"Welches Küchenwerkzeug wären Sie?"

  • "Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?
    foto: istockphoto.com /michal kowalski

    "Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?

US-Jobportal hat verrückte Fragen gesammelt, die Bewerber bei Gesprächen ertragen müssen

Sie stehen zwischen Jobkandidat und Firma. Fast alle kennen sie, die wenigsten lieben sie: Bewerbungsgespräche. Ein Oszillieren zwischen Psychospielchen und nüchterner Analyse der Qualifikation von Bewerbern. Also ein Terrain, auf dem man leicht ausrutschen kann. Gezielte Vorbereitung ist schwer möglich. Vor allem wenn man mit Personalverantwortlichen konfrontiert ist, die das Einstellungsgespräch als Experimentierfeld für Originalität sehen. Mit dem Ziel, hinter die Fassade von Bewerbern zu blicken.

Das US-Jobportal Glassdoor hat sich die Mühe gemacht und 300.000 Fragen analysiert, die bei Vorstellungsgesprächen die Runde gemacht haben. Die "verrücktesten" wurden nun veröffentlicht - und welches Unternehmen sie gestellt hat. karrierebibel.de hat sie übersetzt und gereiht.

  • Ein Pinguin kommt gleich durch die Tür. Er trägt einen Sombrero. Warum und was sagt er, warum er hier ist? (Clark Construction Group)
  • Wie würden die Menschen in einer perfekten Welt kommunizieren? (Novell)
  • Wenn wir zu Ihnen zum Essen kommen würden, was würden Sie kochen? (Trader Joe's)
  • Woran denken Sie, wenn Sie alleine im Auto sitzen? (Gallup)
  • Welche Songs beschreiben am besten Ihre Arbeitsweise? (Dell)
  • Wenn Sie einen Bundesstaat loswerden müssten, welcher wäre es? (Forrester Research)
  • Wie viele Kühe gibt es in Kanada? (Google)
  • Schätzen Sie: Wie viele Fenster gibt es in New York? (Bain & Company)
  • Jeff Bezos kommt in Ihr Büro und bietet Ihnen ein Million Dollar, um Ihre beste Geschäftsidee zu finanzieren. Welche wäre das? (Amazon)
  • Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie? (Salesforce.com)
  • Welches Küchenwerkzeug wären Sie? (Bandwidth.com)
  • Wie gut würden Sie Ihr Gedächtnis bewerten? (Marriott)
  • Wie bereiten Sie ein Thunfisch-Sandwich zu? (Astron Consulting)
  • Meine Frau und ich wollen Urlaub machen. Welchen Ort würden Sie uns empfehlen? (PricewaterhouseCoopers)
  • Was ist Ihr aktuelles Lieblingslied? Singen Sie doch mal vor! (LivingSocial)
  • Wie groß ist der Winkel beider Uhrzeiger um 11.50 Uhr? (Bank of America)
  • Haben Sie jemals einen Stift vom Büro mitgenommen? (Jiffy Software)
  • Wählen Sie zwei Prominente, die Ihre Eltern sein sollten. (Urban Outfitters)
  • Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie mache ich mich als Interviewer? (Kraft Foods)
  • Wie würden Sie jemandem erklären, wie man ein Omelette macht? (Petco) (om, derStandard.at, 28.1.2013)

Welche skurrilen Situationen haben Sie bei Bewerbungsgesprächen erlebt?

Share if you care
Posting 176 bis 225 von 331
1 2 3 4 5 6 7 8

Denken's über die Übertragbarkeit von Skills nach.

Ou. Das hat noch gefehlt. Ein Besserwissertipp.

Aber weil ich auch gern besserwisser: denken Sie einfach daran, Beispiele aus der realen Jobsituation zu nehmen. Ausser Sie wollen, dass der Bewerber merkt, dass Sie keine Ahnung vom ausgesxhriebenen Job haben, weil Ihnen nur pervertierte Beispiele einfallen und nicht hands on Beispiele aus der Praxis....

So. Besser gewusst.

