Wo Dietrich Mateschitz in Tausendern zählt

Harald Fidler
30. Dezember 2012, 18:19

Privatsender: Nächste Beschwerde wegen ORF-Auftrag Thema- 30 Kanäle und HDTV via Antenne

Wien - Die zweite Instanz muss erst entscheiden, ob das ORF-Fernsehen dem Gesetz entspricht. Da kursieren unter den Privatsendern schon Pläne, auch die Radioprogramme des Gebührenfunks prüfen zu lassen.

Die Medienbehörde entschied 2012, dass ORF 1 und ORF 2 Info, Kultur, Sport und Unterhaltung nicht in "angemessenem" Verhältnis zeigen. Der Bundeskommunikationssenat entscheidet darüber 2013. Folgt er der ersten Instanz, könnte es nach STANDARD-Infos mit einer Beschwerde über die Radioprogramme ernst werden. Wenn der Gesetzgeber die Passage nicht noch im Sinne des ORF ändert.

Am 1. April 2013 ist es 15 Jahre her, dass Privatradios in ganz Österreich senden dürfen. 1998 war die Republik mit der Zulassung Schlusslicht der westlichen Welt.

Dieser Spätstart mit einigen Hindernissen lässt die ORF-Radios auch 2012 noch 74 Prozent des Radiopublikums und 66 Prozent der Werbezielgruppe abdecken.

15 Jahre nach dem österreichweiten Radiostart könnte auch einer eine Lizenz für den umkämpften Wiener Markt bekommen, der seit Beginn da und dort mitfunkt: Die Medienbehörde hat die Wiener Frequenz 103,2, auf der Florian Novaks Lounge FM bisher mit wenigen Unterbrechungen mit kurzfristigen Eventlizenzen sendete, für zehn Jahre regulär ausgeschrieben. Das Land Wien hat der Behörde empfohlen, Lounge FM (mit dem SP-nahen Echo-Verlag an Bord) diese Lizenz zu erteilen.

Mit großen Ambitionen startete 1998 auch der heutige Österreich-Macher Wolfgang Fellner im Radio. Seine Antenne Wien versuchte, Ö3 frontal anzugreifen, mit überschaubarem Erfolg. 2013 könnte er nach STANDARD-Infos die Antenne näher an seiner Zeitung und seinem Webportal oe24.at positionieren und den Sender auf Ö24 umbenennen. Fellner äußerte sich dazu bisher auf Anfrage nicht.

Wenn der wegen seiner Personalpolitik zuletzt heftig kritisierte ORF-Radiodirektor Karl Amon 2013 nicht gerade Redakteure zum Einzelgespräch lädt, könnte er sich 2013 einer neuen Auszeichnung widmen: ORF und Privatradios basteln an einem Radiopreis nach dem Vorbild der deutschen Grimme-Preise. Wenn sie nicht die derzeit ventilierte Beschwerde über das ORF-Radioprogramm doch noch entzweit, könnte er 2014 erstmals vergeben werden.

Auch ohne die Radiobeschwerde wird die Medienbehörde KommAustria 2013 wieder Sonderschichten fahren: Ihre fünf Mitglieder sind auf fünf Jahre bestellt; eines ging kurz nach der Bestellung in Karenz und verlängerte inzwischen für das zweite Kind. Ersatz sieht das Gesetz nicht vor.

Die Behörde dürfte Anfang 2013 auch eine bisher ungewohnte Programmvielfalt über Antenne auf den Weg bringen: Die ORF-Sendertochter ORS will voraussichtlich im zweiten Quartal 2013 die neue Übertragungstechnologie DVB-T2 starten. Diese nächste Stufe digitalen terrestrischen Fernsehens soll HDTV und an die 30 Programme bescheren. Der heutige Standard DVB-T bleibt langfristig parallel in Betrieb, heißt es bei der ORS.

Mit der Zukunft des Fernsehens beschäftigt sich Ende Mai ein Kongress deutscher, Schweizer und österreichischer Medienbehörden, den die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR erstmals nach Wien holte. Internationale Branchenexperten haben sich für diese "Euroreg" angekündigt.

