"Welches Küchenwerkzeug wären Sie?"

  • "Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?
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    "Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?

US-Jobportal hat verrückte Fragen gesammelt, die Bewerber bei Gesprächen ertragen müssen

Sie stehen zwischen Jobkandidat und Firma. Fast alle kennen sie, die wenigsten lieben sie: Bewerbungsgespräche. Ein Oszillieren zwischen Psychospielchen und nüchterner Analyse der Qualifikation von Bewerbern. Also ein Terrain, auf dem man leicht ausrutschen kann. Gezielte Vorbereitung ist schwer möglich. Vor allem wenn man mit Personalverantwortlichen konfrontiert ist, die das Einstellungsgespräch als Experimentierfeld für Originalität sehen. Mit dem Ziel, hinter die Fassade von Bewerbern zu blicken.

Das US-Jobportal Glassdoor hat sich die Mühe gemacht und 300.000 Fragen analysiert, die bei Vorstellungsgesprächen die Runde gemacht haben. Die "verrücktesten" wurden nun veröffentlicht - und welches Unternehmen sie gestellt hat. karrierebibel.de hat sie übersetzt und gereiht.

  • Ein Pinguin kommt gleich durch die Tür. Er trägt einen Sombrero. Warum und was sagt er, warum er hier ist? (Clark Construction Group)
  • Wie würden die Menschen in einer perfekten Welt kommunizieren? (Novell)
  • Wenn wir zu Ihnen zum Essen kommen würden, was würden Sie kochen? (Trader Joe's)
  • Woran denken Sie, wenn Sie alleine im Auto sitzen? (Gallup)
  • Welche Songs beschreiben am besten Ihre Arbeitsweise? (Dell)
  • Wenn Sie einen Bundesstaat loswerden müssten, welcher wäre es? (Forrester Research)
  • Wie viele Kühe gibt es in Kanada? (Google)
  • Schätzen Sie: Wie viele Fenster gibt es in New York? (Bain & Company)
  • Jeff Bezos kommt in Ihr Büro und bietet Ihnen ein Million Dollar, um Ihre beste Geschäftsidee zu finanzieren. Welche wäre das? (Amazon)
  • Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie? (Salesforce.com)
  • Welches Küchenwerkzeug wären Sie? (Bandwidth.com)
  • Wie gut würden Sie Ihr Gedächtnis bewerten? (Marriott)
  • Wie bereiten Sie ein Thunfisch-Sandwich zu? (Astron Consulting)
  • Meine Frau und ich wollen Urlaub machen. Welchen Ort würden Sie uns empfehlen? (PricewaterhouseCoopers)
  • Was ist Ihr aktuelles Lieblingslied? Singen Sie doch mal vor! (LivingSocial)
  • Wie groß ist der Winkel beider Uhrzeiger um 11.50 Uhr? (Bank of America)
  • Haben Sie jemals einen Stift vom Büro mitgenommen? (Jiffy Software)
  • Wählen Sie zwei Prominente, die Ihre Eltern sein sollten. (Urban Outfitters)
  • Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie mache ich mich als Interviewer? (Kraft Foods)
  • Wie würden Sie jemandem erklären, wie man ein Omelette macht? (Petco) (om, derStandard.at, 28.1.2013)

Welche skurrilen Situationen haben Sie bei Bewerbungsgesprächen erlebt?

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Welches Küchenwerkzeug...

Also wenn mich das jemand fragt, dann stehe ich auf, und sage, danke, kein Interesse an Ihrem Unternehmen.

Dann hat die Frage zu 100% ihren Zweck erfüllt :-)

ist doch schön

so kommt zusammen, was zusammenkommen soll, UNternehmen, die Mitarbeiter verarschen, und Mitarbeiter, die kein Problem damit haben, verarscht zu werden.

Ich hätte die Frage mit dem Küchengerät nicht als Verarsche gesehen, sondern z.B. als Test für die Abstraktionsfähigkeiten des Kanditaten.

A) Messer (Scharf, Gefährlich, Präzise,...)
B) Nudelwalker (Ebnet Widerstände,...)
C) Mixer (Laut, Handlich,..)
D) Backofen (Heiß, Groß,..)
E) Kenwood Chef (Universell, Belastbar, Ausdauernd, Kräftig)

Je nach Job ist vermutlich "E" die beste Antwort.

ich musste spontan an "Dosenöffner" denken... mittlerweile erscheint mir das ein wenig zu eindeutig zweideutig.

Schnitzelklopfer

God almighty! Es gibt sie doch!

Wieviel sind eineinhalb Drittel von Hundert?

Sechs Drittel von 25

50?

Ita est. :-)

Die Frage mit den Winkeln der Zeiger finde ich eigentlich nicht skurril. Die sollte jeder mit Matura beantworten können, jedenfalls wenn ein schriftlicher Rechengang erlaubt ist. Je nach Jobprofil könnte die Frage natürlich trotzdem unpassend sein.

Für solche Fragen muss man eine Matura haben?

Oder:

Solche Fragen können nur von jemanden beantwortet werden der eine Matura hat?