Es gibt schon jobs, wo es zur realen Jobsituaiton gehört, schnell aus Informationen Schlüsse zu ziehen, diese zu verarbeiten, und zu überlegen welche Aussagen man treffen kann und wo man mehr Daten braucht.

Und das ist eben eine seltene und gut bezahlte Fähigkeit, die's sinnvollerweise beim ersten Gespräch testen. Wie wollen's das denn sonst später herausfinden bei Leuten die selbststänbdig arbeiten und wo's eben erst am Ende - wenn's zu spät ist - drauf kommen ob die Ergebnisse passen oder nicht?

Noch einmal, weil Sie heute extremlangsam von Begriff sein dürften:

Ein paar Anwendungsbeispiele aus der Praxis. Wenn die nicht griffig genug sind, dann gibts die von Ihnen zitierte Notwendigkeit nur in Ihrem Kopf und nicht in real. Und anhand dieser Realbeispiele seh ich ja, obs reicht oder nicht. Da brauch ich keine Pinguine im Sombrero. Die Frage der Uhrzeiger kommt nur in die skurrile Liste, wenn es unpassend zum Jobprofil gefragt wurde. Sonst würds ja nicht als unpassende Frage empfunden werden.

Jaja, man kann sich die Notwendigkeit sich vor "schwierigen" Gesprächen zu schützen immer irgendwie rechtfertigen.

Nur nicht zugeben, dass SIe's nicht schaffen.

? Wollten Sie dieses post irgendwo anders posten?

Nein. Genau hier passt es hin.

dann sollen sie mir

eine case study geben, ein _echtes_ problem aus dem taeglichen leben. das kann ruhig auch herausfordernd oder unmoeglich zu loesen sein. hatte ich schon mal, auf beiden seiten, das ist auch voll ok, denn dann weiss auch der bewerber gleich, was auf ihn zukommt.

Eine Case-Study ist das selbe - das Problem ist aber, dass man Case-Studies eben auch nach Schema F lösen kann.

Der Charme an so kurzen Beispielen, die dann ohne Unterlagen oder Papier angerissen werden ist eben, dass der gefragte seinen Ansatz reflektieren muss, weil er eben keine Standardlösung hat. Und das interessante ist ja nicht, aus einer Case Study das gewünschte Ergebnis zu finden - sondern zu überlegen wo das Problem oder die Aufgabenstellung lkeigen könnte, und was SIe daraus machen.

So ein Beispiel hat für Sie echt Charme? Wenn die Realbeispiele so einfach zu lösen sind,

Dann ists ja nicht so schwierig und kann locker mit Vorbereitung gelöst werden. Wozu also Spielchen Comic Beispiele? Und wenns komplizierte Probleme gibt, kann ja ein Realbeispiel nicht mit Vorbereitung gelöst werden. Think again.

Es geht nicht um die Lösung, sondern um das Vorgehen bei der Problösung.

Und es gibt eben auch Jobs, wo's nicht sagen können "ich geh jetzt mal ins Büro und find heraus wie man sowas macht, und wenn ich's weiss komm ich wieder".

Noch einmal: wenns ums Vorgehen geht: bitte Realbeispiele. Wenn die nicht verfügbar sind, dann ist die Komplexität nur in Ihrem Kopf und findet real eben nicht statt,

Dann braucht der Kandidat aber die Fähigkeit, Kompliziertes zu lösen nicht und Sie brauchen kein an den Haaren heran gezogenes Pinguinbeispiel.

naja es geht bei dem beispiel z.b. vermutlich darum, wie man eine schätzung angeht. ob man aus dem blauen heraus schätzt oder ob man das ein bissl analytisch angeht oder ob man sich ausrechnet, wieviel platz da ist, wieviel verbraucht wird, ob das zeug auch zwischen sitze rutschen kann etc...

beispiel aus dem täglichen leben könnte sein: wieviele schrauebn des typs XY sind in einem smart verbaut? das selbe in grün.

