Präsident Chavez geht es wieder schlechter

31. Dezember 2012, 17:09

Komplikationen nach Atemwegentzündung - Neujahrskonzert abgesagt

Caracas - Venezuelas krebskranker Präsident Hugo Chávez kämpft nach einer Operation weiter mit Komplikationen. Gut zwei Wochen nach dem komplexen Eingriff sei der Zustand des 58-jährigen Präsidenten heikel, teilte Vizepräsident Nicolás Maduro in einer Fernsehansprache aus Havanna mit. Dort wurde Chávez am 11. Dezember zum vierten Mal wegen seiner Krebserkrankung operiert. Die Komplikationen sind nach Angaben der Ärzte als Folge einer Atemwegentzündung aufgetreten. Die Behandlung sei "nicht frei von Risiken".

Maduro erklärte, er habe am Sonntag mit Chávez sprechen können. Der Präsident habe ihn ausdrücklich angewiesen, der Öffentlichkeit über seinen Gesundheitszustand zu berichten.

Gerüchteküche

Informationsminister Ernesto Villegas forderte die Bevölkerung auf, sich nicht von Informationen in die Irre führen zu lassen, die im Kurzmitteilungsdienst Twitter verbreitet werden. Zuvor hatte der venezolanische Arzt José Rafael Marquina getwittert, Chávez habe eine Lungenembolie erlitten. Marquina hält sich im US-Bundesstaat Florida auf und berichtet anhand angeblicher Quellen in Kuba ständig über die Lage des Staatschefs.

Das Neujahrskonzert, das am Montagabend auf der Plaza Bolívar in Caracas mit Künstlern aus Venezuela, Nicaragua und Kuba stattfinden sollte, wurde von der Stadtregierung abgesagt, wie die Zeitung "El Universal" am Montag berichtete. Stattdessen solle es eine stille Gebetsstunde für die Genesung des Präsidenten geben, hieß es in der Mitteilung der Bürgermeisterschaft der venezolanischen Hauptstadt.

Der im Oktober wiedergewählte Chávez soll am 10. Jänner 2013 seine neue, bis 2019 dauernde Amtszeit antreten. Sollte er dazu nicht in der Lage sein, gibt es verfassungsgemäß Neuwahlen. Der Vizepräsident führt die Regierungsgeschäfte in Abwesenheit von Chávez. Maduro erklärte, er werde angesichts der Lage "die nächsten Stunden in Havanna bleiben". Maduro übermittelte auch einen Neujahrsgruß des Präsidenten.  (APA, 31.12.2012)

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venezuela

chavez wird sterben, das ist fakt.
er hat krebs und hat sich fuer die wahlen hochputshchen lassen, mit allem was die chemie so hergibt.
das schlimme fuer die volk wird sein, wenn dann die buechse der/des (pandora ) chavez aufgemacht wird und man fststellt dass millionen bei der familie versickert sind und das land schulden bis zur hutschnur hat aber dafuer eine hochgeruestete armee und viele angebliche gute freunde ( argentinien, bolivien, cuba etc. die dann vor dem konkurs mehr oder weniger stehen werden )welche alle von venezuela leben.
schade fuer venezuela

1. Langfristig sind wir alle tot.

2. Die "hochgerüstete Armee", die unsere "unabhängigen Medien" herbeischreiben rangiert laut CIA-Handbook auf Rang 130 der weltweiten Rüstungsausgaben. Laut SIPRI sind die Rüstungsausgaben Venezuelas (1,2% vom BIP) niedriger als die Chiles (2,7%), Perus (1,5%), Brasiliens (2,6%), Kolumbiens (4%).

3. Die Devisenreserven betragen derzeig knapp 30 Mrd. US$, bei Amtsantritt 1998 waren es 8,3 Mrd. US$. Gleichzeitig wurden die Schulden beim IWF abbezahlt.

4. Der durchschnittliche Kalorienverbrauch der Venezolaner hat sich von 2120 kcal (1998) auf 2780 kcal erhöht.

Nix wissen - aber davon viel.

Danke, und schauen wir doch mal

auf die volkswirtschaftlichen Daten der USA,
der Dollar ist nicht durch Gold oder Wirtschaftskraft gedeckt, sondern durch die privaten Waffen scheint mir.

Alle anderen amerikanischen Länder zusammen haben nicht so viel Schulden wie die USA, das bei Triple AAA Rating (scheint wirtschaftspolitische Pornografie zu sein)

Aber wer immer wieder Kriege führt und wie vor allem die Republikaner total durchgeknallte Politik macht, wird kein anderes Ergebnis erzielen.

der us-dollar ist vor allem durch die militärischen waffen gedeckt, nicht durch die privaten.

jede nation auf der welt weiß doch, dass gespielt wird, was die usa wünschen, steht doch die militärische gewaltandrohung stets latent im hintergrund.

wer das nicht erkennt, dessen naivität kann man nur bedauern.

Entweder reden Sie bewußt Unsinn - oder habe keine Ahnung.

