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Überall Massen an Pferdekutschen.
Überall Pferde, mitten in der Stadt.
Keine Müllabfuhr, die den Mist aus den Häusern, inkl. der Nachttöpfe etc. abtransportierte.
Und unzählige Pferdeäpfel dunsten in der Sonne vor sich hin.
Ja, früher muß es wirklich schön gewesen sein...
Schon eine einzige Suche (2 Sekunden) hat genügt um ihr Unwissen aufzublättern und darzulegen, dass sie hier nur polemische Postings anbringen wollen.
Wir schreiben also das Jahr 1860.
Zitat aus wikipedia: 1739 war Wien als erste Stadt Europas erstmals vollständig kanalisiert.
Die Betonung liegt auf VOLLSTÄNDIG.
So, das muss genügen, suchen sie sich ein anderes Forum um anderer Leute Postings schlecht zu machen.
Schon die Betrachtung des Bildes über das Kanalnetz in Wien daneben hätte ihnen sagen können, dass SIE hier Schwachsinn verbreiten.
Bitte suchen SIE und eventuell die 14 von 16 Postern ohne Geschichtskenntnis ein neues Forum
Oder 'Lernen Sie Geschichte'
Auch könnten Sie mal nachlesen, ab wann es erst einwandfreies Trinkwasser gab.
Auch über Epidemien und deren Ursachen könnte man sich informien.
Und bitte, nicht bös sein, wenn Wiener in Restösterreich nicht ernstgenommen werden, wenn Sie sich zu gewissen Themen äußern.
Dort ist dies nämlich Grundschulwissen.
zudem, daß die Vorstadtbewohner ihre Abwässer in die Bäche und Flüsse ableiteten, also logischerweise nicht kanalisiert waren. Und um 1860 waren diese Vorstädte seit drei Jahren Bestandteil von Wien. Einen Absatz weiter im Artikel werden die Hauptsammelkanäle erwähnt, die erst in den 90er-Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet wurden.
Wie war das also nochmals mit der vollständigen Kanalisierung?
also nochmals: Zwischen 1739 und 1860 lag das unwesentliche Ereignis der Stadtmauernschleifung, was eine Vervielfachung des Stadtgebiets zur Folge hatte, und die vormaligen Vorstädte, mit dem Großteil der Wohnbevölkerung, waren NICHT vollständig kanalisiert; Wien war bis zum ende der Stadtmauern das Gebiet des heutigen Ersten Gemeindebezirkes. Noch um 1900 gab es größere Typhusepidemien in Wien, und nicht unwesentliche Gebiete Transdanubiens wurden erst in den 80ern und 90ern des 20. Jhdts. an die Kanalisation angeschlossen.
Und Wien von 1760 ist nicht das Wien von 1860. In der Zwischenzeit wurde nämlich die Stadtmauer geschleift und die Stadtfläche vervielfachte sich. Und Sie können getrost davon ausgehen, daß es in den damaligen Vorstädten KEINE Kanalisation gab. So, das muß genügen, und jetzt denken Sie nach, bevor Sie anderen vorschreiben wollen,was sie wann und wo zu posten hätten.
aber ansonsten empfehle ich das Museum der Stadt Wien oder die diversen Bezirksmuseen, die sind wahre Fundgruben, wenn man weiß, wonach man sucht, und man wird dort in der Regel auf hilfreiche und wohlinformierte Personen stoßen.
naja, kommt auf das buch an.
ich hab auch schon bücher um die 100 euro zuhause, aber es sind halt bücher mit inhalten, die sie nicht mal ansatzweise online finden.
zb die gesammelten werke otto wagners, oder ein ausstellungskatalog "ungebautes wien", die 2000 im wien museum stattfand.
Durch die Fehlimplikation und der einhergehenden Diffamierung über den Zusammenhang meiner Wortwahl wage ich eine niveauvollere Beschreibung der Kernaussage oben dargelegten Textes.
Meine Verwunderung über die flächenmäßig geringe Ausdehnung Wiens im Jahre 1860, unter Bezugnahme auf die nicht minder große Population dieser Zeit, ist enorm.
Fünfzig Jahre "moderne Architektur" haben der Stadt erheblicher schwerere Schäden zugefügt, als der Bombenkrieg von 1944/'45, und den einstigen Liebreiz partiell ausgelöscht. Allein nur der Anblick des aus dem Häusermeer herausragenden AKH zerstört eine jede Aussicht auf die Wiener Stadt.
und diese ganzen hässlichen gründerzeithäuser. für die wurde das ganze schöne alt wien zerstört.
und erst die ringstraße... pfui teufel. wie herrlich war das noch, als man bei schönem wetter am glacis spazieren konnte und die leichten mädchen auf der mauer aufsuchen konnte und nicht extra dafür in den prater fahren musste.
dann haben sie leider keine ahnung wieviel schaden der bombenkrieg in wien wirklich angerichtet hat.
man kann eine stadt auch nicht einfrieren. eine lebendige stadt lebt auch durch veränderung, das heißt aber natürlich nicht, dass man alles alte niederreißen soll
aber im Zuge der Modernisierung kann etwas verbessert oder verschlechtert werden. Die Pseudofassaden und technokratische Zweckbauten haben tatsächlich viel zerstört. Und seien es nur die schmucken mobilen Betontrennwände auf den Fahrbahnen.
mit Belgrad, Preßburg und anderen (ehem.) Ostblockmetropolen und Sie werden sehen, daß Wien sich noch sehr viel von seinem alten Charme bewahrt hat und daß man sehr wohl darauf geachtet hat, es nicht allzu schlimm werden zu lassen.
naja, die anzahl der wege hat sich kaum verändert, nur geht heut niemand mehr zum greißler ums eck (weil wir die ja ausgehungert haben), sondern fährt 2km zum nächsten billa.
die mobilität anhand der zurück gelegten km zu bewerten, und dabei zu sagen je mehr desto besser, is bissl komisch.
sie können von einem lokalem Arbeitgeber abhängig sein und ebenso vom lokalen Kaufmann. Der eine zahlt Ihnen nichts, weil sie ohnehin keine Möglichkeit haben auszuweichen, und der andere verlangt aus dem selben Grund was er will. Darum waren die Menschen damals so vom Luxus verwöhnt.
und ich fahre nicht nur einkaufen, sondern auch in die arbeit, zu freunden, auf urlaub, usw. und das ist heute alles sowohl öffentlich als auch individuell um einiges einfacher möglich als damals.
dann könnte man noch mit gesicherter wasser- und lebensmittelversorgung weitermachen...
und all die positiven effekte verstärken sich noch zusätzlich wenn man die situation am land und nicht nur in der stadt betrachtet
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