ganz ehrlich

wieviele jobs gibt es, in denen man dauernd schaetzen muss?
mir faellt so spontan keiner ein.
mit undefinierten situationen oder unvollstaendigen informationen umgehen, das ja, damit ist man sicher oft konfrontiert. aber auch das ist viel besser mit einem rl-beispiel abgedeckt.
aber dafuer muesst man sich ein bissl muehe machen.

wenn man entscheidungen trifft, bei denen es um verschleissteile geht, muss man z.b. andauernd schätzen. verschleissteile werden nämlich in der BOM oft entweder nicht erwähnt und wenn, dann als geschätzter wert und nicht als stückzahl. dass genau wo steht, wieviele schrauben was braucht, gibts ausser bei IKEA nur selten.

wenn sie z.b. in der preisgestaltung tätig sind, und nicht wissen, aus welchen und wieviele teilen etwas besteht, geht halt nur schätzen.

überhaupt wird oft sehr wenig mitdokumentiert und man ist aufs schätzen angewiesen. und da ist die frage, wie man schätzt, schon wichtig.

Verschleissteile schätzt man aber anders ein als Küheanzahl in Kanada.

Wenn SIe das denken, haben SIe entweder nicht ausreichend abstrahiert, oder die Aufgabenstellungen nicht surchdacht.

Nehmen Sie mal einen Zettel und überlegen SIe, wie Sie die Aufgaben angehen würden.

Interessant ist ja nicht das Ergebnis, sondern das Vorgehen. Und das ist je nach Erfahrung und Bildungshintergrund unterschiedlich.

Jössas.

Naja - vielleicht verstehen SIe's ja wirklich nicht?

Ein eher ungewöhnliches Werkstück zu zeigen und nach der Verschleissberechnung zu fragen geht sich wohl im Kopf bei Ihnen nicht aus?

Ich denk mir, Sie wollen unbedingt Drama aus dem Jobinterview machen.

Das zeigt mir eher, dass Sie sich selbst wichtiger machen als Sie sind. Und das wär dann die Frage, ob Sie unter Minderwertigkeitskomplexen leiden, die Sie mit pervertierten Interviews inMachtpositionen gegensteuern. Normal können Sie mit Menschen offensichtlich nicht reden, bzw. Trauen Ihrem eigenen Menschenkenntnis nicht. Was wiederum sagt, dass Sie eigentlich wirklich nicht geeignet sind, um Menschen zu beurteilen.

Sie können nicht wirklich mit der Realität umgehen?

Offensichtlich sind es ja nicht Leute wie Sie, die festlegen können welche Entscheidungen ich treffen soll.

Aber ich traue meiner Menschenkenntnis bei diesem Urteil - Es hat viel Aussagekraft, wenn sich Leute vor "Stress-Situationen" wie Gesprächen mit Entscheidern fürchten.

" Es hat viel Aussagekraft, wenn sich Leute vor "Stress-Situationen" wie Gesprächen mit Entscheidern fürchten."

Dazu ein kleiner Hinweis: diese Bewerbungsgespräche verursachten bei mir keinerlei Stress - sofern ich den Job nicht brauchte! Wenn dieser Hintergrund nicht bekannt ist (wird wohl meist so sein), dann ist der Stress-Test nicht mehr ganz so eindeutig in der Aussagen!

Noch einmal: Sie verstehen es nicht.

Ein Gespräch zu führen mit Mickey Mouse "scherz"fragen ist leider üblich, vor allem im heiss umkämpften Markt der Niedriglohnsektors, weil Personaler sadogeile Wirrköpfe sind, die sich mit sowas aufwerten wollen und nicht auf die Idee kommen, ganz normale Gespräche mit Realbeispielen für die Bewerber zu führen, um ihre Entscheidungen zu treffen. Diese Unart hat sich leider auch in weiter obere Ebenen gezogen, Sie verteidigen das.
Um für meine Bereiche Leute auszusuchen, brauch ich keine Sombrero Pinguin Fragen, um Entscheidungen für oder gegen eine Aufnahme zu entscheiden. "ich blühe auf bei Stress" ist der Glaubenssatz zu burnout.