Das Fernsehereignis 2012 organisierte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz mit Felix Baumgartners Fall aus der Stratosphäre vor einem weltweiten Abermillionenpublikum.

Im Kino ist der Nebenerwerbsmedienunternehmer bescheidener unterwegs: Seine internationale Verschwörungsfiction Harodim, gefördert vom Land Niederösterreich, sahen in Österreich 1647 Menschen im Kino, europaweit sollen der Wert knapp fünfstellig sein. 2013 soll Mateschitz' Produktion Terra Mater zwei weitere Filme planen. (Harald Fidler, DER STANDARD, 31.12.2012/1.1.2013)

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Man kann Ihnen nur zustimmen, mit einer Ausnahme:

Der Radiosender Ö 1 ist das Beste was es gibt; unsere Zeitungen sind so, dass man jeden Baum bedauern muss, der zwecks Papierproduktion f die Zeitungen gefällt wird, aber Ö 1 ist ein high light, daher sollte es erhalten bleiben und gefördert werden.

Und außerdem, seien wir uns ehrlich: welcher Sender sendet sehenswertes Programm? Wenn man 100 Programme hat, gibt es 100x Schwachsinn, das x24 Stunden lang.

ARTE ist ok, Phönix auch, aber das war es dann schon.

Ö1

Hebt sich zwar von Ö3 ab, aber auch hier gibt es viele private Radiosender die wesentlich besser sind:

SWISS Classic, Jazz, Pop...
Radio Stephansdom
Klassik Radio
etc.

Der gesamte ORF gehört eingestampft - kein Mensch braucht ihn. Private machens vor - Beispiele gibt es mehr als genug!

Jede europäische demokratie hat staatliche rundfunksender,na ist das nicht komisch?

wenns nur net so parteinah wären, ist auch eine österr. besonderheit.

das system gehört ja unter schutz gestellt, als naturpark sozusagen.
für nostalgiker, die der guten alten zeit nachtrauern als der bezirkskaiser noch wohltäter war. vorausgesetzt, man war ein treuer parteisoldat.

jo mei, des woarn nu zeitn

Kein Schwein... ...braucht einen staatlichen Rundfunk- und Fernsehsender...

... der vom privaten proll-tv nicht zu unterscheiden ist.

1998 war die Republik mit der Zulassung Schlusslicht der westlichen Welt.

Danke SPÖVP.

Das Fernsehprogramm ist durch die Zulassung aber leider auch nicht besser geworden (der Mateschitz-Sender ist da eine positive Ausnahme, alle anderen Sender sind Unterschicht-TV pur).

Was ist positiv an Servus TV? Hin und wieder etwas Universum, 90% ist gefüllt mit RB Werbefilmchen.

viele konzertfilme,

zugegebenermaßen oft wiederholt (was aber auch sein gutes hat), eine welt, die der orf seit jahren schlicht ignoriert. z.b. massive goisern-konzert mitschnitte, filme, die wirklich gut sind. servus-tv fördert quasi einen künstler, den der orf konsequent nicht bringt. (weil zu unbequem?) (vielleicht spielt ö3 ihn ja, das weiß ich allerdings nicht wegen ö3-abstinenz wegen allergie.)

außerdem: gepflegte diskussionssendungen - im unterschied zu den seltsamen veranstaltungen im orf.

filme, die nicht unbedingt mainstream sind. und wenn sie noch in der (englischen) originalsprache ausgestrahlt würden, wäre mein glück vollkommen.

bissl alternativ-feeling rundum, und das ist nix schlechtes.

Non-Mainstream Filme, Konzerte etc. gibts genauso auf z.b. orf3, obs den hvgoisern bringen weiß ich nicht und oe3 hör ich auch nicht. Dafür ist oe1 viel zu gut.

