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Schwein haben. Das ist das Motto für die kommende Nacht, das Jahr, die Existenz als solche. Anderswo mag es als unrein und dumm verachtet werden - unsereins Österreichern ist das Schwein als Sinnbild des Frohsinns, der Daseinsfreude und des Überflusses so teuer, dass wir gar nicht genug davon bekommen können. Okay, es schmeckt auch verdammt köstlich, und in so vielfältiger Gestalt noch dazu! Dennoch - wollen wir das wirklich: immer und immer noch mehr Schwein haben? Hm.
Schwein sein. Das wäre doch einmal etwas anderes. Wahrhaftig scheinen die Schweine es in vielerlei Hinsicht besser getroffen zu haben als wir. Ein Leben, das in geselligem Durchpflügen von Wald und Heide erfüllt sein darf, stets auf der Suche nach dem nächsten Leckerbissen, bestimmt von furchtloser Neugier und Abenteuerlust sowie der Gewissheit, dass einem nichts und niemand etwas anhaben kann, solange man als Gemeinschaft nur fest zueinander steht: Im Vergleich dazu wirkt unsere vereinzelte, von Neid und Angst geprägte Existenz im Hamsterrad gar armselig und bemitleidenswert. Fast könnte man meinen, dass wir die Schweine just deshalb so unwürdig in Fleischfabriken sperren und sie ebenso maßlos wie verzweifelt in uns hineinfressen.
In diesem Sinne scheint ein Vorsatz angebracht: Vielleicht können wir 2013 ein bissl mehr Schwein sein - und dafür etwas weniger haben! (Severin Corti, DER STANDARD, 31.12.2012/1.1.2013)
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Ein intellektuelles Nackerpatzl muss natürlich auch immer mitschreiben, was punkto Kommentar fatale Folgen hat wenn sich unter der Schädeldecke nur Schnitzeln befinden.
Bitte erst wieder einen Kommentar abgeben wenn sich wieder ein wenig Bildung im Gehirn gespeichert hat...............was ich aber bezweifel, weils Fleisch leider diesbezüglich nicht bringt
- In der Natur haben sie getrennte Schlaf-, Ess- und Kotplätze
- riechen 10-mal besser als Menschen
- bauen Nester für ihre Babys
- gehen Bindungen ein u. schlafen gerne aneinandergekuschelt
- Schweine sind klüger als 3-jährige Kinder
Heute sind Schweine in engen Boxen mit Spaltböden eingepfercht, was zu vielen Verletzungen führt u. ihren natürlichen Wühltrieb unterbindet -> oft trauern sie ob der Qual u. sitzen mit gesenktem Kopf auf ihren Hinterschenkeln. Zum Gebären gibts Einzelkäfige, so klein dass es der Mutter unmöglich ist, sich zu ihren Babys umzudrehen u. sie wie in der Natur mit der Nase zu berühren u. zu liebkosen.
Mit 5 Monaten werden diese vertrauensseligen Lebewesen niederträchtigst getötet für einen Gaumenkitzel.
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