Oder:

Eine Matura zu machen hatte nur den Zeck solche Fragen zu beantworten?

Oder oder oder...

Zu was brauchen Sie einen schriftlichen Rechengang?

Zeiger auf 9 und 12 wären genau 90 Grad. Zeiger auf 10 und 11 sind somit ein Drittel von 90 Grad und das sollte schon ohne Nebenrechnung gehen oder?

Oder verhau ich mich da grad voll peinlich?

10 vor 11 steht der Stundenzeiger noch nicht genau auf 11.

10 Minuten sind eine 6tel Stunde, der Winkel zwischen 10 und 11 sind 15 Grad. Von ihrem Ergebnis müssen sie noch 1/6tel davon abziehen.

Aber auch das geht im Kopf.
Nur halt bissl langsamer ;-))

Beide falsch, setzen. 11.50 ist 10 vor 12, nicht 10 vor 11.

Und wieviel Grad sinds dann?

Keine Antwort? Setzen! ;-))

als stumpfer oder spitzer Winkel ausgedrückt?

um 11 50 steht er fast auf 12!

schnelle antwort: etwas unter 60 grad, oder hab ich mich da auch verhaut??

11:50 => 27,5 Grad

Uhrzeit 10 vor 12.

10 ist bei 10/12 von 360°, 12 bei 12/12 von 360° --> also 12/12 von 360° --> also grob 60°.

Nachdem der Zeiger bei 10 vor 12 noch nicht ganz auf 12 steht (sondern da 5/6 der Stunde vergangen sind, auf 5/6 der Distanz zwischen 11 und 12, also 11/12 der Distanz von 10 bis 12) --> sind es real 11/12 * 60°, also 55°.

Leider Nein.
55°.

Wer mir da rot gegeben hat, darf mir ruhig das "richtige" Ergebnis vorrechnen X-D

10 vor 11

aber der Winkel zwischen 10 und 11 ist immer noch 30 Grad (3 Stunden sind 90 Grad) :-)

Der Winkel zwischen den Zeigern bei "10 vor 11" beträgt 25 Grad.

10 vor 11 => 12,5 Grad

Bei "10 vor 11" (=10:50) sind es 25 Grad!

Wenn Sie es nicht glaugen, dann haben Sie hier eine Uhr zum Nachprüfen:

http://www.realmath.de/Neues/Kla... inkel.html

die Fragen sind finde ich wenigstens lustig und was anderes als der typische Brei

- was sind Ihre Stärken
- was sind Ihre Schwächen
- was bringen Sie den Unternehmen
- wo sehen Sie sich in drei Jahren

Weil diese Fragen sind wirklich selten d ...mm.

Einstellung ist überhaupt etwas schhwieriges. In der Regel kriegt der mit der größten Klappe (wenns kein Vitamin P Posten ist) den besten Job. Und der ist in der Regel nicht der fleißigste, fähigste und gescheiteste...

Was ist daran lustig?

Vitamin P ist

was, nochmal?

egal was es ist, gibt´s nicht in Ö, hat mitterlehner gestern selbst gesagt :-)

Plödheit

protektion?

Das Nichtbeantworten dieser Fragen

wird oft erwartet. Freundliches und bestimmtes Ablehnen wird sehr oft als positiv bewertet und nicht so sehr das ernsthafte Eingehen auf lächerliche Fragen.

nein das waren doch

dir "richtigen" Stresstest-Frage, also "Sie können doch eh nix was wollen Sie hier". Die waren vor ca. 10 Jahren in, derzeit sind es halt die im Brotkörberl übernachteten. Die sind wenigstens nur ein bissl daneben und nicht asozial.

Sehr interessantes Statement, aber ich würde es nicht pauschalieren.

Einige der obigen Fragen sind durchaus interessant und haben das Potential bestimmte Fähigkeiten zu filtern. Interessant dabei ist nicht nur die Antwort selbst, sonder viel wichtiger ist, wie der Bewerber mit unerwarteten Situationen umgeht. Es gibt ja auch unterschiedliche Arten, wie man eine dumme Frage elegant zur Seite schiebt.

cool, ...

... nicht dass ich die Fragen für besonders sinnvoll halte, aber ich würde gerne alle beantworten. Würde dann vermutlich den Job nicht bekommen, aber ich hätte meinen Spass gehabt :-)

:-)

Ich dachte mir das Gleiche :-)
Es gibt wohl nichts Destruktiveres (auch im Leben) als sich zu verkrampfen und sich selbst künstlich in eine Prüfungssituation drücken zu lassen.

gute Idee

Das wär vermutlich der beste Weg alle Fragen so merkwürdig sie auch sein mögen in aller Ruhe mit an bissal an Schme durchbeantworten.

Also ich würde ...

