Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Frage, warum wir Kinder in die Welt setzen, würde ich mittlerweile ungeschminkt wie folgt beantworten: weil wir Egoisten sind. Mit einem eigenen Leben und sehr eigenen Vorstellungen vom Leben. So und so soll es sein. Nicht anders. Kinder müssen da mit unseren Vorstellungen mit, ob sie wollen oder nicht. Aber sie wollen eh. Eine Zeit lang zumindest. Wir sind ja ihre Eltern. Erst dann kommt die Pubertät.
Wenn sich jetzt zwei Eltern, zwei Vorstellungen vom Leben auseinanderdividieren, landen die betroffenen Kinder plötzlich in zwei auseinanderdividierten Leben und immer öfter in zwei unterschiedlichen Kinderzimmern. So eine Halbe-halbe-Regelung, in der die Kinder 50 Prozent bei der Mutter und 50 Prozent beim Vater sind, produziert aber von vielem doppelt so viel: Wohnungsschlüssel, Bonuseltern, Turnsackerln, Wertvorstellungen, iPods, Vorschriften, Wanderschuhe, Karatezeug, Handschuhe, Fiebersäfte, Skibrillen etc.
Im besten Fall auch: doppelt so viel Liebe (immer gut), doppelt so viel Aufmerksamkeit (oft gut, manchmal weniger) und doppelt so viel schlechtes Gewissen (definitiv gar nicht gut) - von den angehörenden Ressource-Menschen eines Patchworks ganz zu schweigen. Deren Zahl verdoppelt sich nämlich auch. Mindestens. Neue Halb-Tanten, Stief-Cousins, Patchwork-Großeltern. Was sich nicht verdoppelt, ist der Zugriff aufs eigene Kind. Der halbiert sich. Dem wird ein bisschen der Riegel vorgeschoben. Denn von den anderen 50 Prozent des Lebens seines Kindes weiß man nur mehr halb so viel.
Dem eigenen Ego gefällt das - erraten! - weniger gut. "Ah, verstehe. Auf der Rückfahrt. Mit dem Freund der Schwester der Freundin vom Papa." Keine Ahnung. Nie gehört. Kenn ich nicht. Die gute Nachricht: Dem Kind geht es gut. Was heißt gut? Bestens. Die schlechte Nachricht: Der Job von Eltern ist es, sich überflüssig zu machen. Zumindest sagt das Paulus Hochgatterer, österreichischer Kinderpsychiater und Schriftsteller, im STANDARD-Familienmagazin "Family" (erscheint wieder am 23. Februar). Also üben wir uns schon ein bisschen darin. Zumindest 50 Prozent der Zeit. Das eigene Ego wird das verkraften. (Mia Eidlhuber, derStandard.at, 27.1.2013)
Die Scheidungsrate bleibt mit 42,51 Prozent hoch – Die durchschnittliche Ehe in Österreich hält 10,6 Jahre
Acht von zehn Singles wünschen sich Kinder, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Eine Heirat ist für die wenigsten eine Voraussetzung
Frauen und Männer sind in ihren Partnerschaften dann am glücklichsten, wenn die Arbeit im Haushalt gleich verteilt ist - das zeigt eine aktuelle Studie
Rot-Grün dringt auf vollständige rechtliche Gleichstellung Berlin - Länderkammer will entsprechenden Gesetzesentwurf einbringen
Alleinerziehende bekommen in Härtefällen zwei Monate länger Kinderbetreuungsgeld - Doch kaum jemand holt sich das Geld
1.656 Obsorge-Anträge im Jänner, 1.679 im Februar
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek fordert Adoption für homosexuelle Paare und die "Ehe light" für alle
Österreichs Polizei soll künftig mithilfe einer "Checkliste" Gewalt in der Familie verhindern - Experten sind skeptisch
Nur wenige Menschen schauen gern im Kreise der Familie, zeigt eine aktuelle Umfrage
Frankreichs Regierung will die Homoehe einführen und Adoption erlauben - Die katholische Kirche leistet erbitterten Widerstand
Homosexuelle sollen künftig in Frankreich heiraten und Kinder adoptieren dürfen
In Niederösterreich wurde die Vorteilscard für Familienpass-Inhaber seit 2008 gratis ausgestellt - die Kooperation endet nun. Nun wackelt auch Oberösterreich
Das STANDARD-Medienhaus hat ein neues Magazin für Abonnenten herausgebracht
Das Frauenministerium lädt zum offenen Diskurscafé in Graz - Die Veranstaltung fragt, welche Bedingungen Väterkarenz braucht
Fachtagung in Wien - Unterstützung von EU-Parlamentsabgeordneten Lunacek
Fremder Körpergeruch wird dann als angenehm empfunden, wenn die Immungene besonders von den eigenen differieren
Für Walter Hoffmann sind Heilungsversprechen in der Psychotherapie unredlich, Sabine Bösel setzt auf die Kraft der Begeisterung
Infoseite klärt Eheleute und Verpartnerte über ihre Rechte in Europa auf
Die Gebietskrankenkasse organisiert 250 Kurse bis Ende 2013 - Und will damit schlechten Essensgewohnheiten bei Kindern vorbeugen
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
wenn man Unbekannte in eine Erklärung einführen muss wird die Erklärung unwahrscheinlicher.
Russels Teekanne verdeutlicht die Beweislastumkehr bei der Frage nach der Existenz Gottes.
Die göttliche Vaterfigur ist halt um nichts wahrscheinlicher, als das fliegende Spaghettimonster.
Wenn man sich die Entstehung des Cargokultes ansieht...
Das in der ursuppe wo alle Moleküle für Leben vorhanden waren Leben entstanden ist, ist nicht unwahrscheinlich. Wenn es nicht passiert wäre könnten wir die Frage nicht stellen.
Neid?
Schlechtes Gewissen weil Sie nichts zum Fortbestand der Bevölkerung beitragen?
Wenn Sie schon auf alle Eltern verallgemeinern, was an und für sich schon ziemlich unnötig ist, dann hätten Sie aber auch was anderes finden können wie "Egoismus". Der erklärt nämlich nicht die schlaflosen Nächte und anderen Unannehmlichkeiten die man (mit Freude) auf sich nimmt, und die Leute wie Sie nicht teilen müssen.
der eigentliche Inhalt ist in ein paar Worten gesagt:
Patchwork(Flickwerk)-Familie = gut
Vater-Mutter-nicht-geschieden-Kind/er-Familie = schlecht, weil die armen Kinder so beengt sind und so wenige zweit dritt und viert Mamis, Onkels, Tanten, Geschwister usw. haben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.