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Von den Österreichern, die für 2013 Vorsätze gefasst haben, möchte rund die Hälfte mehr Sport treiben.
Wenn sich die Weihnachtskekse in Hüftgold und die Sektlaune in Kopfschmerzen verwandelt haben, ist es wieder so weit: Zeit für gute Vorsätze. Diese gehören für die einen genauso zum Jahreswechsel wie für die anderen Feuerwerk und Neujahrskonzert. Laut eines aktuellen IMAS-Reports sind es vor allem Frauen, Höhergebildete und Landeshauptstädter, die nach Silvester ihre Lebensgewohnheiten verändern möchten - vor allem in Richtung Gesundheit, Bewegung und Körperbewusstsein.
Von den 37 Prozent der Österreicher mit Neujahrsvorsätzen möchte rund die Hälfte (49 Prozent) mehr Sport machen. Dieser Wunsch toppt sogar den Klassiker „mit dem Rauchen aufhören" - eine Herausforderung, der sich etwas weniger als ein Viertel der Veränderungswilligen (22 Prozent) stellen möchte. Auf Platz zwei und drei des diesjährigen Rankings liegen mit "mehr auf sich schauen" (43 Prozent) und "abnehmen" (31 Prozent) ebenfalls gesundheitsrelevante Aspekte. Doch oft verfliegt der Neujahrs-Motivationsschub genauso schnell wie er gekommen ist, und rascher als einem lieb ist, entpuppen sich die ambitionierten Versprechen als Versprecher.
Zu hohe Ansprüche sowie Erwartungshaltungen, Zeitmangel und Stress machen es noch schwerer den inneren Schweinehund zu überwinden und zum Training zu gehen. "Alles auf einmal verändern zu wollen, verursacht massiven Druck. Dem standzuhalten ist nur sehr schwer möglich. Ein rascher Umfaller ist so vorprogrammiert", so die Wiener Psychologin Rosemarie Sedlacek.
Das im Frühling vorigen Jahres in Wien eröffnete Institut Pro Corpore will mit einer Kombination aus Gesundheits- und Schönheitszentrum auch dem Spaß- sowie Genussfaktor ausreichend Platz geben. Für die körperliche Fitness soll ein speziellen Trainingsangebot aus Zirkeltraining und Physiotherapie sorgen. Vor allem Menschen mit Rückenschmerzen, die (wieder) in ein regelmäßiges Training einsteigen wollen, sind die Zielgruppe dieses neuartigen Bewegungs-Centers.
"Zuerst kümmern wir uns um die Bekämpfung akuter Schmerzen, danach soll durch ein spezielles Workout der Bewegungsumfang erweitert und Kraft aufgebaut werden, um die Menschen wieder fit für diverse Sportarten zu machen", erklärt Tomasz Treszner, Physiotherapeut und Gründungsmitglied von Pro Corpore. Physikalische Ärzte und Physiotherapeuten arbeiten hier mit Fitnesstrainern und bei Bedarf auch Ernährungsberatern zusammen.
Mithilfe spezieller elektronischer Trainingsgeräte sei es möglich, für jede Bewegung unterschiedliche Widerstände einzustellen und damit jeden Muskel anders zu belasten. Auf einer Chipkarte werden schließlich sämtliche Einstellungen gespeichert. "Man kann das Denken abschalten und der Erfolg ist am Computer messbar", behauptet der Pro Corpore-Betreiber. Ob ehemalige Trainingsmuffel deshalb langfristig motiviert bleiben, gilt es noch herauszufinden. (Elisa Weingartner, derStandard.at, 31.12.2012)
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ich weiß nicht, warum es immer so "Experten-Tipps" gibt, wo man dann allmögliche Beratung in Anspruch nehmen sollte - angefangen von Bewegungs, Ernährungs- bis zu Lebensberatung. All das kostet ja ein Heidengeld und ist oft nicht sinnvoll da die Leute noch 2-3 Wochen wieder aufhören weil ihnen das zuviel Stress ist - wen wunderts?!
Ausgleich ist da besser: 2-3x die Woche Sport, am Wochenende ein Ausflug/Spaziergang oder ein Tag in der Therme.
Ich mach das so und mit mit dem Besuch der Eurotherme Bad Schallerbach bin ich auch für die Arbeitswoche wieder entspannt.
Ernährung ausgewogen und das was schmeckt. Sich selbst geißeln hat noch niemanden geholfen...
http://xkcd.com/1154/
mal abgesehen davon das es sich wie ein werbetext liest, ist das wichtigste beim anfangen von sport weder ein guter vorsatz noch am pc abrufbare trainingsstände, sondern spaß an dem was man tut. nur dann bleibt man auf dauer dabei.