1. Die Inflationsrate Venezuelas beträgt bescheidene 27,6 %.

2. Die Militärausgaben betrugen 2007 2.2 Mrd Dollar. Nicht enthalten sind die Aufträge über 36 Jets aus Brasilien, 10 Transportmaschinen aus Spanien und 4 Patrolienboote. Alle Aufträge wurden vorerst auf Eis gelegt, weil US-Bauteile gebraucht werden. Hinzu kommen 24 Jets aus Rußland. Haushaltsvolumen V. ca 50 Mrd. Dollar.

3. Chavez mußte die IWF-Schulden tilgen, weil er aus dem IWF ausgetreten ist. Diei Auslandschulden betragen rd. 89 Mrd. Dollar.

Diese Horrorzahlen lassen sich beleibig fortsetzen. Das Hinscheiden von Chavez ist ein Glücksfall für das Land.

und wieder bringt der nAK Statistiken ohne sie zu verstehen.

Ad Kalorienverbrauch, der stieg in Lateinamerika generell, OHNE CHAVEZ.

Ad Währungsreserven, lies einmal eine *ernstzunehmende* Wirtschaftsanalyse über Venezuela die das in Kontext setzt und die Inflation usw. berücksichtigt. Da ist es schon nimmer lustig. MIT CHAVEZ.

Was Deine Verteidigung dieser Systeme betrifft:

Um A. Lincoln zu zitieren, Leute die anderen keine Freiheit zugestehen verdienen sie selber nicth.

haifisch4711, Realist888 bist Du also auch (neben Diamant etc.) - so schnell wie Du immer auf eine Antwort reagierst.

Und schon wieder "Out of Arguments". Kommt jetzt das mit der pösen USA ?

Wie gesagt, Leute die anderen Freiheit nicht zugestehen verdienen sie selbst nicht.

wenn einer schon von den "pösen usa" spricht dann weiß man eh schon wie weit es mit seiner geistigen entwicklung her ist.

wie blind muss man eigentlich sein um nicht zu erkennen, wer auf dieser welt das sagen hat und welche mittel er dazu anwendet?

Wie blinf muß man sein um nicht zu erkennen daß es hier nicht um die USA geht ?

Kalorienverbrauch, der stieg in Lateinamerika generell...

ja, aber nicht überall um so viel! außerdem gibt's ja mittlerweile auch anderswo fortschrittliche regierungen. den konservativen ist diese entwicklung sicher nicht zu verdanken.

Zufall?

Ich weiß nicht. Aber warum so viele politische "Feinde" der USA, die man aus demokratiepolitischen Gründen nicht wie Gaddafi oder Hussein aus dem Weg räumen kann, so schwer erkranken, ist schon überlegenswert.

das ist leicht zu erklären: diese "politischen feinde der usa" sind in wirklichkeit keine feinde sondern solche , die "feindschaft zu den usa" vorspielen, weil sie so recht billig an naive mitläufer gelangen.

einen größeren quatsch habe ich noch selten gelesen. es mag durchaus mehr feinde der usa geben, als man denkt, denn klug beraten ist sicher der, wer sich als solcher nicht gleich zu erkennen gibt. den umgekehrten weg kann nur ein lebensmüder oder schwachsinniger suchen.

jedenfalls hast du einen größeren quatsch geschrieben. :)

Ich glaube, der Beruf des Diktators ist einfach ungesund.

Gut so.

"Ich glaube, der Beruf des Diktators ist einfach ungesund"

.
Hugo Chávez mag vieles sein (u.a. militarist, populist, nationalist, nepotist, demagoge, möchtegern-autokrat, frömmler, etc.), aber eines ist er ganz sicher NICHT:

diktator

ähm... wer denn noch?

na der Kim Jong-il!
der ist völlig überraschend mit erst 70 verstorben.
da hatten sicher auch die Amis ihre finger im spiel ....

und wenn demnächst Robert Mugabe 90jährig abtritt, wird "Captain Smoker" natürlich auch ganz genau wissen, was "gespielt" wurde ;o)

Stimmt

Ein Gott wie Hugo erkrankt nicht so einfach an so einer profanen Krankheit wie Krebs. Da müssen dunkle Mächte dahinter stecken.

Weder eine Verschwörung noch eine Theorie...

... cui bono?

Fidel Castro hat man dutzende male zu ermorden versucht. Aber Cuba hat kein Öl.

Drum glaube ich auch ganz fest an einen Zufall bezüglich der Erkrankung.

"Fidel Castro hat man dutzende male zu ermorden versucht. Aber Cuba hat kein Öl."

Was sagt mir dieses Gestammel?

er tut mit ja so leid,....

aber wie gehts all den politischen gefangenen,.. afiuni etc,.,..boba la robolicion!

Kommt es schlecht auf schlecht, hat die bolivarische Revolution ihre bisher größte Hürde vor sich.

Die entsteht nicht durch die erklärten Feinde, sondern daraus, inwieweit die venezolanische Gesellschaft weiterhin gemeinschaftlich führen kann, bzw. ob sich eine nahezu gleichwertige Führungspersönlichkeit entwickelt, die sowohl symbolisierung wie instrument der Kollektivinteressen darstellt.

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