Aber immer wenn ich mal Servus aufdrehe ist irgendeine RB-"Alternativsportsendung" am laufen.

orf3

ist in meinen augen einfach ein abspielen des orf-archivs, nicht wirklich so viel neues.

popmusik oder ähnliches kommt meines wissens im orf-tv schlicht nicht (mehr) vor. servus oder zdf-kultur.

stimmt natürlich, dass servus viel extremsport bringt, aber bei sorgfältiger auswahl gibt es schon gute programmpunkte. sie haben offenbar schlicht pech.

würde mich einerseits ja freuen

wenn das programm des orf´s besser wird.

allerdings darf man halt nicht vergessen wenn das doddelprogram, musikantenstadel, dancing-stars usw nicht mehr im orf ist verschwinden die zuschauer und die werbeeinschalteungen werden dann auch nicht mehr....

das heisst dann ganz einfach höhere kosten für den gebühren- u. für den steuerzahler....

besser wäre es den orf3 zu verbessern und die lieben sonstigen seher auf orf1 und 2 zu versammeln - dann aber voll!

75.000 Euro Durchschnittsjahresbrutto

für ORF Mitarbeiter; 16 Direktoren mit 280.000
Bitte nicht vergessen, wenn sie von den hohen Kosten sprechen.

ja, ORFIII bräuchte wirklich mehr Geld. Aber zu meiner hellen Freude gibts heute im TV-Media eine Doppelseite: Österreich I wird ab Februar 2013 in ORFIII nicht nur wiederholt, sondern - überarbeitet gesendet (ÖII soll folgen). Laut Portisch wurde auf 16:9 umgewandelt, das Bildmaterial bleibt ident, die Kommentare und Moderatation die immer vor den Filmen als Einleitung war, wurden aktualisiert und neu von Hugo Portisch eingesprochen. Da drauf freue ich mich wirklich!

..umgewandelt

da wird der Herr Portisch dann aber breit lächeln ;-)

der wird ja nicht umgewandelt - die Einspieler werden ja neu aufgenommen und an die heutige Zeit & Infos angepasst.

Es gibt keine Umwandlung auf 16:9. Wenn in 4:3 gedreht wurde, kann man lediglich oben und unten Bildinhalten wegschneiden und auf 16:9 herunterscheiden.

Das können sie mit Ihrer Fernbedienung (Aspect Ratio) jetzt auch schon machen.

da haben sie recht - aber nachdems es da anscheinend keine norm gibt, verhält sich jedes gerät (sat-receiver, mediencenter, fernseher) beim aufzoomen anders. beim einen sind die köpfe noch sichtbar, beim nächsten gerät halb abgeschnitten. da bevorzuge ich wenns die sender professionell bearbeiten.

den portisch zum fünftenmal geld

für altes nachzuwerfen wird nicht die lösung sein....

Österreich I & II ist eines der besten Dinge die der ORF je hervorgebracht hat. Alle was heute gezeigt wird, ist nur Stückwerk und auf Sparflamme produziert. Allein die Dokus die jetzt über die 50er/60er/70er gelaufen sind - pro Jahrzehnt gerade 45 Minuten. In Deutschland gabs es für jedes Jahr eine eigene 30 Minuten Doku. So gesehen freu ich mich wirklich, auf eine aktualisierte Fassung von Österreich I & II und für mich ist Portisch noch immer der beste auf diesem Gebiet in Österreich.

Austriamedia anstatt Medienalbanien !!!

LG
Franz aus Wien

"Austriamedia anstatt Medienalbanien"

und wir waren dabei! Die Kids können sich das gar nicht mehr vorstellen. Danke an die Pioniere von Radio CD oder der Antenne Austria, die uns im Osten Österreichs vor 20-25 Jahren die Radiofreiheit brachten - wenn auch aus dem Ausland einstrahlend und von vielen Seiten Boykottiert (Senderabschaltung, keine Datenleitung zum Überspielen der Beiträge nach Bratislava oder Ungarn) . Uns wars egal, wir haben das Signal auch verrauscht gehört. Heute hat jeder in seinem Autoradio X Sender gespeichert - vor 20 Jahren hab ich damals in meinem Kinderzimmer die Antenne meiner Stereoanlage mit Draht bis zur Decke verlängert um Radio CD auch im auf 101,8 empfangen zu können (auf 96,6 wars dann besser).

an Radio CD kann ich mich noch gut erinnern. Ich hatte damals bei einem Sonntags-Reisequiz eine tolle Amerika-Reise gewonnen. Vielleicht irre ich mich, aber war nicht Richard Lugner an Radio CD beteiligt? Weis das noch jemand?
MfG.

