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"Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?
Sie stehen zwischen Jobkandidat und Firma. Fast alle kennen sie, die wenigsten lieben sie: Bewerbungsgespräche. Ein Oszillieren zwischen Psychospielchen und nüchterner Analyse der Qualifikation von Bewerbern. Also ein Terrain, auf dem man leicht ausrutschen kann. Gezielte Vorbereitung ist schwer möglich. Vor allem wenn man mit Personalverantwortlichen konfrontiert ist, die das Einstellungsgespräch als Experimentierfeld für Originalität sehen. Mit dem Ziel, hinter die Fassade von Bewerbern zu blicken.
Das US-Jobportal Glassdoor hat sich die Mühe gemacht und 300.000 Fragen analysiert, die bei Vorstellungsgesprächen die Runde gemacht haben. Die "verrücktesten" wurden nun veröffentlicht - und welches Unternehmen sie gestellt hat. karrierebibel.de hat sie übersetzt und gereiht.
Welche skurrilen Situationen haben Sie bei Bewerbungsgesprächen erlebt?
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das austicken?
nur weil ich keine hyperoriginelle antwort geb, sondern hoeflich frag, was pinguine mit meinem job zu tun haben?
darfst mich gern als teamunfaehig und unkreativ zurueckmelden. (personalagentur? die hat natuerlich noch weniger ahnung vom business und kann ja gar keine sachbezogenen fragen stellen.) wenn dein auftraggeber potentiell gute mitarbeiter deshalb nicht will, ist das sein problem, ich mach mir keine sorgen, einen job zu finden, wo ich mich nicht unfreiwillig zum kasperl machen muss.
dass wir das erfahren werden.
das merken wir dann erst im interview, wenn der junior personaler (sorry, ich kenne keine erfahrenen hr-manager, die so einen topfen daherreden, sollte er einer sein, umso mehr ein grund, nicht dort zu arbeiten) auf einmal wissen will, wieviele marienkaefer es im burgenland gibt.
Das Problem an ihren Antworten ist, dass ihnen ganz offensichtlich das Verständnis für den Job und Beweggründe anderer leute fehlt und wenig Empathie zeigen. Dieses Unverständnis beziehen sie dann auch noch auf sich, und fühlen sich dabei verarscht.
Ich würde zwar nicht derartige Fragen stellen, aber würde ich zufällig diese Haltung erkennen, würden sie auch durchfallen lassen, außer sie sind der einzige Kandidat, aber das ist ja selten so. Und schon würde sich eine der Fragen als sinnvoll raus stellen.
ich bin sehr happy, wo ich bin.
und fuer deine firma hoffe ich, dass du deine sonstigen empfehlungen ein bissl fundierter triffst als per drei-postings-ferndiagnose. aber da in den meisten firmen eh die fachabteilung die entscheidung trifft, wird der schaden nicht so schlimm sein.
Sorry, aber bei dir hat man das Gefühl, dass du dich mit deiner Firma und der damit verbundenen Möglichkeit Arbeitskräfte zu rekrutieren (und diesen auch abzusagen) gar ein wenig mächtig fühlst. Der Artikel ist/war übrigens auf der Startseite verlinkt, da klickt man nicht nur dann drauf, wenn man einen Job sucht.
vielleicht ist die fachabteilung ja total nett. ich hab auch schon, naja, sagen wir schraege hr-leute getroffen, an denen muss man einmal vorbei, und dann ist es eh ok. die generelle chemie im interview muss stimmen, das ist wichtiger als ein einzelner personaler.
antworten bekommt man auf solche depperten fragen? wo jeder versucht krampfhaft originell zu sein? das ist genauso aussagekraeftig wie die staerken und schwaechen. aber ich versteh schon, sachliche fragen koennen die personaler mangels fachkenntnissen nicht stellen, und irgendwas muessen sie ja machen.