Bisher haben Sie erklärt, dass Sie diese Person nehmen, wenn sie auf Pinguin mit Sombrero lustig antwortet?

verstehe

da haben wir wohl voellig unterschiedliche erfahrungen. die preisgestaltungen, die ich kenne, stuetzen sich auf komplett durchge"costete" produkte. aber da hat vielleicht auch schon mal jemand viel frueher in der kette was geschaetzt.

is wohl branchenabhängig

sich so vorführen zu lassen, ist einfach nur lächerlich; wer bewerber ohne rückgrat will, klar, die kann man mit solch fragen sicherlich gut austesten

Wenn Ihr Selbstwertgefühl nicht zulässt, dass Sie mit dem Gegenüber in einem Bewerbungsgespräch gemeinsam scherzen - und auch über die Frage lachen - um dann die Gelegenheit zu nutzen den Gegenüber zu überzeugen - dann sind's für einen Job in dem's verhandeln müssen und Kundenkontakt haben schon recht gut ausgefiltert.

solche quizfragen bringen meist nur chefs von mittelstandsunternehmen, die gar keine ahnung haben, was sie wollen oder wen sie brauchen; und dann treffen sie auf brave bewerber, die sich geschickt anpassen wollen und anfangen zu rechnen und zu tüfteln,...das ist schon sehr bitter

Stimme Ihnen da hundert pro zu.

Aber ehrlich: zwar tun diese Chefs so, als wollten sie super Individualisten, aber insgeheim wollen sie Speichellecker und Buckler, aber wer gibt so etwas schon offen zu. Da ists doch besser fürs Image, wenn ich so tu als ob. Hab Bekannte, die jährlich ihre Untergebenen fragen, was sie von ihnen halten (!), eine junge engagierte Mitarbeiterin hat vergessen anzuführen, dass sie so super Chefs sind, wochenlang gabs Drama im Bekanntenkreis, weil was um Himmels Willen soll man mit so einer unloyalen Mitarbeiterin machen, feuern kann man sie ja nicht, weil man so gut ist, usw. Innerhalb von ein paar Monaten war genug Lärm um nichts und dann "musste" man sich trennen. Ach ja: sie hatte Anregungen eingebracht, wie sies bei der Konkurrenz gut sah..

Das schreiben Sie jetzt, weil SIe sich öfters bei Mittelstandsunternehmen und selten für hochwertigere Positionen in Konzernen beworben haben?

das ist die meinung eines aussenstehenden objektiven betrachters; ich bin nicht so egozentrisch und beziehe jede aussage auf mich;

"eines aussenstehenden objektiven betrachters"

"Irgendwer" hat es Ihnen also erzählt?

Ich hab's anders erlebt - bei Konzernen passiert's genau so, je nach Position, nur ist mehr Plan dahinter. All die Dinge wie AC, Stressinterviews, Testverfahren etc kommen ja ursprünglich aus dem Konzernumfeld.

Wissen Sie, wenn ich mich bewerbe, bin ich nicht als Komiker für den frustrierten Interviewer dort.

Scherzen tu ich nachher. Und ich darf Ihnen mitteilen: öfter als gedacht begeilen sich irgendwelche grauen Möchtegernseier mit "lustigen" Interviewfragen und an ihrer Machtpisition in Bewerbungsgesprächen und quälen komplett unnötig die Menschen, die sich bewerben kommen. Sie sollten nicht vergessen, dass für viele sehr viel von dem Vorstellungsgespräch abhängt und derjenigr, der sich vorstellen kommt klarerweise bei der Situation nicht so locker sein kann wie der Interviewer, der ja einen Job hat... Klar. Die Interviews, wo ich aus Lust an der Freude hingehe, aus Neugier oder anderem, da scherzerl ich wohl auch ganz anders, als wenn ich ein paar Monate schon um Geld bange, und dringend einen Job brauch.

Naja - Am Ende des Tages treffen bei einem Bewerbungsgrespräch ein potenzieller AG mit einem potenziellen AN zusammen.