... Günther Neukirchner zitieren:

http://www.youtube.com/watch?v=1wPLLpXmKJc

das zitat funktioniert hier wunderbar ja

Solche oder ähnliche Fragen hatte ich nie

Aber was mich bei Recruitungfirmen aktuell mehr nervt ist diese abgehobene Arroganz, mit der die meisten operieren. Auf jeder Jobplattform werden den Bewerbern die DOs und DONTs von Unterlagen und Gesprächen eingetrichtert. Aber es wird kaum bezug genommen auf die Praktiken von Recruitern. Mir ist bewusst, dass es sehr viele schlechte und ungeeignte Bewerber für manche Stellen gibt und das nicht alle ein individuelles Absageschreiben erhalten können. Aber wenn ich mich auf eine Leitungsposition bewerbe, mich gründlich vorbereite, Zeit investiere und zu einem Gespräch eingeladen werde, dann darf man sich wohl einen Zweizeiler als Absagegrund erwarten, oder nicht!? Aber als Bewerber ist man wohl leider noch immer nur der Bittsteller.

Da habe ich wohl einen Nerv getroffen, ich dachte nicht, dass ich für meinen Post so viel Zuspruch erhalte. Ich habe diese Situation auch schon mit einem Karriere-Journalisten diskutiert. Er meinte nur, er verstehe mich, aber solange sich die Recruiter ihre Anwärter aus so vielen Bewerbern aussuchen können, wird sich an dieser Situation wohl nicht so schnell etwas ändern. Zumindest bei einigen Firmen. Gott-sei-dank gibt es aber auch einige gute Personalfirmen, die das machen, was sie sollten: Bewerber und Unternehmen "beraten". Vielen ist das aber wohl zu lästig. Die besten Erfahrungen habe ich übrigens bei Jobs gemacht, die direkt von Personalabteilungen und nicht von Recruitern ausgeschrieben waren. Komisch, warum wohl ...

Ist mir neulich in Deutschland so gegangen. Habe mich sehr lange auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, inhaltlich sogar einen ehamligen Vorgesetzten zu Rate gezogen (der mir sehr gerne geholfen hat). Mein Fehler: Ich habe mir den Nachmittag nicht freigenommen, sondern bin nur kurz vom Job weggegangen (geht leider oft auch nicht anders). Das Ergebnis: Man hat den Termin offenbar verschwitzt, zum vereinbarten Zeitpunkt war niemand da, keine Entschuldigung, später wurde telefoniert etc. Selbst wenn ich länger Zeit gehabt hätte, die Atmosphäre war im Keller. Hab dann von mir aus abgesagt, wieder ohne Rückmeldung des Bedauerns. Ja, man ist de facto Bittsteller.

Anderes Beispiel: Bewerbung bei einem namhaften Bildungsverlag in D, Verlagsleiterin schreibt mir ein E-Mail: "Danke für Bewerbung, wäre es Ihnen möglich, dass wir morgen kurz telefonieren?" Ich antworte: "Morgen ist ganz dicht gedrängt mit wichtigen Terminen, zwischen 13:00 und 15:00 Uhr habe ich ein wenig Spielraum. Geht auch ein anderer Tag?" Sie antwortet: "Gut, dann ruf ich sie morgen um 15:00 Uhr(!)an. Ich (schon auf anderem Firmengelände wegen Termin) führe das Telefonat, Verbindung reißt zweimal ab - mein Pech. Ich schreibe ihr am Abend ein E-Mail des Bedauerns, spreche ihr am nächsten Tag noch auf die Mailbox, entschuldige mich - bis heute keine Reaktion mehr, auch keine Absage von der Personalerin.

Eine Frage?

Sie haben erklärt sie hätten zwischen 13:00-15:00 Zeit.
Warum akzeptieren sie dann einen Anruf um 15:00.
Weiters denke ich, dass sie in diesem Fall keine Schuld trifft warum Entschuldigen sie sich?
Wenn die Firma/ das Unternehmen nicht in der Lage ist sich an Terminvereinbarungen zu halten, sollte ihre Entscheidung nicht für dieses Unternehmen zu arbeiten zu wollen sehr einfach sein.

Wie das Leben so spielt: Es gibt Termine in der Besetzung, und manchmal hat man eben noch die Chance auch rein zu kommen - wenn man einen Termin findet. Wenn nicht, kommt man eben nicht in die Auswahl.

Wenn er 13-15 vorschlägt, und Sie sagt 15 - dann ist es auch keine Vereinbarung gebrochen - er hätte auch nein sagen können.

vielleicht, weil er sich net auf an job bewirbt, wenn er den dann net auch machen mag?

Ich habe mich für das missglückte Telefonat aufgrund der abgerissenen Verbindung entschuldigt. Das Akzeptieren der Uhrzeit war im Nachhinein betrachtet natürlich ein Fehler, aber warum kommt es überhaupt dazu, dass sie auf meinen Vorschlag/meine Frage nicht eingeht? Warum lässt man einen Bewerber dumm sterben? Kann man deswegen nicht zumindest noch so viel Respekt aufbringen und dem Bewerber Rückmeldung (eine Absage) geben? Lesen Sie nochmals das Ausgangsposting von Mr. Orange und betrachten Sie mein(e) Postings unter diesem Blickwinkel.

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