Laufbestzeit - Maze holte mit Silber bereits ihre dritte Medaille, Fenninger die vierte für Österreich
Kritik war "ein Denkanstoß, keine Wirtshauskritik" - Österreichs Skiidol um Zukunft des Skisports in Österreich besorgt
Sandro Viletta soll bei Superkombination durch abfahrenden Pistenarbeiter entscheidend behindert worden sein
Hosp, Hirscher, Kirchgasser und Schörghofer fahren im Teambewerb souverän erstes Gold für den ÖSV ein - Silber an Schweden, Bronze für Deutschland
Romed Baumann nach der Bronzenen: "Ich weiß gar nicht mehr, in wie vielen Häusern ich war"
Durch Druck kann man sein Team kaputt machen, sagt der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier. Österreich müsse lernen, dass auch andere Länder gute Fahrer haben
US-Amerikanerin in Vail erfolgreich operiert - Arzt optimistisch: "Aggressive Rehabilitation wird Lindsey helfen, zu genesen" - Sotschi 2014 nächstes Ziel
Runde eins mit Glück gemeistert, Myhrer im Finale geschlagen - Deutsche Dürr gewinnt ersten Weltcupslalom
Südtiroler holt sich den Sieg auf der Streif vor dem Kanadier Eric Guay und Hannes Reichelt
Marcel Hirscher strebt in Kitzbühel zum achten Mal en suite auf ein Slalom-Podium, dafür folgt er einem straffen Plan
Ein guter Jahrgang: In acht Einzelbewerben sicherte sich der ÖSV bei der Junioren-WM im kanadischen Québec nicht weniger als vier Mal Gold
Das einst beschauliche Dorf hat sich zum Party-Ort entwickelt. Zum höchstdotierten Damenrennen werden 10.000 Fans erwartet
Am Freitag vergnügten sich die Damen in St. Anton im Tiefschnee. Anna Fenninger, im einzigen Abfahrtstraining sehr flott unterwegs, sprach über Fans, Schönheit, Geschäft, Damen auf Herrenpisten und Tierschutz
Hermann Maier feiert 40er ohne Rambazamba - Salzburger entdeckte seine Liebe zum Wassersport und genießt sein neues Leben "in vollsten Zügen"
Vorarlberger holte 1952 in Oslo Gold im Slalom - Später erfolgreicher Sportschütze
FIS schob Vonns Plänen Riegel vor - "Keine Ausnahmen" - Ab 2013 ist Athleten-Blutpass Pflicht
klar. und der bewerb schreit auch danach, ausgelassen zu werden. aber svindal hat noch eine (geschätzt) 30% chance auf den gesamt-wc. da nimmt man in der regel alle rennen mit. für mich zeigt das, er rechnet sich nur mehr geringe chancen auf die kugel aus.
mehr als 15 punkte hätte er heute aber wohl eh nicht mitgenommen.
allerdings: er hat ja 2x mit weniger als 15 punkten den GWC gewonnen... von dem her müsste er wissen, dass jeder punkt zählt. raich kann ja ein lied davon singen bzw. 2 lieder.
der super-g wm-titel wird svindal dann aber doch besser gefallen ohne den ganzen reisestress nach moskau und zurück. das rennen passt sowas von überhaupt nicht an diese stelle im kalender.
aber irgendwas wird sich die fis dabei schon gedacht haben - es gilt zumindest die unschuldsvermutung...
naja - wenn man nur auf abfahrt/super-g bzw. slalom/rtl schaut, schon.
svindal fährt aber eh rtl auch so gut, dass er aufs podest kommen oder sogar gewinnen (ok, heuer eher nicht) kann. außerdem gibts 2 kombis, die für hirscher quasi auch wegfallen.
wenn du mit 2 disziplinen den weltcup gewinnen willst, dann musst du eben wie hirscher fast immer aufs stockerl fahren. anders ists bei tomba oder alphand auch nicht gewesen.
Augenblicklich ist unter den besten 7 des GWC nur Svindal als "Nicht-Techniker" (ja, er fährt passabel RTL).
Was das Ausfallsrisiko angeht: Hirscher 0x, noch Neureuther 0x, Pinturault 1x (im SG), Ligety 2x, Kostelic 0x, Mölgg 1x - Svindal 2x.
Das Ausfallsargument wird zwar immer hervorgekramt - allein: Die Ergebnislisten zeigen ein anderes Bild.
der einzige reine speed-fahrer der den gesamt-wc geholt hat ist m.w.n. luc alphand. und das in einem jahr, wo sehr wenig punkte gereicht haben. sonst haben die speed-spezialisten zumindest noch im rtl gut punkten müssen um eine chance zu haben. als reine techniker haben doch einige gewonnen (hirscher, tomba, stenmark).
Bin jetzt zu faul nachzuschauen, inwiefern sich die Gewichtung heuer eklatant geändert hat aber Fakt ist: Der letzte, der vor Marcel Hirscher nur mit RTL und Slalom den Gesamtweltcup gewinnen konnte war Alberto Tomba vor fast 20 Jahren!
Generell kann man sagen, dass seit Ingemar Stenmark und Phil Mare (also in Zeiten vor Einführung des Super-Gs) für einen Gesamtweltcupsieg fast immer Top-Ergebnisse in mindestens 3 Disziplinen nötig waren.
Stimmt. Miller, Maier, Aamodt, Raich, Janka etc. waren typischerweise in 3 Disziplinen stark.
Wenn ich ski-db.com so durchschaue, dann war es immer recht ausgeglichen. Auch noch letztes Jahr: 11 Abfahrten, 8 Super-G, 10 Slaloms, 9 RTL. 1 x Parallel. Es war knapp und spannend bis zum Schluss. Auch auf den Platzierungen haben sich Techniker und Fahrer der schnellen Disziplinen ziemlich die Waage gehalten - heuer ist davon bislang wenig zu merken.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.