Und wenn in dem Gespräch eine Einigung zustande kommt, dann wird's was mit dem Job.

Manches mag unnötige Quälerei sein, und warum sollten HRler im Schnitt qualifizierter sein als andere Arbeitnehmer.

Am Ende des Tages ist es eine Auswahlsituation - und das kann man offensichtlicher oder weniger offensichtlich machen. DASS es eine Auswahlsituation ist, wird sich dadurch nicht ändern.

Und ob man locker oder entspannt ist kommt nicht aus dem Gespräch, sondern aus der persönlichen Vorgeschichte.

Klar - für viele Jobs ist es unnötig, aber für manche müssen's einfach Schlagfertigkeit und Stressresistenz herausfinden.

Ps. Noch ein Mal: wir haben offensichtlich komplett konträre Ideen davon, wie man "stressresistenz" und

Schlagfertigkeit oder Eignung für Jobs heraus findet. Noch einmal: gerade in solchen Jobs gibts eine Fülle von überraschenden Situationen, da brauch ich keine an den Haaren herbei gezogenen erfinden.

Mit "Was würden Sie machen, wenn ..." bekommen's gute Gschichtln, aber keine authentischen Reaktionen.

Da habe ich komplett andere Erfahrungen gemacht.

So wie sies im Beispiel brachten, so haben sies auch nachher gekonnt. Ich weiss noch immer nicht, für welche Astronautenjobs Sie Interviews führen, aber bei mir/uns hats immer mit ganz normaler Gesprächsführung funktioniert, hier eher im oberen Einkommenssektor, aber auch bei anwesenheit in Gesprächen für Standardjobs konnte ich ohne Mickey mouse immer sowohl den Charakter als auch die schwachen oder starken Seiten der Erfahrungen im geforderten Bereich erkennen (zb routiniert, eingerostet, schaumschläger, übergenau, schlampig, etc), das ist nun wirklich keine Kunst. Man muss nur selbst sich informiert haben und sich a bisserl in der Welt auskennen, weswegen natürlich 20jährige Studiumsneulinge nicht geeignet sind fürs Jobinterview führen.

Manmuss die Leute echt nicht unnötig quälen.

Wenn's als Quälerei empfunden wird, mit jemanden der eine Entscheidung treffen wird ein auch mal schwieriges Gespräch zu führen - dann ist die Frage, ob das jemand ist den man sinnvoll zum Kunden schicken kann um schwierige Verhandlungen oder Gespräche zu führen schon gefallen.

Aha. Genau. Die billa Verkäuferin muss sich die Sadomasosprüche des sich begeilenden Interviewers gefallen lassen, genau. Damit der zu seiner Aufwertung kommt.

Na, sinds mir nicht bös, jetzt wirds schön langsam peinlich.

Und jeder andere gehobenere Job kann sich auf einem Finger ausrechnen, zu welcher Kasperlpartie er sich da gerade beworben hat, wenn die Sombreropinguinfrage gezogen wird. Da ist normales Arbeiten dann ohnehin nur erschwert möglich, weil alles immer mit hyperventilierenden Selbstdarstellern einher geht. Dann haben Sie zwanzig Meetings pro Woche, die nur zur Selbstdarstellung der einzelnen Manager dient und 80% Luft bei 20% Effektivität dabei ebtsteht.
Normale Menschen machen Nägel mit Köpfen und gehen keinen Umweg mit Mickey Mouse Spielchen sondern verwenden reale Kommunikationsmuster zur realen Kommunikation und für reale Auswertung.

etzt ist es klar: In Ihrem Erfahrungshorizont geht es um Billaverkäuferinnen, und nicht um qualifizierte Jobs. Alles klar, das passt zum Bild.

bewerberInnen ohne rückrad bekommen firmen, wenn man von ihnen verlangt, dass sie auf vorgekaute fragen vorgekaute antworten geben! mich kotzt es an, wenn ich jemanden erklären muss, warum genau ich die richtige bin, nachdem mir gesagt wurde, dass der job in spe total undankbar ist....
ich bin so ehrlich und sage, dass ich das nicht kann, hat aber auch nicht funktioniert, bzw. hab ich der firma eine absage geschickt!
ich finde solche fragen toll, solange sie individuell gewertet werden (was sicher nicht passiert), und nicht die vorbereitung auf ein bewerbungsgespräch in zukunft daraus besteht, dass sich bewerberInnen abstruse pseudokreative antworten vorkauen...

