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Klosterneuburg - Mit neun geplanten Ausstellungen setzt das Essl Museum in Klosterneuburg auch 2013 seine Kunstaktivitäten wie bisher fort. In einer Stellungnahme des Museums wird auf Anfrage mitgeteilt, dass "aufseiten der Ankäufe ein wenig gespart" werde, der Museumsbetrieb und auch das Programm seien jedoch "sehr gut aufgestellt".
In einer Aussendung erläutert Sammler Karlheinz Essl dann die neue Strategie von Sammlung und Museum: "Die Sammlung Essl ist längst nationales Kulturgut geworden. Aus diesem Grunde haben wir uns dazu entschlossen, den Kunstbereich in eine gemeinnützige Kunststiftung umzuwandeln, diese lautet auf 'Sammlung-Essl gemeinnützige Privatstiftung'. Der Kunstbereich ist selbstständig und steht in keinem Zusammenhang mit den geschäftlichen Aktivitäten der Familie."
In einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" hatte Sammlerin Agnes Essl im November erklärt, wegen der schwierigen Lage, in der sich bauMax in Osteuropa gerade befinde, müsse man sparsam sein: "Momentan herrscht ein Kaufstopp. Was nicht heißt, dass es keine Ausstellungen gibt. Bei 7.000 Werken kann man aus dem Vollen schöpfen." Museumssprecher Erwin Uhrmann beruhigt ebenfalls: "Es wird so weitergehen wie bisher."
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"...wegen der schwierigen Lage, in der sich bauMax in Osteuropa gerade befinde, müsse man sparsam sein..."
Wurden und werden Bilder, Skulpturen, Installationen und sonstige Kunstwerke für das Essl-Museum also mit Geldern des Konzerns bezahlt?
Und wenn das Unternehmen schiefliegt oder abstürzt, gründet man eine gemeinnützige Privatstiftung, dann kann die Essl-Sammlung (oder Teile davon) auf keinen Fall zur Deckung allfälliger Schulden verwertet werden.
Da freuen sich bestimmt schon viele baumax-Mitarbeiter/innen: der Job geht den Bach runter, aber an der Beschaffung eines 'nationalen Kulturguts' beteiligt gewesen zu sein, das war's doch wert.
Familie Schlecker läßt grüßen? - so kümmt's mir vor...
...kenne mich mit gemeinnützigen sstiftungen nicht aus, aber es dürfte doch ein unterschied zur privatstiftung sein, oder?!...ja, die kunstwerke könnten den mitarbeitern wahrscheinlich 2 monate mehr gehalt bieten, der eintritt in ein gemeinnütziges museeum mit den bilden kann laufende einnahmen für den staat beddeuten...ja, der staat verzockt das geldd heute leider mehr als er es zu mehr geld bzw. sozialleistungen macht, dieser weg macht mMn abeer mehr sinn...ad job: die kluge suchen jetzt schon und nicht erst wenn 1.000 ex-mitarbeiter stellen suchen...
Sie werfen ja alles(!) durcheinander...
Die Sammlung Essl ist gemeinnützig UND Privatstiftung, steht oben im Text
Den Wert der Sammlung auf "2 Monatsgehälter" für die Mitarbeiter zu taxieren zeugt von grandiosem Unwissen
Wieso Einnahmen eines privaten Museums automatisch 'laufende Einnahmen für den Staat' bedeuten, erklären Sie bitte mal! Bei ca 350 Besuchern/Tag und steuersparender Betriebsform bleibt rein nichts für "den Staat"
Die Sammlung wurde durch bauMax-Gelder angeschafft und wird gerade privatisiert - die Mitarbeiter/innen bleiben auf der Strecke
Für's unbedarfte Wiener Kind noch ein Zitat von Karlheinz Essl :
"Die Sammlung ist Teil unseres Unternehmens..."
(http://www.die-wirtschaft.at/malende-m... 5894.html)
...er könnte die bilder auch im keller seiner villa aufhängen, den baumax in den konkurs schicken und aus...das ist sein geld, oder?!...also, dass er die bilder ausstellt finde ich gut, steuern kommen so zum staat...was würden denn sie vorschlagen?!
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