Sachliche Fragen würden einerseits oft den Rahmen des Interviews sprengen da die genaue Erklärung sehr lange dauern kann. Zudem sind die meisten Firmen wegen Interna ziemlich panisch und wollen genauere Informationen nicht herausgeben. Und die Verfremdung dieser Info macht es dann erst wieder unbestimmt. Insofern nimmt man solche "merkwürdigen" Fragen und gibt diese.
bisher haben noch alle firmen, bei denen ich interviews hatte, es geschafft, ohne solche kindereien auszukommen. und das waren durch die bank sehr erfolgreiche unternehmen.
aber vielleicht ist mein fachgebiet halt so simpel, dass man es auch mit normalen fragen abchecken kann.
kann das auch innerhalb einer Firma sehr unterschiedlich sein. In meinem aktuellen Job hatte ich ein normales Interview. Etliche Kollegen aus derselben oder ähnlichen Abteilungen haben aber auch von Seltsamkeiten berichtet, die kamen aber nicht von den Personalleuten, sondern von den höheren Managern in den Zweit- und Drittrunden, die wollten sich wohl auch mal wichtigmachen.
Hängt sicher auch davon ab, wie sehr die Firma den Recruitingprozess strukturiert hat.
Also ich wechsel schon alle paar Jahre Mal, zahlt sich finanziell aus und Abwechslung ist auch nicht schlecht. Bis jetzt war erst ein Wechsel ein tiefer Griff ins Klo. :-)
Sind Sie Personaler (oder in der Branche)? Wenn ja, eine ernstgemeinte Frage. Was erwarten Sie sich von derart "kreativen" Fragen? Das mit den "interna geheim halten" kann ja nicht der einzige Grund sein.
Jeder der wirklich einen Job will, bereitet die 100 meistgefragten Fragen vor. Am Ende des Tages hast du so von diesen Bewerbern ausgezeichnete Antworten auf die Fragen bekommen. Also kannst du aus den vorgefertigten Antworten aussieben was nunmal nicht möglich ist, mit diesen Fragen könnten wir auch einen Fragebogen aussenden. Manche glauben kreativ zu sein und geben dies in ihren drei Stärken sowie Beispielen an. Gut, dann testen wir es durch solche Fragen. Darum amüsiert es mich wenn hier Leute wegen solcher Fragen explodieren, du kannst es auch als Stresstest sehen, wie reagiert jemand auf eine Situation die nicht vorbereitet wurde.
>Jeder der wirklich einen Job will, bereitet die 100 meistgefragten Fragen vor.
Hm, das hab ich noch nie gemacht, obwohl ich die meisten Jobs wo ich mich vorstellen war, sogar haben wollte.
Vielleicht komm ich deshalb in den Vorstellungsgesprächen so "authentisch" rüber. ;-)
>Manche glauben kreativ zu sein und geben dies in ihren drei Stärken sowie Beispielen an.
Sie meinen aber verbal, und nicht schon in der Bewerbung, oder? Soft Skills werden in Bewerbungsschreiben ja nicht bzw. kaum hervorgehoben, oder begeh ich da einen riesenfehler?
>du kannst es auch als Stresstest sehen
Na, das ists noch lange nicht, meiner Meinung nach. Aber ich bin ja kein HR-Manager oder dergleichen.
ist dir eigentlich klar, was du damit ueber deine tolle firma kommunizierst? "wir setzen leute hier absichtlich unter druck". glaubst du, dass das gut ankommt und du damit die besten leute findest?
und nur, weil du und die abteilungsleiter nicht faehig sind, mit ein paar sachlichen fragen herauszufinden, was jemand wirklich kann? du tust weder deiner firma noch deinen berufskollegen einen gefallen. und personaler haben eh schon mit einem schlechten ruf zu kaempfen.
""wir setzen leute hier absichtlich unter druck".
Es gibt jede Menge Jobs, wo's mit Druck umgehen können müssen.
Wenn's nicht mal damit umgehen können ein paar FRagen zu bekommen bei denen Sie nicht wissen was der Hibtergrund der Frage ist - dann sind's für diese Jobs nicht geeignet.
Interessant ist ja nicht die Antwort, sondern Ihr Umgang mit den fragen.
Und es ist schon sehr interessant und aussagekräftig zu sehen, wie Leute mit Situationen umgehen, in denen ihre gewohnten Verhaltensmuster nicht passen.
In Bewerbungsgesprächen geht's bitte nicht mehr darum, herauszufinden, was jemand kann. Das steht ja ohnehin hoffentlich in den Unterlagen, aufgrund deren man den Bewerber eingeladen hat.