G. Rieger hat den Sender seinerzeit aufgebaut. Später hat ihn dann Lugner gekauft - da war aber dann Radio CD schon nicht mehr das was es zuvor war.

Ein Jahrzehnt davor gab es schon die privaten Sender aus Südtirol, die zwar meistens hauptsächlich ihr Einzugsgebiet in Süddeutschland hatten, aber natürlich auch in weiten Teilen Tirols empfangbar waren.

War eine wilde und schräge Zeit. Weit weg von jeglichem Formatradio.

Radio Bavaria, Radio Brenner, Radio M1, Radio Telealpina, Radio Zirog, Radio C usw.

ja, an Brenner, M1 und Zirog kann ich mich bei Besuche im Westen Ö erinnern. Zu der Zeit haben wir im Osten Österreichs nur die Tschechoslowakischen Radiosender und in der Nacht SDR, SWR, Radio Luxemburg und DT64 von der DDR empfangen

und die Piratensender aus den Unis ;-)

Radio mm2 aus Maribor nicht immer zu vergessen !

LG
Franz aus Wien

Das konnte ich leider im Wienerwaldbereich nie empfangen...

Die 30 DVB.T 2 HDTV-Kanäle nur gegen zusätzlicher Gebühr !

Ob dass der Konsument noch zahlen wird, steht in den Sternen. DVB-T soll angeblich nur noch bis 2016 laufen
Sollte fairere Weise noch im Artikel stehen.
LG
Franz aus Wien

folgendes steht im artikel

"Der heutige Standard DVB-T bleibt langfristig parallel in Betrieb"

"langfristig" würde ich über 2016 hinaus interpretieren

30 Kanäle - in HDTV. Das mag zwar für Wien Gültigkeit haben - in den meisten Gebieten in Österreich ist es heute noch so, dass sie gerade einmal eine Hand voll Programme terrestrisch empfangen können - obwohl es als Überallfernsehen beworben wird. Verkauft wird es, dass man mit jedem Notewook und DVB-T Stick fernsehen kann. Wir wohnen im Wienerwald und selbst da geht ohne Dachantenne nichts und selbst da nur dann eine Handvoll Programme. Es wäre sinnvoller die Kosten für den Ausbau zu sparen und den Leuten die Sat-Karte zu schenken - das wäre in Summe wesentlich billiger.

ORF und (künftige) Haushalts-RF-Gebühr:

es ist zum Einen ja eine Frechheit, dass Österreich genauso nach dem Deutschen Modell bzgl GIS-Gebühr künftig beglückt werden soll.
Zum Anderen ist natürlich lizenztechnisch verständlich, dass die Ö-Programme verschlüsselt werden (müssen).

Wenn jedoch schon die (auswegslose) Zwangsbeglückung mit einer Gebühr kommen soll, dann sollte es genauso auswegslos selbstverständlich sein, dass jeder Haushalt EINE ORF-Karte bekommen muss - kostenlos. Er muss ja auch zahlen. Alle weiteren kann man ja kaufen.

Das so gesparte Geld von einem unnötigen Paralleluniversum (DVB-T(2)) könnte eingespart werden, noch dazu ist das konsumentenfreundlicher, da es bei vielen TV-Geräten sehr unkonfortabel ist, immer von SAT in den DVB-T-Empfangsbereich umzuschalten

schenken ?

hier ist vom ORF die Rede !

ja schenken - denn was der ausbau für dvb-t kostet - da wäre es billiger den leuten die orf karte zu schenken. hab grad für unsere 2 karten den brief bekommen dass sie zu tauschen sind - kostet pro karte 15 euro.

Karenz???

"Auch ohne die Radiobeschwerde wird die Medienbehörde KommAustria 2013 wieder Sonderschichten fahren: Ihre fünf Mitglieder sind auf fünf Jahre bestellt; eines ging kurz nach der Bestellung in Karenz und verlängerte inzwischen für das zweite Kind. Ersatz sieht das Gesetz nicht vor."