Wenn sie sich die Fragen zu den Firmen anschauen, machen diese alle Sinn. Egal ob Kreativität oder Analytische Fähigkeiten, die Fragen testen das. Können sie die Fragen nicht beantworten fehlen ihnen die Fähigkeiten für diesen Job, egal ob sie das laut CV beherrschen.

ich hoffe, sie werden nie ein besonders einflussreicher personaler; bedauerlicherweise gibt es viele arme seelen, die sich von ihren fragen erniedrigen lassen würden; mit einer selbstbewussten einstellung hat man wohl bei den meisten recruitern das nachsehen, allerdings haben diese auch meist keine tollen jobs zu vergeben;

"die sich von ihren fragen erniedrigen lassen würden;"

Warum erniedrigen lassen?

Geben's eben eine Antwort, und fragen's anschliessend: "Aber eine sehr spannende Frage - Was ist denn Ihre persönliche Antwort?"

Dann ist das Gleichgewicht der Kräfte auch offensichtlich wieder hergestellt.

Das Problem bei "erniedrigenden" Fragen ist ja da sMindset mit dem SIe ins Gespräch gehen.

Erniedrigend ist es nur, wenn SIe sich für die Antwort schämen. Ansonsten ist es eine Gelegenheit, den Gegenüber damit zu beeindrucken wie toll sie sind.

Ja. Lustig. Für diejenigen, die aus Neugier, Lust oder sonstigem sich bewerben gehen.

Es gibt aber auch Menschen, denen grad das Wasser bis zum Hals steht. Das Problem ist ja nicht, dass solche Fragen bei Jobs um die paar Tausender gestellt werden, sondern es werden oft Leute gequält, die im unteren Einkommensbereich herumgrundeln und existentiell möglicherweise von den jobs abhängig sind... Für die sind solche Fragereien sadistische Quälereien. Wer finanziell unabhängig ist, den bringen solche Kindereien ned wirklich aus der Ruhe, ich denk mir meinen Teil oder sag sogar was, wenn mich jemand sowas fragt. Aber wenn Sie jemanden erwischen, dessen Existenz am seidenen Faden hängt, der wird das nicht ganz verstehen.

Ich denk, jetzt hab ich unseren Auffassungsunterschied gefunden - Da srtimm ich ihnen jetzt zu: Es macht keinen Sinn, jeden Sachbearbeiter oder auch hochqualifizierten Techniker mit sowas zu quälen.

Bei Leuten die eigenständig und alleine vor Ort beim Kunden im Ausland das Unternehmen vertreten passt's schon, einen keineren Ausblick auf Stresssituationen und Schlagfertigkeit schon im vorhinein anzutesten.

Ja. Aber das Abtesten - und da unterscheiden wir uns in der Auffassung funktioniert ohne Mickey Mouse Spielchen.

Ich habe weiter oben noch dargestellt in einem posting, dass sich eine .firma, die derartige Spassettln macht, ziemlich selbst demontiert.

Die besten Interviews auch im gehobenen Bereich waren für mich Interviews, wo laufende Probleme mir vorgestellt wurden und ich, ohne die Firmenstruktur im Detail zu wisssen, aufgefordert wurde, eine Lösung zu finden und wie ich vorgehen würde. Das habe ich übernommen, weil Kasperl bin ich nicht und ist auch der Kandidat nicht. Soll ja ins Team passen. Und Möchtegernkreative sind mir wie Möchtegernbestimmer mit Schaumschlagqualitäten ein Greuel.

"Mit welchem Tier würden Sie sich vergleichen?"

@Parlamentsdirektion

Posting 176 bis 225 von 331
1 2 3 4 5 6 7 8

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.