Im Gespräch geht's nur mehr darum, herauszufinden, ob der Kandidat in's Gefüge der Firma passt, wie er in gewissen Situationen reagiert, wie er vielleicht an plötzlich auftauchende Probleme herangeht, etc. Und das kann durchaus (auch) mit derartigen Fragen passieren.
Dort tät ich nur anfangen, wenn ich echt keine andere Wahl hätt. Also bekommen sie genau die Mitarbeiter, die sie verdient haben: Volldillos. Die solche Fragen auch noch "lustig" finden oder demotivierte Kurzzeitjobber. Gratuliere.
dass die rein technischen faehigkeiten schon abgeklaert sein sollten.
und ich versteh auch, dass man die herangehensweise an probleme abchecken will. aber das geht auch anders, nur weil irgendein kreatives unternehmen mal mit "wieviele fenster gibt es in new york" angefangen hat, glauben jetzt phantasielose interviewer, sie muessen auch lustig sein und erfahren dabei sicher urviel ueber den bewerber. ganz im gegenteil, am meisten erfaehrt man ueber leute, wenn man sie entspannen und einfach freundlich plaudern laesst.
Solche, die für gutes Geld auch mal schwierige Situationen eigenständig lösen können.
Und über Basics wie in Englisch reden zu können ohne das erst vorher gross besprechen zu müssen, oder auch mal auf unerwartete Fragen und Situationen ohne nervös zu werden reagieren zu können - wenn man darüber erst mal diskutieren muss, sind andere passender.
Die können's dann für Jobs einsetzen, wo's nicht über Mistelbach hinaus kommen.
Offensichtlich brauchen Sies wirklich für sich persönlich, mir tun echt die Sklaven Leid, die unter Ihnen burnout Grundsätze mit lustigen Sombrero Pinguin Witzen vertuschen können, solange Sie sich nur Ihren eigenartigen Vorstellungen unterwerfen. Die Stufen werden immer mehr, die Sie grad runter rasseln.
Vielfach ist das, was man erzählt und das, wie man ist, nicht deckungsgleich. Genau dafür sind die Fragen und andere Dinge da. Um herauszufinden, inwieweit das, was der Bewerber erzählt hat mit der Realität übereinstimmt. Ein plötzlicher Sprachenwechsel soll nicht unbedingt die angegebene Sprachkenntnis verifizieren, sondern die Behauptung, man könne sich schnell auf neue Situationen einstellen. Wer da lang fragt, ob und warum er jetzt beispielsweise auf Englisch antworten soll, hat schon eher verspielt...
Das Beispiel mit den Englischkenntnissen ist nicht so schlecht. Wechseln's einfach mal mitten im Satz die Sprache und sehen's wie der Gegenüber weiter redet:
Ober er kommentarlos mitwechselt, auf Englisch antwortet und auf deutsch wiederholt, hin und her wechselt, weiter auf Deutsch antwortet, oder zu stottern anfängt und fragt was Sie gemeint hatten - da können's schon einiges erkennen.
Auch bei ganz abstrusen Fragen sehen's einen enormen Unterschied ob jemand lacht und antwortet, nachfragt was Sie mit der Frage meinen, nervös wird und stottert, sie gross anschaut und nicht weiss was er sagen soll, ...
Probieren Sie's mal aus.
Da brauch ich doch um Himmels Willen ned auf Druck plötzlich wechseln. Seids Ihr wirklich alle so verklemmt wie Ihr hier tuts? Wozu das Drama mit dem plötzlich hin und her wechseln? Ch seh im Rahmen eines Interviews ohnehin wie sattelfest der Kandidat im Englischen ist. Ohne pipapo, ganz normal mit dem Menschen umgehen. Sie glauben ja, Sie sind auf der Jagd, wenn Sie ein Vorstellungsgespräch führen!
Naja - Möglicherweise ist es für Sie nicht ganz normal, in Geschäftssituationen manchmal die Sprache zu wechseln und ein Gespräch zweisprachig zu führen - das ist ja dann schon eine gute Aussage über Ihr Sprachniveau.
Waren's nie geschäftlich im Ausland stationiert?
Und drehn dann die Worte im Mund herum. Muss ziemlich beängstigend sein, seine Grenzen so Direkt vor der Nase zu haben. Klar muss man dann mit den Leuten Spielchen spielen, wenn man nicht mitbekommt, wovon sie sprechen...
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