Das kann es natürlich nur in Österreich geben! In jedem kleinsten Amtshaus der Republik wird fast jede Karenz VERTRETEN. Da gibt es monatlich DUTZENDE Ausschreibungen in der Jobbörse des Bundes. Natürlich nur in der Medienbehörde nicht ... da könnte ja eine Karenzvertretung kommen die nicht so schnell auf Regierungslinie zu bringen ist. Seltsam, sonst funktioniert die Freunderlwirtschaft dort bestens.

Na hoffentlich gibt es eine Beschwerde zu Ö3. Der Sender mag zwar sehr erfolgreich sein, aber trotzdem ist er auch eine Frechheit. Dort spielt es nur mehr diesen Lady-Gaga-Blödsinn, den man überall sonst zu hören kriegt. Österreichische Musik - Mangelware. Wenn einmal ein heimisches Produkt gespielt wird, ist es ziemlich lahm und wird gleich fallengelassen (es sei denn, man hat wie Julian Heidrich ein paar Freunderl beim ORF). Die Sendungen sind ein Witz, dämliches Geschwafel, kaum noch interessante Themen. Da gäbe es einiges zu tun!

Das ist aber keine Ö3-Spezialität!

Es gibt keine anderen Sender - überall das selbe dümmliche Geschwafel.

tja wie heißt es so schön von ö3:

wir starten zuerst umfangreiche hörerbefagungen zu einzelnen songs und diese geben uns recht im programm...

ö3 spielt songs bis zum exzess, da die stille schweigende mehrheit diese gerne hören will

schaut man sich so manchen facebookeintrag an, ist es aber kein wunder - die leute wünschen sich wirklich diesen schwachsinn, weil sie nichts anderes kennen als die musik, die sie von ö3 und irgendwelchen bauerndiskos vorgesetzt bekommen.

die songbeschneidung, die ö3 weiters betreibt (kürzung der solis, vefrühte katastrophale fadeouts, weil die nummern schon so ins system eingespielt werden) - ist an der tagesordnung...

von mir aus könntens den ganzen sender abdrehen, wenn nicht ö1,fm4 drunter leiden würden.

Nennt man Agendastetting was die da treiben und funktioniert anscheinend reibungslos und sehr erfolgreich.

da gibts ein gebot,

welches heißt: du sollst dich nicht täuschen. liferadio in oö hat gerade sein "programm"erneuert. jetzt hörst du tagaus tagein die identen scheiben, kein ausflug nach irgendwo. ich verlanga ja keine heimische produktion, weil zumeist grottenschlecht. und das regionalradio alias bauernfunk ist sowieso zu vergessen. ich glaube, dass im radiometier nur mehr billigleute a la saturn arbeiten: die kannst du überall einsetzen und keiner braucht sich auszukennen.

Nein, pauschal können Sie nicht behaupten, dass heimische Produktionen schlecht sind, gibt viel Gutes in Österreich. Es gibt auch einige Künstler, die es ins Ausland schaffen, man kann also nicht behaupten, dass nix da wäre, das man spielen kann.

Beispiele?

beispiele

noch nie peter ratzenbeck im radio gehört

Parov Stelar, Ja, Panik, Soap&Skin oder ganz aktuell Klangkarussell. Da gibt es noch mehr.

Hab mir ein paar davon in YouTube angehört - kein Wunder daß die nicht gespielt werden

Wie gesagt, es gibt noch andere (massentauglichere) Beispiele, aber die gehören halt eher in die Lady-Gaga-LMFAO-Pitbull-Schiene (wie etwa Rene Rodrigezz oder Darius&Finlay). Früher hätte Ö3 jedenfalls viel mehr an österreichischer Musik gespielt. Insbesondere, wenn sie im Ausland so renommiert ist. Aber heute ist österreichische Musik auf Ö3 ein jämmerlicher Haufen. Es muss immer Gitarrenpop sein. Selbst eher primitiver Elektropop (inklusive schwachen Rap-Parts), der sonst auch auf Ö3 läuft, wird dann nicht gespielt, wenn er aus Österreich kommt.

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