Im Idealfall in einer netten Gruppe (die aber natürlich nicht alle gleichzeitig mit einem anfangen sollen sondern den Sport schon regelmässig ausüben) die einem dann auch als Motivation dient, an Tagen an denen es einem nicht freut
" zweng und zvü is in Noarrn sei zü." Unter dieser Perspektive wird vielfach Fitness betrieben, .....
und Kontinuität ist in den seltensten Fällen gegeben.
Fazit: es wird auf Teufel komm raus defacto aus dem Stand untrainiert Sport getrieben. Ergebnis: Gelenke und Bänder sind binnen Kurzem geschädigt, von Herz und Stoffwechsel gar nicht zu sprechen. Aber Haupt sache der Rat des Arztes nach Bewegung wurde (strikte) befolgt.
und hier ein fahndungsfoto des feindes innerer schweinehund:
http://tvmariahilf.oetbwien.at/bilder_al... nehund.gif
Ein bisschen mit dem Thera-Band rumwinken und zwei Stunden Fitnessstudio pro Woche bringt zum Muskelaufbau oder zur Fitness überhaupt nix. Mindestens eine Stunde intensives Training pro Tag
ist da schon notwendig um einen Trainingserfolg zu haben,und das möglichst ein Leben lang. Die guten Vorsätze werden leider zu 90% nur vier Wochen durchgehalten.
Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg.
Da spricht der Richtige!
Aus Ihrem Posting lese ich heraus, dass Sie nicht zu denjenigen gehören, die jeden Tag trainieren.
Habe ich Recht?
Eine Stunde pro Tag... das muss man erst einmal aushalten! Mit diesem Vorsatz ist das Scheitern vorprogrammiert, wenn man Anfänger ist.
Ich bin kein Profi, aber hier ein paar Faustregeln, mit denen ich immer gut gefahren bin:
Auf hartes Krafttraining ist der untrainierte Körper nicht ausgelegt, das ist dann sogar ungesund (Verletzungsgefahr und das sog. "Open Window").
Vor dem Training zum Ärztlichen Check (Belastungs- EKG).
Dann muss zuerst mit viel Bewegung (der Puls sollte im "Fat Burning" Bereich angesiedelt sein, d.h. man sollte es derschnaufen und auch noch reden können) der Energiedurchsatz angekurbelt werden. 3x /Woche reicht am Anfang, danach will man automatisch öfter.
Zusammen mit einer sinnvollen Ernährung (nicht hungern!) geht dadurch das Gewicht runter. Das dauert min. 2-3 Monate. Dann kann man entscheiden: zusätzlich Krafttraining oder Ausdauertraining.
1 Stunde pro Tag ist schon eher anspruchsvoll. Ich mache zb. übers Jahr im Schnitt ca. 1h pro Tag (d.h. ich laufe ca. 3-4000km/jahr), ich trainiere/laufe aber auch Marathons etc., ich halte mich vom Umfang eher schon für einen Hobby-Sport-Großverbraucher. Es kommt darauf an was erreichen man will, für einen positiven Effekt auf die Gesundheit brauchts sicherlich niemals 1h/Tag. Dafür ist es wichtig etwas zu finden das einem Spaß macht und das man macht weil man es machen will, nicht weil man muß. Wichtig ist daß man Umfänge und Intensitäten nicht zu schnell steigert, sonst hört man schnell wieder auf bzw. schädigt sich. Wenn man aus Silvestervorsatz anfängt zu sporteln hält das niemals lang.
Wenn die wiffen Wamperten intelligent genug sind, sich ein gutes Radl (in der richtigen Größe) zu kaufen, Sitzhöhe, Pedale und Vorbau g'scheit einstellen (lassen), dann wäre das eh gut.
Man kann sich nämlich auch mit einem schlecht eingestellten Rad ordentlich die Knie herrichten.
So etwas wie einen "inneren Schweinehund" darf man dann aber sowieso nicht kennen, wenn man sich im Winter regelmäßig (zum Sport) auf's Rad setzt. Laufen ist da schon deutlich einfacher, weil effektiver und man nach zwei Stunden nicht mit violetten Zehen nach Hause kommt... ;)
Grundsätzlich sollte man Fahrräder in Fachgeschäften kaufen.
Dort wird man ordentlich vermessen (Armlänge, Schritthöhe, ...), das passende Rad wird dann meistens bestellt, weil selten lagernd.
Wenn man keine bestimmte Marke präferiert, kann man's eigentlich in jedem Fahrradgeschäft probieren. Ansonsten findet man über die Herstellerhomepages autorisierte Händler.
Wenn man 700-aufwärts investiert, ist das Rad höchstwahrscheinlich sehr brauchbar - praktisch alle Hersteller verbauen in der Preisklasse identische Komponente.
Selbst gekauft habe ich bzw. Freunde bei diesen beiden, beide recht gut:
www.bernhardkohl.at/
www.radstudio.at/
Für's "Feintuning" sollte man sich aber am besten auch selbst ein wenig mit der Materie beschäftigen.
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